Airline-Pleiten
Dienstag, den 27. März 2012Der Pleitegeier kreist über einigen Airlines, was die Tatsache zeigt, dass erst vor kurzem die spanische Fluggesellschaft Spanair den Betrieb einstellen musste. Kurz danach traf die Pleite dann auch die ungarische Fluggesellschaft Malév. Aber es gibt auch positive Nachrichten von einer deutschen Airline.
Ab dem 20. März wird Air Berlin, immerhin zweitgrößte Fluggesellschaft in Deutschland, Vollmitglied der Allianz Oneworld. Durch den Zwangsausstieg der Malév wurde der Weg für Air Berlin frei. Generaldirektor Lorant Limburger von Malév bestätigte auf der Internetseite der Airline, dass seit Freitag, 3. Februar 2012 nach 66 Jahren dauerndem Flugbetrieb, keine weiteren Maschinen mehr abheben werden. Begründet werde diese Tatsache mit Liquiditätsproblemen, da Zulieferer kein Vertrauen mehr hatten und auch die Regierung keine weiteren Zahlungen mehr an die Fluggesellschaft leisten konnte. In den vergangenen Tagen wurde bereits ein staatlicher Insolvenzverwalter bestellt.
Auch zwei indische Fluggesellschaften machten Negativschlagzeilen. Air India, die führende Airline in Indien, hat seit drei Monaten offene Kerosinrechnungen nicht bezahlen können. Weiterhin hat die private Kingfisher Airline Zahlungsschwierigkeiten, was zur Folge hat, dass diese aus dem IATA-Abrechnungssystenm BSP ausgeschlossen wurde.
