Von A nach B mal anders

2. März 2010

Vor dem Hintergrund steigender Spritpreise, Probleme bei der Bahn im Winter, Streik bei der Lufthansa erreichen unsere Redaktion regelmäßig Vorschläge, welche Verkehrs- und Fortbewegungsmittel man noch mit in die Suche integrieren könnte. Beliebteste Vorschläge waren hierbei:

  • zu Fuß gehen
  • Fahrrad fahren
  • Schwimmen
  • Motorrad fahren

Wir haben uns auf die Suche begeben, um zu schauen, wo man entsprechende Daten zu Reisedauer und Reisepreis erhält. Wenn man eine Strecke zu Fuß gehen möchte, bietet Google Maps eine einfache Möglichkeit dazu. Hier am Besipiel der Strecke Aachen – Berlin, welche zu Fuß 5 Tage und 8 h dauern soll. Die frage bleibt, ob dabei Übernachtungen eingerechnet sind, oder man die komplette Zeit durchlaufen muss. Wer seine Strecke mit dem Fahrrad oder Motorrad zurücklegen möchte, wird im Netz nur schwer fündig. Lediglich regionale Angebote wie das des NRW Radtourenplaners bieten eine gute Möglichkeit, sich etwa Verbindungen für das Fahrrad ausgeben zu lassen. Zum Thema Schwimmen, konnte man sich vor einger Zeit ebenfalls von Google Maps eine geeignete aber nicht ganz ernst gemeinte Route ausgeben lassen:


Google Map – Schwimmen sie durch den Atlantik – MyVideo

Unsere Suche nach sinnvollen und weniger sinnvollen Möglichkeiten, eine Strecke von A nach B zurück zu legen, ließ und auf das Audi Efficiency Programm aufmerksam werden. Hier schickt Audi Teams auf große Entfernungen mit Audis in die Spur, die versuchen bei der Tour möglichst effizient und spritsparend unterwegs zu sein. Bei der Recherche sind wir zudem auf ein Konzept gestoßen, dass wie Verkehrsmittelvergleich.de ebenfalls einen Metapreisvergleich anstellt, allerdings für den Fall, wenn man Erlebnisse schenken möchte.  So legt man die Strecke Hamburg – München sicherlich besser mit dem Flugzeug oder mit der Bahn zurück, mehr Spaß macht es aber sicher, mit einem Ferrari selber fahren zu können oder sich einfach mal eine Ballonfahrt als Erlebnisgeschenk zu gönnen.

Weitere sinnvolle oder auch weniger ersnt gemeinte Vorschläge sind in den Kommentaren willkommen.

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Unzählige Frostschäden auf deutschen Straßen

25. Februar 2010

Auf den deutschen Straßen haben Frostschäden in den vergangenen Tagen immer wieder zu Behinderungen gesorgt. Am Donnerstag musste nun sogar die erste Autobahn gesperrt werden. Die A1 nördlich von Osnabrück wurde aufgrund erheblicher Frostschäden dicht gemacht. Dresden erwägt zudem die Einführung einer Tempobegrenzung im gesamten Stadtverrkehr. Einerseits um die Belastung für die Straßen zu drosseln und andererseits um die Gefahren durch die vorhandenen Frostschäden für die Autofahrer einzuschränken, soll ganz  Dresden nicht schneller als Tempo 30 fahren dürfen.

Das grundlegende Problem ist das Tauwasser, das in die bereits vorhandenen Risse im Teer hineinläuft und durch die frostigen Temperaturen den Asphalt regelrecht aufsprengt. Je mehr Fahrzeuge die Straßen in dieser Phase nutzen, desto mehr werden die Effekte der Frostschäden verstärkt. Ein weiterer belastender Faktor ist der in den vergangenen Jahren häufig nur notdürftig geflickte Asphalt, womit die Kommunen Geld sparen wollten. Hier haben eindringendes Wasser und Frost ein leichtes Spiel. Wie diese Frostschäden auf den deutschen Straßen genau entstehen, erläutert ein Video von JenaTV auf YouTube.

