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Archiv der Kategorie ‘Bus‘

Vorsicht mit den Wertsachen im Urlaub!

Montag, den 14. Mai 2012

Im Urlaub sollte man immer auf die Wertsachen aufpassen, das weiß jeder, die Polizei hat nun auch Tipps veröffentlicht, wie man seine Wertsachen im Urlaub am besten vor Diebstahl schützt.
Ausweise, Kreditkarten und Geld sollten immer in den Innentaschen der Kleidung oder in Gürtel- oder Brusttaschen aufbewahrt werden. Wichtige Dokumente sollten vor Reisebeginn kopiert worden sein.
Vorallem auf Flug- und Bahnhöfen warnt die Polizei vor Diebstahl der Wertsachen, hier ist das Risiko besonders hoch. Ein Dieb nutzt den kleinsten Moment in dem der Reisende unaufmerksam ist. Wenn man zum Beispiel telefoniert oder sich in einem Gedränge befindet, sollte man trotzdem immer auf Wertsachen und Gepäck Acht geben. Manchmal sollen Koffer schon am Zielflughafen verschwunden sein.
Außerdem sollte man immer nur so viele Wertsachen bei sich tragen wie man auch wirklich braucht, so vermindert man den Verlust im Falle eines Diebstahls. Auch beim Bezahlen mit Kreditkarte ist im Urlaub Vorsicht geboten: Betrüger könnten in einem kurzen Zeitraum in der man abgelenkt ist die Kreditkarte kopieren, warnt die Polizei. Man sollte immer darauf Acht geben dass man die eigene Kreditkarte wiederbekommt und keine Kopie.
Die wichtigste Regel lautet aber immer noch: Nie die Wertsachen unbeaufsichtigt lassen!

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Verkehrsclub Deutschland kritisiert Vorschläge für Kürzungen im Nahverkehr

Freitag, den 18. Juni 2010

Der Vorschlag der Kürzungen im Nahverkehr stößt beim Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf Gegenwehr. Auf seinem Blog warnt er vor den finanziellen Einschränkungen, wie sie in der Studie des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (VZBV) zur Finanzierung des Nahverkehrs auf der Schiene vorgeschlagen werden.

Die Untersuchung der VZBV hat ergeben, dass die staatlichen Gelder von den Landesregierungen oft ineffizient eingesetzt werden. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen zieht daraus die Konsequenz, dass der Bund den Nahverkehr in Zukunft anders unterstützen müsste: Finanziert werden soll dann nur noch ein Grundangebot und zusätzliche Zahlungen sollen an die Bedingung einer höheren Effizienz gebunden werden.

Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland e.V. warnt vor derartigen Kürzungen im Nahverkehr und dem vorgeschlagenem Weg vom Bundesverband der Verbraucherzentralen: „Gesicherte Bundesmittel haben dazu beigetragen, dass es eine deutschlandweites attraktives Angebot im Nahverkehr gibt und die Fahrgastzahlen in diesem Bereich steigen stetig.“ Gehrmann betonte zwar, dass die Verteilung der staatlichen Gelder besser am Fahrgastmarkt und der Angebotsqualität orientiert werden sollte, aber wenn die finanziellen Mittel „dort konzentriert würden, wo die Verkehrsnachfrage am höchsten und die Mittelverwendung am effizientesten ist, bedeutet das, weite Landstriche in Deutschland vom Schienenverkehr abzuhängen. Bundesmittel würden dann nur noch in Ballungsgebiete fließen.“

Zudem werden die Gelder vom Bund für den Ausbau und den Erhalt der Infrastruktur verwendet – da in diesem Bereich die Voraussetzungen in den Bundesländern allerdings sehr unterschiedlich sind, weichen auch die jeweiligen Kosten stark voneinander ab. Eine generelle Vereinheitlichung oder sogar Kürzungen im Nahverkehr schaffen deshalb laut VCD große Diskrepanzen zwischen den Ländern.

Im Jahr 2008 sind über 2,3 Milliarden Menschen in Deutschland mit der Bahn gefahren – allein 2,2 Milliarden Fahrten davon fanden ausschließlich im Nahverkehr statt. Und angesichts steigender Spritpreise werden Bus und Bahn eine immer attraktivere Alternative zum PKW.

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Koalitionsvertrag kündigt Ausbau der Fernbusse an

Mittwoch, den 18. November 2009

Die Linien der Fernbusse wurden einst beschränkt und eingegrenzt, um den Aufbau des Bahnnetzes zu unterstützen. Einzige Ausnahmen waren bisher: Fernbusse ins ehemals geteilte Berlin und ins Ausland. Im neuen Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP kündigt ein Satz nun allerdings ein Umdenken an: „Wir werden Busfernlinienverkehr zulassen.“

Die deutsche Busbranche zeigt sich offen für die neuen Aufgabenfelder. Gunther Mörl, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer, weiß, dass die Bahn für Geschäftsleute schon alleine aus zeitlichen Aspekten unschlagbar bleiben wird. „Mit den Buslinien könnte sich aber vor allem für diejenigen eine Alternativen auftun, die mehr Zeit haben und günstig reisen wollen“, sagte Mörl weiter.

