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Monatsarchiv für Juli 2012

Der große Oktoberfest-Anreise-Check 2012 von Verkehrsmittelvergleich.de

Dienstag, den 24. Juli 2012

Die Bierpreise stehen fest, der Aufbau hat am Dienstag begonnen – So langsam nimmt das Oktoberfest 2012 Formen an. Und auch dieses Jahr wird sich die “Wiesn“ wieder zu neuen Rekorden aufschwingen, werden wohl wieder knappe 7 Millionen Besucher gezählt, 7,5 Millionen Liter Bier getrunken und eine halbe Million Brathendl  verzehrt werden. Doch wie kommt man eigentlich als BerlinerIn am schnellsten zum leckeren Brathendl? Und wie als KölnerIn am günstigsten zur ersten Maß? Diesen Fragen widmet sich der große Oktoberfest-Anreise-Check-2012 von Verkehrsmittelvergleich.de.

Für den Oktoberfest-Anreise-Check 2012 wurden die fünf Ballungszentren Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln und Stuttgart ausgewählt. Startpunkt unseres Test war der jeweilige Hauptbahnhof, Zielort die Hackerbrücke in München, da sich hier der zentrale Omnibusbahnhof in München befindet. Außerdem erreicht man die „Wiesn‘ von der Hackerbrücke zu Fuß sehr schnell und bequem. Als Anreisetag haben wir Freitag, den 21.September gewählt, damit man pünktlich zum Anstich am Samstag das bunte Treiben auf der Theresienwiese genießen kann.

Ziel unseres Tests war, mit Hilfe unserer Meta-Suchmaschine auf verkehrsmittelvergleich.de,  für jede Stadt individuell die schnellste bzw. die günstigste Verbindung zum Oktoberfest zu finden. Dabei wurden neben herkömmlichen Verkehrsmitteln wie dem PKW und der Bahn auch Mitfahrgelegenheiten sowie die Kombination aus Bahn-Flug-Bahn (B-F-B) und Taxi-Flugzeug-Taxi (T-F-T) in unserem Test untersucht. Bei den Kombinationen B-F-B und T-F-T sind 20 Minuten Umstiegszeit schon miteingerechnet. Die Alternative Fernbus wird lediglich auf der Strecke Berlin-München angeboten. Bahnpreise wurden ohne Bahncard, jedoch Angebote wie „Dauer-Spezial“ gebucht, sofern Tickets vorhanden waren. Kosten der PKW Fahrt: 9 Liter Super je 100 Kilometer und 0,1 Cent/Kilometer Verschleiß. Flugklasse ist Economy.

Vorab muss noch gesagt werden, dass Preis und Dauer entscheidend davon abhängen, an welchem Wochentag zu welcher Uhrzeit man fährt, wie viele Personen reisen und wie früh man die Anreise bucht.

Frankfurt – München:

Schnellste Verbindung:

Für Frankfurt und das Umland gilt: Wer möglichst schnell zum Oktoberfest kommen will, der sollte auf jeden Fall auf die Kombination Taxi-Flug-Taxi zurückgreifen, da die reine Fahrtzeit inklusive 20 Minuten Umstiegszeit hier nur knappe 2 Stunden beträgt. Allerdings ist die Verbindung mit 176 € auch nicht ganz billig. Die zweitschnellste Option bietet die Bahn mit einer Reisezeit von 3:28h.

Günstigste Verbindung:

Am günstigsten fährt man, wenn man eine Mitfahrgelegenheit nutzt. Hier liegen die billigsten Angebote bei 25 €. Auch die Reisezeit von 4 Stunden ist absolut in Ordnung. Die Bahn folgt auf Platz 2 mit 34 € vom Main an die Isar.

Hamburg – München:

Schnellste Verbindung:

Auch auf der Strecke Hamburg-München hat die Kombination T-F-T klar die Nase vorn. Mit gerade einmal zweieinhalb Stunden reiner Reisezeit ist man hier wieder deutlich am schnellsten, jedoch kostet diese Anreise mit 163 € für Hamburg auch am meisten.

Günstigste Verbindung:

Die günstigste Verbindung bietet auf dieser Strecke die Bahn mit 59 € an. Auch die Reisezeit kann sich mit 6 Stunden defintiv sehen lassen. Alternativ ist die Kombination aus Bahn-Flug-Bahn mit 118 € noch relativ günstig und vor allem mit knapp über 4 Stunden auch ziemlich schnell. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, muss derzeit noch verhandeln.