Derzeit geht der TÜV Rheinland davon aus, dass 30 bis 40 Prozent aller deutschen Straßen von Frostschäden betroffen sind. Aufgrund dieser massiven Frostschäden denkt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) derzeit über ein Sonderprogramm nach, um die Kommunen finanziell zu entlasten. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums kündigte allerdings auch an, dass frühestens im April mit einer Erarbeitung eines „Anti-Schlagloch-Programms“ zu rechnen sei. Wie groß und teuer das gesamte Ausmaß der Frostschäden tatsächlich ist, ist bisher noch nicht absehbar. Experten rechnen jedoch damit, dass sich die Reparaturkosten im Vergleich zu den Vorjahren vervierfachen werden. Der ADAC schätzt deshalb die in diesem Winter durch Frostschäden entstehenden Kosten auf über drei Milliarden Euro.

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Das große Chaos des Pilotenstreiks bei Lufthansa blieb bislang aus

22. Februar 2010

Der Pilotenstreik bei Lufthansa läuft seit Montag 0:00 Uhr. Die Pilotengewerkschaft Cockpit kämpft für sichere Arbeitsplätze und rund 6,4 Prozent mehr Lohn. In ganz Deutschland fielen bereits hunderte Flüge aus und sogar Notverbindungen mussten gestrichen werden. Dennoch blieb das befürchtete Chaos bisher jedoch aus, da sich die meisten Fluggäste auf den Pilotenstreik eingestellt haben und auf andere Verkehrsmittel umgestiegen sind. So vermeldet die Deutsche Bahn ein deutlich erhöhtes Beförderungsaufkommen.

Der Hauptgrund für den Pilotenstreik ist die befürchtete Verlagerung von Arbeitsplätzen auf Billigflugtöchter im Ausland. Außerdem fordert die Pilotengewerkschaft Cockpit 6,4 Prozent mehr Gehalt. Da die Pilotenstreiks bis Donnerstag laufen sollen, hat Lufthansa bereits in den vergangenen Tagen einen Notfallfahrplan eingesetzt.

Auf einer Pressekonferenz zum Beginn des Pilotenstreik von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings wurden am 17. Februar 2009 Hintergrundinformationen und die Ergebnisse der Urabstimmung bekannt gegeben.

Lufthansa hat am Montag auf den Pilotenstreik mit einer einstweiligen Verfügung reagiert, da die Fluggesellschaft den Pilotenstreik als „unverhältnismäßig“ bewertet. Noch am Montagabend hat das Arbeitsgericht Frankfurt Lufthansa und die Vereinigungen Cockpit angehört und den Pilotenstreik beendet. Für die kommenden Tage gilt allerdings weiterhin der Notfallfahrplan, da das internationale Flugnetz keine Änderungen innerhalb von wenigen Stunden zulässt. Es kommt also weiterhin zu Einschränkungen und Ausfällen im deutschen Flugverkehr.

Neben den Sonderflugplänen hat die Lufthansa anlässlich des Pilotenstreiks eine Service Hotline eingerichtet. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 8506070 können aktuelle Informationen und Flugdaten abgefragt werden. Bei Annullierung, Überbuchung oder Verspätung ab drei Stunden haben Passagiere allerdings keinen Anspruch auf Entschädigung, da die Pilotenstreiks bei Lufthansa als „außergewöhnlicher Umstand“ eingestuft werden.

