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Monatsarchiv für April 2008

Ökologisches Bewusstsein auf dem Vormarsch

Montag, den 21. April 2008

… oder wie man auch bei Massenevents den Co2 Ausstoß senkt

Als 2006 die Vorhänge für die WM in Deutschland aufgingen, hatte das Thema Co2 Ausstoß und dessen Einfluss auf die globale Erwärmung noch bei weitem nicht den Stellenwert in der täglichen Medienlandschaft, den es heute einnimmt.

Das auch bezüglich solcher Großevents eine Wandlung in der Wahrnehmung und im Denken der Menschen stattgefunden hat, sieht man unter anderem an einem gerade veröffentlichten Artikel der Schweizer Planungskommission der Europameisterschaften 2008.

Das Thema des besagten Artikels sind die bisher ergriffenen und noch geplanten Maßnahmen, um den gesamten Ablauf des Events so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Natürlich besitzt das Thema auch eine gewisse Werbewirksamkeit, die hier sicherlich mitgenommen wird, dennoch – den Einsatz sollte man grundsätzlich honorieren – selbst wenn hier und da auch mal das Einführen sowieso benötigter, zusätzlicher öffentlicher Verkehrsmittel als besonders umweltfreundliche Handhabe zur Beförderung der Menschenmassen deklariert wird.

Wer sich den Artikel selber anschauen möchte, findet ihn hier.

Löblich hervorzuheben ist unserer Ansicht nach besonders der Versuch, hauptsächlich oder sogar gänzlich Strom aus regenerativen Quellen zur Deckung des enormen Elektrizitätsbedarfs zu verwenden. Genau solche Aktionen sind es, die auf lange Sicht und in großer Zahl angewendet einen wirklichen Einfluss auf unsere ökologische Zukunft ausüben. Fehlen nur noch die Solarbetriebenen Leinwände und Kühlschränke auf den Public-Viewing-Plätzen. Aber was nicht ist …

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Ökologie und Mobilität im Clinch, Teil 1

Mittwoch, den 16. April 2008

Umweltfreundliches Reisen ist in Deutschland auch im individuellen Rahmen definitiv häufig noch schwerer als im Rest der sich Entwickelt schimpfenden Welt. Das liegt sicher nicht nur an der niedrigen Verbreitung von mit alternativen Antrieben ausgestatteten Kraftfahrzeugen (im Vergleich zu, sagen wir, Japan oder den USA), sondern zum großen Teil auch an der Art, wie wir das, was wir an Fahrzeugen bereits haben und täglich benutzen, verwenden und verwalten.

Wie man zu dieser Annahme kommen kann, zeigt ein jüngst auf spiegel.de veröffentlichter Artikel über die nach Schätzungen horrend hohe Zahl von zwar eingebauten, aber funktionsuntüchtigen Rußpartikelfiltern in deutschen Diesel-Pkw und –Lkw. Laut Schätzungen der deutschen Umwelthilfe seien die Anzahl der verbauten, aber kaputten Diesel-Rußfilter gut 40 % höher als bisher angenommen.

(Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,546135,00.html)

Die zusätzliche Co² Belastung eines Dieselfahrzeugs, das mit kaputtem Rußfilter auf deutschen Straßen unterwegs ist, ist je nach Schädigungsgrad mit dem Ausstoß eines gar nicht erst mit Partikelfilter ausgestatteten Fahrzeugs vergleichbar. Eine genauere Feststellung der Anzahl von defekten Filtern könnten laut der deutschen Umwelthilfe nicht vorgenommen werden, da das Bundesumweltministerium die Herausgabe von aktuellen Daten verweigere.

Hier zeigt sich einmal mehr, wie weit Deutschland in der Mentalität auch und gerade auf bürokratischer Ebene noch davon entfernt ist, den ökologischen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen als Selbstverständlich zu betrachten – das es im einzelnen noch viel zu kitten gibt, darüber können auch die generell positiven Statistiken in Sachen Co² Ausstoß und Co – betrachtet man die bereits Erfüllten und die eigentlich erst für 2025 im Rahmen des Kyoto-Protokolls angepeilten Richtwert – nicht hinwegtäuschen.

Und darum bleiben wir da auch am Ball.

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Ein Blog ist …

Mittwoch, den 2. April 2008

… wie eine eigene, kleine Reise. Zumindest dieser Blog wird das werden, soweit wir das jetzt schon absehen können. Wir haben ja auch `ne Menge vor.

Zunächst mal werden wir in den nächsten Wochen versuchen, ihnen das Konzept dieser Seite näher zu bringen. Allerdings ohne, das sie als Leser dabei einschlafen. Das garantieren wir ihnen sogar – schließlich müssen wir beim aufschreiben ja auch irgendwie wach bleiben. So albern das heutzutage für jeden Pendler klingt – was wäre, wenn Reisen eigentlich unterhaltsam wäre?
Und wenn das schon (trauriger Weise) zu unrealistisch ist, warum dann nicht wenigstens die Reiseplanung effizient und so angenehm wie möglich gestalten? Das und mehr wird Thema sein; ein kleiner Teil der Dinge, mit denen wir uns in den nächster Zeit auf dieser Plattform befassen werden.

Vieles wird sich um die Geschichten drehen, die man als Reisender (oder
Reiseplanender) in Deutschland so erleben kann – meist eher unfreiwillig, aber auch nicht selten unfreiwillig komisch.

Wichtige Themen aus den Medien muss man dabei aber nicht aussen vor lassen. Reisen hat ja Beispielsweise auch immer etwas mit der Umwelt zu tun, in der man sich bewegt, und die man mit jedem zurückgelegten Kilometer beeinflusst. Letzteres bekommen wir in Zeiten, in denen der Klimawandel fast täglich auf die eine oder andere Art im Fernsehen thematisiert wird, besonders deutlich zu spüren. Darum sollte es sie nicht wundern, hier bald auch Posts zu den Umwelt-Auswirkungen von Reiselust im Speziellen und dem technischem Fortschritt im allgemeinen zu finden.

Schließlich wird, während wir uns langsam ernste Sorgen um unsere Umwelt machen müssen, das Leben um uns herum aber leider nicht ernsthaft langsamer. Gehen und Fahrradfahren mag noch so Umweltschonend sein, keiner kann es sich mehr leisten, Zeit zu verschwenden, wenn es nicht unbedingt sein muss. Momentan ist eben das aber noch der Fall beim „Reise planen“. Auch da setzen wir in den kommenden Wochen und Monaten an. Worauf es uns ankommt, ist, was bei ihnen dabei `rauskommt – An Zeit, an Möglichkeiten, und vor allem an Stressfreiheit.

Bis zum nächsten Mal,

ihr Team von VerkehrsmittelVergleich.de

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