Berlin – München:

Schnellste Verbindung:

Das Disaster um den Flughafen in Berlin ist brandaktuell, dennoch siegt auch hier der Flug in puncto Schnelligkeit. Allerdings ist man diesmal mit der Kombination Bahn-Flug-Bahn am schnellsten. Lediglich 2 1/2 Stunden reine Reisezeit trennen den Berliner vom Festzelt. Die eigene Fahrt mit dem PKW liegt auf Platz 2 und variiert je nach Fahrstil zwischen 5 und 7 Stunden.

Günstigste Verbindung:

Die Bahn bietet mit 29 Euro ein echtes Schnäppchen an, jedoch muss man für diesen Traumpreis auch sehr früh aufstehen. Preislich ist auf dieser Strecke auch der Fernbus eine gute Alternative: Mit 33 Euro liegt er nur knapp hinter der Deutschen Bahn.

Köln – München:

Schnellste Verbindung:

Auch hier ist die Kombination T-F-T bei reiner Reisezeit unschlagbar. In gerade einmal 2:15 h kommt man von Köln nach München, jedoch besitzt die Kombination mit 174 € auch den zweithöchsten Preis in unserem Test insgesamt. Schnell vom Dom zur Bavaria kommt man auch mit der Verbindung B-F-B, die außerdem mit 50 € sehr preiswert ist.

Günstigste Verbindung:

Die günstigste Verbindung ergibt sich durch eine Mitfahrgelegenheit mit knappen 35 €. Knapp dahinter landet die Bahn mit 49 €, auf Platz 3 landet die Kombination aus Bahn, Flug und Bahn mit 62 €.

Stuttgart – München:

Schnellste Verbindung:

Nach reiner Reisezeit liegen hier ebenfalls die Kombinationen B-F-B und T-F-T vorne, jedoch ist man insgesamt mit dem Auto am schnellsten:2 Stunden beträgt hier die Anreise. Die Bahn ist mit einer Viertelstunde mehr nur bedingt langsamer und darüber hinaus auch nicht staugefährdet.

Günstigste Verbindung:

Den niedrigsten Preis sichert sich die Mitfahrgelegenheit mit 10 €, die Bahn kostet schon fast das Doppelte, ist mit 19€ jedoch ebenfalls preiswert.

Fazit: Zur Übersichtstabelle: Oktoberfest 2012

In unserem Test ist die Kombination aus Taxi-Flug-Taxi bzw. Bahn-Flug-Bahn auf allen Strecken außer Stuttgart-München bei reiner Anreisezeit die schnellste Verbindung, ist jedoch mit Preisen zwischen 139 € – 176 € für T-F-T und 62 € – 118 € für B-F-B auch sehr teuer. (Im direkten Duell empfehlen wir B-F-B, da zu Stoßzeiten mit Staus zu rechnen ist. Darüber hinaus ist der Preis des Taxis auch immer vom Benzinpreis abhängig.) Die Bahn ist im Durchschnitt nur 2 Stunden langsamer, dafür aber mit Preisen zwischen 19 € (Stuttgart) und 59€ (Hamburg) insgesamt die günstigste Lösung. Der einzige Fernbus aus Berlin überzeugt preislich mit nur 33 € und ist sicherlich für sehr große Gruppen zu empfehlen. Allerdings benötigt er auch am längsten. Mitfahrgelegenheiten variieren sehr stark in Preis und Dauer und sind teilweise Verhandlungsbasis.

 

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Der Sylter Ellbogen

Dienstag, den 10. Juli 2012

Im Norden der nordfriesischen Insel Sylt befindet sich eine 330 bis 1200 Meter langgestreckte Halbinsel, der Ellbogen von Sylt. Das kleine, wie schmale Paradies gilt als nördlichster Fleck Deutschlands und nicht nur deshalb finden Sie hier ein Zusammenspiel der Elemente Wasser, Wind und Sonne, welches Sie nirgendwo sonst begegnen können!

Fernab von Touristenströmen bietet diese Landschaft, mit der wilden See und den unbesuchten Watt eine Oase für den stressgeplagten Urlauber. Die beliebteste Route durch das Watt führt Sie vom Lister Hafen aus in eine 20 km spannende, wie auch entspannende Entdeckungsreise durch die Sylter Dünenlandschaft.

Vorbei an Schafswiesen, auf denen die wolligen Bewohner gemütlich grasen bis hin zu ein paar verstreuten Besuchern, die mit Eimern bewaffnet auf Wattwürmer-Tour sind. Entdecken Sie eine Welt der Gegensätze!
Auf einer der vielen Wissenstafeln, die Ihnen vereinzelt am Strand begegnen, erfahren Sie mehr über die Entstehung dieses einzigartigen Stückes Land. So ist der berühmte Ellbogen das Ergebnis einer Großen Mandränke im Jahr 1362, bei der von der Westküste Sylts fortgespülter Sand ablagerte und die heutige Formation bildete.