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Greenpeace kritisiert das Projekt um Elektroautos “e-mobility”

4. Januar 2010

Elektroautos sind die Zukunft. Unter diesem Motto startete das Projekt „e-mobility“ am 17. Dezember in Berlin. Die beiden Unternehmen RWE und Daimler haben in einer Kooperation die ersten der 100 Elektro-Smarts an e-mobilityinteressierte Kunden übergeben. In den kommenden Jahren will die Bundesregierung dieses Projekt mit weiteren 500 Millionen Euro fördern und damit die Weiterentwicklung voran treiben. Ein kleines Stimmungsbild vom Beginn des Projekts um Elektroautos gibt ein Video auf YouTube.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verurteilte die Maßnahme der Bundesregierung und das gesamte Projekt „e-mobility“ auf ihrem Weblog als „ausgemachten Blödsinn“. Wolfgang Lohbeck, der Autoexperte von Greenpeace, hält es für ein Täuschungsmanöver, um einen Entwicklungsdurchbruch im Bereich der Elektroautos vorzutäuschen – doch diese Annahme sei grundlegend falsch. Hinzu kommt, dass auch der Stromverbrauch von Elektroautos in der Praxis deutlich höher sei, als von den Herstellern verkündet. Der Strom, der zum Betrieb von Elektroautos erzeugt werden muss, verursache bis zu vier Mal so viel CO2 in der Herstellung, als ein konventioneller Motor. Für Lohbeck sei der von der Bundesregierung und den Unternehmen angestoßene Hype um die Elektroautos deshalb „skandalös“ und das Projekt „e-mobility“ eine „Volksverdummung“.

Der deutsche Wirtschaftsblog Cleanthinking.de veröffentlichte dazu im Dezember eine Studie der Unternehmensberatung Accenture mit dem Titel e-mobility 2009“. Aus dieser geht hervor, dass 28 Millionen deutsche Verbraucher davon ausgehen, sich in den nächsten zehn Jahren Elektroautos zu kaufen. Daraus leitete Accenture wiederum ein deutliches höheres Wachstumspotential für Elektroautos ab, als es die Bundesregierung bisher vorhersah. Doch für Cleanthinking.de ist die Studie zur e-mobility nicht realitätsnah und zu sehr von der öffentlichen Wahrnehmung geprägt. Da die deutsche Gesellschaft derzeit einen zu hohen Entwicklungsstand im Feld der Elektroautos wahrnehme, begründete der Wirtschaftsblog.

Deutlich positiver bewertet dagegen der Versicherungen Blog diese Studie. Denn für ihn wird dadurch das große Markt-Potential für Elektroautos in Deutschland nur noch einmal bestätigt und die Industrie in die Pflicht genommen, die Weiterentwicklungen im Bereich der „e-mobility” noch stärker voranzutreiben.

emobility2Die Firma Siemens hat zudem ein Video über Elektroautos veröffentlicht. Dieses wurde zwar unternehmensnah angefertigt, gibt aber dennoch einen interessanten Einblick in die Grundproblematik sowie die Entwicklungsstränge im weiten Feld der Elektroautos.

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VerkehrsmittelVergleich.de unter den zehn besten Startups 2009

22. Dezember 2009

VerkehrsmittelVergleich.de gehört laut netzwertig.com zu den zehn besten Startups 2009. Der Blog berichtet seit Mai 2008 über die Entwicklungen in der Internet-Wirtschaft und beschäftigt sich vor allem mit Startup-Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum.

quelle: netzwertig.com

quelle: netzwertig.com

Zum Jahresende wirft netzwertig.com nun einen Blick auf das ereignisreiche Internetjahr 2009 zurück und hat die zehn besten deutschsprachigen Startups des Jahres gekürt. Auch VerkehrsmittelVergleich.de wurde für die „hervorragende Arbeit“ belohnt und in die Top-10 aufgenommen.

Als besonders wertvoll betrachtet netzwertig.com die kostenlose Kombinationssuche verschiedener Verkehrsmittel in Deutschland und die Filterfunktion für Preis, Zeitraum und Dauer. Weiter heißt es in der Begründung zu VerkehrsmittelVergleich.de: „Es erfüllt ein offensichtliches Bedürfnis, wurde gut umgesetzt und dürfte daher Schwierigkeiten dabei haben, KEIN Erfolg zu werden“. Das Portal netzwertig.com bewertete vor allem die „sachlich und modern wirkende Site“ von VerkehrsmittelVergleich.de als positiv.

