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Monatsarchiv für Dezember 2010

Pressemitteilung 17.12.2010: Weihnachtsverkehr wird zur Geduldsprobe

Freitag, den 17. Dezember 2010

+++Pressemitteilung 17.12.2010+++

Gesperrte Flughäfen, kilometerlange Staus auf den Autobahnen und stundenlange Verspätungen bei der Bahn. Wie kommt man dieses Jahr stressfrei zum Weihnachtsfest?

Seit Wochen hält der Winter Deutschland fest im Griff. Gerade wer in den letzten Tagen von A nach B kommen wollte, musste starke Nerven haben. An vielen Flughäfen ging nichts mehr. Hunderte von Flügen wurden gestrichen und Fluggäste mussten die Nacht auf den Flughäfen verbringen. Auch auf den Straßen sorgte Tief „Petra“ für teils chaotische Zustände. So kam der Verkehr auf einigen Strecken wegen liegengebliebener LKWs völlig zum erliegen. Andere Strecken waren wegen Schneewehen nicht mehr befahrbar. Nach dem Klimaanlagendebakel im Sommer hat es nun auch in der kalten Jahreszeit die Deutsche Bahn voll erwischt. Reisende mussten in den letzten Tagen wegen liegengebliebener ICEs, defekter Weichen und Signale stundenlange Verspätungen in Kauf nehmen. Laut Meteorologen hält das winterliche Wetter auch in den nächsten Tagen noch an womit die Heimreise zum Weihnachtsfest zur Geduldsprobe werden kann.

Die Bahn ist die zuverlässigste Alternative
Eine Befragung unter Nutzern des Portals VerkehrsmittelVergleich.de hat ergeben, dass die Bahn auch trotz vieler Verspätungen als das zuverlässigste Verkehrsmittel in den Wintermonaten eingeschätzt wird. Laut Befragten liegt dies daran, dass es bei der Bahn sehr selten zu einem „Totalausfall“ kommt. Beim Fliegen kann es, wie auch in den letzten Tagen geschehen, schnell zur Streichung eines Fluges oder gar zur Sperrung des gesamten Flughafens kommen. Auch auf der Autobahn kann bei einem querstehenden LKW schnell mal für ein paar Stunden gar nichts mehr gehen. Obwohl die Deutsche Bahn derzeit massiv mit defekten Signalanlagen und eingefrorenen Weichen zu kämpfen hat, konnten die jeweiligen Fahrtziele im Vergleich zu den anderen Verkehrsmitteln sehr zuverlässig erreicht werden, so die Befragten. Als unzuverlässigste Transportalternative wird von 65% der Befragten bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen das Flugzeug eingeschätzt. Die größte Sorge ist hier, dass bei einem gestrichenen Flug stundenlang oder sogar ganze Nächte auf den nächsten Flug warten muss.

Aktuelle Informationen bei Reiseantritt sparen Zeit und Nerven
Die Befragung hat jedoch auch gezeigt, dass eine Pauschalaussage über die beste und zuverlässigste Alternative nicht möglich ist. So hat etwa das winterliche Wetter nicht überall in Deutschland gleich schwerwiegende Auswirkungen. So waren Teile der ICE Strecke München-Berlin nicht mehr befahrbar, die Strecken Richtung Westen dagegen aber problemlos. Oder, Straßen im Westen waren weniger von den Schneemassen betroffen als in der Mitte Deutschlands. Das heißt konkret, Reisende sollten sich vor Reiseantritt gut über die aktuellen Wetterbedingungen auf Ihrer Strecke und die entsprechenden Auswirkungen auf den Flug-, Auto- und Bahnverkehr informieren. Dabei sollte möglichst spontan geblieben werden, um auch auf kurzfristige Störungen reagieren zu können und auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen. Sollte also vor Fahrtantritt bekannt werden, dass es aufgrund von Eis- und Schneeglätte zu zahlreichen Unfällen auf der Route gekommen ist und sich bereits kilometerlange Staus gebildet haben, so kann der spontane Wechsel auf die Bahn einige Stunden Zeit und ganz sicher einige Nerven sparen.

Webseite vergleicht Verkehrsmittel und findet so die beste Reiseverbindung

Damit nicht schon die Suche nach der besten Alternative aus Flugzeug, Auto oder Bahn zur Geduldsprobe wird, unterstützt das Portal VerkehrsmittelVergleich.de beim Finden der optimalen Verbindung zur Weihnachtszeit. Das Portal vergleicht und kombiniert alle für eine Strecke relevanten Verkehrsmittel und berücksichtigt dabei die aktuelle Verkehrslage und eventuelle Störungen. Die Nutzung der Seite ist denkbar einfach, der Anwender muss nur einmal den Start- und Zielort der geplanten Reise sowie das Reisedatum angeben und schon werden alle sinnvollen Verbindungen samt Preisen und Verbindungsdauer angezeigt. Dabei vergleicht der komplexe Algorithmus nicht nur alle relevanten Verkehrsmittel, sondern kombiniert diese miteinander (Bsp.: Zug – Flug – Taxi), sodass auch die tatsächlichen Gesamtkosten und die Gesamtreisedauer in der Reiseplanung berücksichtigt werden können.

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Verbraucherfreundliche Lösung zur Euro-6-Förderung notwendig

Montag, den 13. Dezember 2010

Die Euro-6-Förderung ist eine Schadstoffnorm, mit der der Grenzwert von Stickoxid erheblich gesenkt werden soll. Bereits im Jahr 2009 startete die Bundesregierung die Euro-6-Förderung. Gegen diese Vorgehensweise gab es jedoch Einwände seitens der EU. Sie erlaubt eine Euro-6-Förderung erst, wenn die vorhergehende Abgasstufe, also Euro 5, für neue Fahrzeuge bindend geworden ist. Somit darf nach EU-Regelung die Euro-6-Förderung erst ab dem 01. Januar 2011 erfolgen. Umweltbewusste Fahrzeughalter, die sich noch im Jahr 2010 ein Fahrzeug der Abgasstufe Euro 6 kaufen wollen, werden für ihr umweltfreundliches Handeln nicht mit der Euro-6-Förderung, nämlich einer Steuerbefreiung in Höhe von 150 Euro, belohnt.

Der ADAC sieht in der EU-Regelung hinsichtlich der Euro-6-Förderung eine ungerechte Behandlung der Fahrzeughalter und eine Handlung, die sich gegen die Umwelt richtet. Der Wille, eine saubere Abgastechnik in Deutschland zu erreichen, wird durch widersinnige Regelungen gehemmt. Gerade in der Euro-6-Förderung besteht die Möglichkeit, den Kauf schadstoffarmer Fahrzeuge in Deutschland zu begünstigen und somit auch die Anzahl dieser Fahrzeuge auf deutschen Straßen zu erhöhen. Der ADAC fordert die Bundesregierung daher auf, für das Problem mit der Euro-6-Förderung eine Lösung zu finden, die auch den Autokäufern eine Steuerbefreiung gewährt, die sich noch im Jahr 2010 ein Fahrzeug der Abgasstufe Euro 6 kaufen.

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