Neben der bewegten Landschaft findet sich hier aber auch ein idyllisches Vogelschutzgebiet. Diese einzigartige Fauna ist besonders stark geschützt, weshalb das Gebiet verständlicherweise von Besuchern nicht betreten werden darf. Neben einen Paradies für Vögel sind hier aber nicht zuletzt Seelöwen beheimatet. Diese kräftigen, wie auch ruhigen Wattbewohner sind Spiegelbild dieser Landschaft und können wunderbar von einen der vielen Aussichtspunkten beobachtet werden.
Was Sie sich aber auch nicht entgehen lassen sollten, ist das Meer selbst! Die aufwühlende See bietet die idealen Bedingungen für Kite-Surfer. Es lohnt sich aber ebenso den Blick einfach nur über die endlosen Weiten ziehen zu lassen und Zeit und Raum um sich herum zu vergessen.

Den Abschluss dieser pittoresken Landschaft bildet der Leuchtturm List-Ost, dem etwas später sein Zwillingsbruder List-West folgt. Die zwei nördlichsten, wie auch ältesten Leuchttürme Deutschlands bieten den idealen Abschluss einer aufregenden Tour durch Deutschlands nördlichsten Norden.

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Kreativität in der Kulturhauptstadt Maribor

Dienstag, den 3. Juli 2012

Maribor in Slowenien ist neben dem portugiesischen Guimarães Kulturhauptstadt 2012. Dadurch ergeben sich neue Perspektiven für die Stadt.

In den letzten Jahrhunderten machte die slowenische Stadt an der Drau vom Feuer über den Krieg bis zur Reblaus einiges mit. Heute bestaunen die Besucher Maribors die Stadt mit dem weltweit ältesten Weinstock und dem neu eingerichteten Weinmuseum. Der kostbare Wein ist dabei in einer Flasche zu erblicken. Doch leider befindet sich zwischen Besucher und Flasche eine Glaswand. Kostproben als Geschenk der Stadt erhalten nur hochrangige Gäste wie Bill Clinton und Kaiser Akihito aus Japan.

Maribor bzw. Marburg an der Drau ist Ursprung dreier Weinstraßen und Standort von Mitteleuropas größtem Weinkeller mit drei Kilometern Länge. Auf dem darüber befindlichen Schlossplatz und den Altstadtgassen kosten an lauen Sommerabenden sowohl Touristen als auch Einheimische von den Erzeugnissen der Winzer. Im Winter ist das Skifahren im nahen Bachergebirge auf zwölf Kilometern Abfahrtski- sowie Langlauf-Pisten möglich. Alljährlich im Juli wird die Altstadt als auch das Drauufer zu einem Konzert- und Showgelände umfunktioniert und ist Veranstaltungsort des Lent-Festivals.

Die jugoslawische Vergangenheit ist heute noch erkennbar: So haben Straßen ihren Namen aus jugoslawischewr Zeit behalten, wie die Straße der Partisanen. Zu dieser Zeit arbeiteten viele in Fabriken, in welchen Lastwagen und Busse hergestellt wurden oder Stahl und Eisen gegossen wurde. So entwickelte sich bis 1914 aus dem provinziellen Maribor eine Industriestadt. 1918 bot Maribor ca. 30.000 meist deutschsprachigen Einwohnern ein Zuhause. Nach den Wirren des 2. Weltkrieges wurde Slowenien ein Bestandteil Jugoslawiens. Erst 1991 wurde das Land unabhängig.

Doch der Sozialismus hinterließ Spuren. Dazu zählt das Zweite-Weltkrieg Mahnmal “Kojak” vor dem Schloss und eine riesige Anlage der jugoslawischen Armee mit zahlreichen Schuppen und Hallen. Dort befindet sich das autonome Kulturzentrum “Pekarna”, das in den restaurationsbedürftigen Gebäuden Büros, Kneipe, Club, Konzertsaal sowie Übungsräume für Bands bietet. Eine Band heißt “Dead Brains”, die aus drei Reggaemusikern besteht und nachmittags dort probt. Vom Sänger der Band wird Maribors kreative Szene geschätzt, die mit einer Anzahl von ca. 100 Bands für die Kreativität der Stadt spricht. Allerdings fehlt das Publikum in der Stadt, weshalb das Kulturhauptstadtjahr Hoffnung auf neue Fans schürt. Schließlich kommen viele Gäste auch aus den Partnerstädten, wozu unter anderem das hessische Marburg an der Lahn zählt.

Ein erster Schritt ist das Kulturzentrum, das sich am südlichen Ufer der Drau befindet. In Planung sind Künstlerateliers, die Errichtung eines Freilichtmuseum und die Neugestaltung des nördlichen Flussufers.

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