Zum Jahresausklang gibt uns die Auszeichnung noch einmal einen positiven Schwung für die anstehenden Aufgaben und Weiterentwicklungen. Es zeigt uns, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben und wir auf dem richtigen Weg sind. Gratulieren möchten wir natürlich auch allen anderen Preisträgern.

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Deutsche Bahn kürzt Personal, wartet ICE`s und erhöht Preise

17. Dezember 2009

Die Deutsche Bahn vermeldet pünktlich zur Preiserhöhung Personalkürzungen und Wartungsarbeiten aller ICE`s. Wie VerkehrsmittelVergleich.de am 9. Oktober 2009 auf dem Blog für Mobilität in Deutschland berichtete („Kundenverbände wehren sich gegen Preiserhöhungen der Deutschen Bahn“) wurden die Fahrpreise mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember im Schnitt um 1,6 Prozent erhöht.  Deutsche Bahn Vorstandsmitglied Ulrich Homburg begründete diese Maßnahme damals mit den gestiegenen Personalkosten. Wie jetzt allerdings bekannt wurde, will der Konzern innerhalb der kommenden fünf Jahre 14 000 Stellen streichen. Noch bis Ende 2010 sind jedoch betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

Kunden und Verbraucherverbände zeigen sich verärgert – der Verkehrsclub Deutschland e.V. kritisiert auf seinem Portal die schwache Serviceleistung der Deutschen Bahn. So sei es für die Reisenden nicht nachvollziehbar, wenn die Fahrpreise regelmäßig zum jährlichen Planwechsel steigen, ohne gleichzeitig eine qualitative Verbesserung zu leisten. Und die nun veröffentlichte Meldung über die Kürzung von Personal im fünfstelligen Bereich, heizt die Diskussion über die Preiserhöhung zusätzlich an. Auch das Verbraucherportal Pro Bahn übte Kritik und fürchtet vor allem eine Signalwirkung an die Reisenden. Denn auch wenn die Preiserhöhung vergleichsweise gering ausfällt, glaubt Karl-Peter Neumann von Pro Bahn, dass die Kunden durch diese gehäuften negativen Meldungen immer frustrierter vom Konzern Deutsche Bahn seien und nach Alternativen suchen würden. Eine Möglichkeit unkompliziert im Internet die schnellste und günstigste Verbindung von A nach B zu finden, bietet zum Beispiel das Portal von VerkehrsmittelVergleich.de.

Eine dritte Meldung zur Ankündigung von Wartungsarbeiten beunruhigt nun vor allem Pendler und Fernreisende. Die Deutsche Bahn will ab dem 18. Januar die gesamte Intercity-Express-Flotte für jeweils bis zu zwei Tage in die Werkstätten holen. Hauptgrund ist laut Bahn die Anhäufung von defekten Türen, Toiletten und Klimaanlagen sowie notwendigen Schönheitsreparaturen. Für die Mitarbeiter in den Werkstätten hat der Konzern deshalb bis 12. März eine Urlaubssperre und Sonderschichten verhängt.

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Der Senioren-TÜV und Alternativen

16. Dezember 2009

Ist der Senioren-TÜV eine notwendige Maßnahme oder eher Diskriminierung? Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und der demographische Wandel ist nicht mehr aufzuhalten. Viele wollen und können jedoch auch im Alter nicht auf das Auto verzichten. Sowohl in der Politik als auch in den Medien kommt durch das erhöhte Unfallrisiko im Rentenalter immer wieder die Diskussion über einen verpflichtenden Senioren-TÜV auf.

Nach einer Statistik des ADAC verursachen Fahrer über 60 Jahren weniger Unfälle als alle anderen Autofahrer. Obwohl wohl knapp 17 Prozent aller Führerscheine in Deutschland in Besitz von Menschen ab 65 sind, verursacht diese Altersgruppe nur 7,8 Prozent der Unfälle mit Verletzten. Und wenn es doch kracht, passiere das meist beim Ein- oder Ausparken auf Parkplätzen. Die verkehrspolitischen Sprecher der schwarz-gelben Koalition fordern deshalb statt einem Senioren-TÜV eine stärkere Anpassung der Autos an die Bedürfnisse von Senioren.