Das Internetportal von autaro.de verkündete in dieser Woche, dass die Fernbusse auch die CO2-Emissionen senken werden und sieht darin eine Chance für den Umweltschutz. So pauschal positiv können Fernbusse unter diesem Aspekt jedoch nicht ausgelegt werden. Der Verkehrswissenschaftler Karl-Hans Hartwig machte dazu eine einfache Rechnung auf: „Ein vollbesetzter Bus ist umweltfreundlicher als eine schwach besetzte Bahn und umgekehrt.“

Auch der bahnfreundliche Verkehrsclub Deutschland (VCD) befürwortet den Ausbau des Netzes der Fernbusse. Für den VCD liegt ein weiterer Vorteil im sozialen Bereich, da durch die Fernbusse auch Menschen mit weniger Geld mobil sein und quer durch Deutschland reisen können. Als „durchaus positiv“ bewertet auch der ADAC die Pläne im Koalitionsvertrag. Der Sprecher Maximilian Maurer denkt dabei an eine Entlastung der Fernstraßen und glaubt, „dass es für die Reisenden nur gut sein kann, wenn die Bahn ihre Monopolstellung zugunsten von mehr Wettbewerb verliert“.

Bei der Frage, ob die Fernbusse eine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz für die Deutsche Bahn werden könnten, sind sich Branchenexperten allerdings noch uneinig. Die Bahn selbst äußerte sich noch nicht zu den Plänen der Fernbusse, da sie erst abwarten wolle, „wie die gesetzliche Regelung in der Praxis aussieht“, gab ein Sprecher bekannt. Fest steht allerdings auch, dass die Deutsche Bahn selbst mit über 13000 Fahrzeugen der bundesweit größte Busanbieter ist.

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Demonstrationen für ein Sozialticket

Donnerstag, den 8. Oktober 2009

logoDie Einführung eines Sozialtickets – das fordert das Bündnis Sozialticket der Metropolregion Nürnberg, Fürth und Erlangen. „Gerade jetzt, in der Wirtschaftskrise, ist für viele Menschen Mobilität unverzichtbar, um den Alltag zu meistern. Der Ausschluss bestimmter Bevölkerungsgruppen von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist deshalb ein Skandal und muss sofort beendet werden“, fordert Christian Hartmann, Sprecher des Bündnis Sozialticket, im Gespräch mit VerkehrsmittelVergleich.de.

Kurzfristig fordern die Aktivisten drastische Vergünstigungen der Tarife des öffentlichen Nahverkehrs für arme oder von Armut bedrohte Menschen. Mittelfristig fordern sie aus sozialen und ökologischen Gründen sogar einen Nulltarif für betroffene Personen. Das Bündnis Sozialticket geht nach eigenen Untersuchungen davon aus, dass ein Sozialticket für einen Preis von monatlich 11,23 Euro sofort für die örtlichen Tarifzonen 100 und 200 realisierbar wäre. Um dieses Vorhaben weiter voranzutreiben, gehen die Aktivisten am Samstag, den 10. Oktober, auf die Straße. An drei Orten finden Demonstrationen für ein Sozialticket statt:

  • Nürnberg: 12 Uhr an der Lorenzkirche
  • Erlangen: 12 Uhr am Rathausplatz
  • Fürth: 14 Uhr am Hauptbahnhof

Keine soziale Ausgrenzung sondern Mobilität für Alle!
Fast 200 000 Menschen seien allein in den Städten Nürnberg, Fürth und Erlangen arm oder von Armut bedroht, sagt Christian Hartmann. Als Beweggründe des Bündnisses nennt er einen „jahrelangen Abbau sozialer Leistungen und nicht zuletzt die so genannten Hartz-Reformen, die den Lebensstandard enorm verschlechtert haben“ und für Einschränkungen in der Mobilität für Erwerbslose, Menschen mit Niedriglohn-Jobs, Flüchtlinge, von Armut betroffene Studierende und RentnerInnen sorgen.

Quelle: Bündnis Sozialticket

Quelle: Bündnis Sozialticket

Hartnäckig versuchen die Aktivisten seit Monaten die Städte zu überzeugen – zuletzt mit Unterschriften-Aktionen: Am 2. Oktober hat das Bündnis Sozialticket mit 11 000 Unterschriften für die Einführung eines Sozialtickets das Nürnberger Rathaus mit einer riesigen Wäscheleine umwickelt. Nur wenige Tage zuvor wurden in Fürth bereits 10 000 Unterschriften übergeben.

youtube_sozialticket

Um auch im Internet für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen, haben die Aktivisten des Bündnis Sozialticket ein Video zur Kampagne erstellt.

Dass Städte Möglichkeiten haben, Mobilität auch für ärmere Menschen zu ermöglichen, zeigen Beispiele aus anderen deutschen Städten und Regionen: Dem Bundesland Brandenburg ist es gelungen, die Einführung stark verbilligter Sozialtickets zu erreichen. In Dortmund gelang es mit der Forderung nach einem Nulltarif in Bus und Bahn die Stadt dazu zu bringen, ein 15-Euro-Sozialticket einzuführen.

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