Um die Bedürfnisse dieser stetig wachsenden Zielgruppe an die Autohersteller überhaupt bestimmen zu können, arbeitet eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Braunschweig derzeit an einer Studie mit Autofahrern im Alter zwischen 70 und 90 Jahren. Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass besonders Navigationssysteme, Einstiegshilfen sowie Infrarotkameras, die die Nachtfahrten erleichtern, großen Anklang fanden. Die mitwirkende Psychologin Katja Duntsch stellte außerdem fest, dass die Senioren  sich und ihre speziellen Anforderungen an die Autos nicht ausreichend gewürdigt fühlen. Und sie weiterhin „mit ihrem Fahrzeug mobil bleiben und somit am öffentlichen Leben teilhaben“ wollen. Die Hauptstudie wird bis Mitte 2010 abgeschlossen sein.

Der Technische Überwachungs-Verein bietet übrigens in allen der drei großen deutschen Gesellschaften TÜV Süd, TÜV Nord und TÜV Rheinland spezielle Tests für Senioren an. Das entspricht zwar keinem offiziell anerkannten Senioren-TÜV – schafft jedoch die Möglichkeit vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit und die Selbsteinschätzung zu testen. Eine Art freiwilligen Senioren-TÜV gibt es beim TÜV außerdem durch eine Fahrstunde in Begleitung eines Mitarbeiters. Der Vorteil daran: Selbst bei nicht bestehen des Tests, darf man den Führerschein behalten. Zumindest in den kommenden vier Jahren wird es wohl aller Voraussicht nach auch bei derartigen freiwilligen Tests bleiben. Denn sowohl die verkehrspolitischen Sprecher der CDU als auch die der FDP haben sich bereits vor der Bundestagswahl gegen einen Senioren-TÜV ausgesprochen.

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Was die Menschen auf der Straße von einem Senioren-TÜV halten, hat das Nachrichtenportal news.de in einer Videoumfrage zusammengefasst.

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Animationsfilm “Von Aachen nach Berlin”

2. Dezember 2009

Von Aachen nach Berlin und das mit kleinem Budget? Die Beiden zeigen, wie man mit einer Suche über VerkehrsmittelVergleich.de schnell und günstig von A nach B kommt.

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Umweltzonen sind weiter im Vormarsch

28. November 2009

34 Umweltzonen wurden in Deutschland seit dem 1. Januar 2008 errichtet und weitere sind geplant. Der Ursprung liegt in einer Veröffentlichung der Weltgesundheitsorganisation WHO, die im Straßenverkehr freigesetzten Feinstaub als sehr schädlich einstufte. 1998 hat die Europäische Union daraufhin eine Luftqualitätsrichtlinie beschlossen, nach der die Mitgliedstaaten die Feinstaubbelastungen senken müssen. In der Konsequenz dessen wurde in Deutschland den Kommunen die Möglichkeit eingeräumt, in Ballungsräumen sogenannte Umweltzonen für Pkw`s einzurichten.

Derzeit gibt es in Deutschland 34 Umweltzonen:

01. Januar 2008: Berlin, Hannover, Köln

12. Januar 2008: Dortmund

01. März 2008: Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd, Stuttgart, Tübingen

01. August 2008: Pfeidelsheim

01. Oktober 2008: Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Mühlheim an der Ruhr, München, Oberhausen, Recklinghausen

01. Januar 2009: Bremen, Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Mühlacker, Pforzheim, Ulm

15. Februar 2009: Düsseldorf

01. Juli 2009: Augsburg

01. November: Neu-Ulm

In sieben weiteren Städten sind Umweltzonen für das kommende Jahr geplant: Bonn, Freiburg, Heidelberg, Münster, Pfinztal, Osnabrück, Leipzig. Außerdem gibt es zehn Städte, in denen Umweltzonen fest eingeplant, aber noch ohne festes Einführungsdatum sind: Braunschweig, Darmstadt, Dresden, Gera, Jena, Kassel, Magdeburg, Nürnberg, Regensburg, Großumweltzone-Ruhrgebiet.

Quelle: adac.deEine Plakette kostet 5 bis 19 Euro und ist beim Technischen Überwachungsverein (TÜV) und Dekra sowie bei zahlreichen Werkstätten erhältlich. Bei vielen Anbietern kann die Vignette auch online bestellt werden. Das Bild zeigt die für die Umweltzonen untergliederten Schadstoffgruppen und die damit verbundenen Plakettenunterteilung.

Eine vom ADAC in diesem Jahr veröffentlichte Studie kritisierte allerdings die Einführung der Umweltzonen. So würden die damit erwirkten Fahrverbote nicht zu einer Verbesserung der Luftqualität führen und die Umweltzonen nach Meinung der Experten wirkungslos seien.

Wer die Umweltzonen mit einem Pkw ohne eine Umweltplakette durchfährt, dem droht ein Bußgeld von 40 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Auch wenn das Fahrzeug aufgrund seiner Emissionswerte für die Umweltzonen zugelassen wäre. Weitere und ausführlichere Informationen zum Thema Umweltzonen, Umweltplaketten und Schadstoffgruppen gibt es unter auf dem Portal umweltzone.net.

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Koalitionsvertrag kündigt Ausbau der Fernbusse an

18. November 2009

Die Linien der Fernbusse wurden einst beschränkt und eingegrenzt, um den Aufbau des Bahnnetzes zu unterstützen. Einzige Ausnahmen waren bisher: Fernbusse ins ehemals geteilte Berlin und ins Ausland. Im neuen Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP kündigt ein Satz nun allerdings ein Umdenken an: „Wir werden Busfernlinienverkehr zulassen.“

Die deutsche Busbranche zeigt sich offen für die neuen Aufgabenfelder. Gunther Mörl, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer, weiß, dass die Bahn für Geschäftsleute schon alleine aus zeitlichen Aspekten unschlagbar bleiben wird. „Mit den Buslinien könnte sich aber vor allem für diejenigen eine Alternativen auftun, die mehr Zeit haben und günstig reisen wollen“, sagte Mörl weiter.

Das Internetportal von autaro.de verkündete in dieser Woche, dass die Fernbusse auch die CO2-Emissionen senken werden und sieht darin eine Chance für den Umweltschutz. So pauschal positiv können Fernbusse unter diesem Aspekt jedoch nicht ausgelegt werden. Der Verkehrswissenschaftler Karl-Hans Hartwig machte dazu eine einfache Rechnung auf: „Ein vollbesetzter Bus ist umweltfreundlicher als eine schwach besetzte Bahn und umgekehrt.“

Auch der bahnfreundliche Verkehrsclub Deutschland (VCD) befürwortet den Ausbau des Netzes der Fernbusse. Für den VCD liegt ein weiterer Vorteil im sozialen Bereich, da durch die Fernbusse auch Menschen mit weniger Geld mobil sein und quer durch Deutschland reisen können. Als „durchaus positiv“ bewertet auch der ADAC die Pläne im Koalitionsvertrag. Der Sprecher Maximilian Maurer denkt dabei an eine Entlastung der Fernstraßen und glaubt, „dass es für die Reisenden nur gut sein kann, wenn die Bahn ihre Monopolstellung zugunsten von mehr Wettbewerb verliert“.

Bei der Frage, ob die Fernbusse eine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz für die Deutsche Bahn werden könnten, sind sich Branchenexperten allerdings noch uneinig. Die Bahn selbst äußerte sich noch nicht zu den Plänen der Fernbusse, da sie erst abwarten wolle, „wie die gesetzliche Regelung in der Praxis aussieht“, gab ein Sprecher bekannt. Fest steht allerdings auch, dass die Deutsche Bahn selbst mit über 13000 Fahrzeugen der bundesweit größte Busanbieter ist.

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