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Archiv der Kategorie ‘Flug‘

Das große Chaos des Pilotenstreiks bei Lufthansa blieb bislang aus

Montag, den 22. Februar 2010

Der Pilotenstreik bei Lufthansa läuft seit Montag 0:00 Uhr. Die Pilotengewerkschaft Cockpit kämpft für sichere Arbeitsplätze und rund 6,4 Prozent mehr Lohn. In ganz Deutschland fielen bereits hunderte Flüge aus und sogar Notverbindungen mussten gestrichen werden. Dennoch blieb das befürchtete Chaos bisher jedoch aus, da sich die meisten Fluggäste auf den Pilotenstreik eingestellt haben und auf andere Verkehrsmittel umgestiegen sind. So vermeldet die Deutsche Bahn ein deutlich erhöhtes Beförderungsaufkommen.

Der Hauptgrund für den Pilotenstreik ist die befürchtete Verlagerung von Arbeitsplätzen auf Billigflugtöchter im Ausland. Außerdem fordert die Pilotengewerkschaft Cockpit 6,4 Prozent mehr Gehalt. Da die Pilotenstreiks bis Donnerstag laufen sollen, hat Lufthansa bereits in den vergangenen Tagen einen Notfallfahrplan eingesetzt.

Auf einer Pressekonferenz zum Beginn des Pilotenstreik von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings wurden am 17. Februar 2009 Hintergrundinformationen und die Ergebnisse der Urabstimmung bekannt gegeben.

Lufthansa hat am Montag auf den Pilotenstreik mit einer einstweiligen Verfügung reagiert, da die Fluggesellschaft den Pilotenstreik als „unverhältnismäßig“ bewertet. Noch am Montagabend hat das Arbeitsgericht Frankfurt Lufthansa und die Vereinigungen Cockpit angehört und den Pilotenstreik beendet. Für die kommenden Tage gilt allerdings weiterhin der Notfallfahrplan, da das internationale Flugnetz keine Änderungen innerhalb von wenigen Stunden zulässt. Es kommt also weiterhin zu Einschränkungen und Ausfällen im deutschen Flugverkehr.

Neben den Sonderflugplänen hat die Lufthansa anlässlich des Pilotenstreiks eine Service Hotline eingerichtet. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 8506070 können aktuelle Informationen und Flugdaten abgefragt werden. Bei Annullierung, Überbuchung oder Verspätung ab drei Stunden haben Passagiere allerdings keinen Anspruch auf Entschädigung, da die Pilotenstreiks bei Lufthansa als „außergewöhnlicher Umstand“ eingestuft werden.

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Die Top 80 Flugstrecken in Deutschland

Samstag, den 20. Februar 2010

Wir haben unserer Statistiken ausgewertet und haben für Sie die Top 80 Flugstrecken nach Anzahl erfolgter Suchen zusammengestellt:

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Der Oktoberfest-Anreise-Check

Montag, den 7. September 2009

Vom 19. September bis 04. Oktober steht München wieder Kopf:  Aus der ganzen Welt reisen zum Oktoberfest jedes Jahr über sechs Millionen Besucher an – die rund 70 000 Liter Bier und 520 Brathendl verzehren. Der Oktoberfest-Anreise-Check zeigt, wie man am schnellsten und einfachsten zur Münchner „Theresienwiese“ kommt. Zwei Drittel aller Besucher nutzen in der Regel den stressfreiesten Weg zum Oktoberfest: die Öffentlichen Verkehrsmittel. Der Münchner Verkehrsverbund rechnet mit 500 000 zusätzlichen Fahrgästen – täglich.

theresienwiese_mvv

Ein Übersichtsplan aller S- und U-Bahnlinien in München steht hier im Download bereit: Verkehrsnetz München.

Zwar wird die Taktfrequenz zur Wiesnzeit erhöht, zu den Stoßzeiten werden die naheliegenden S- und U-Bahnen dennoch überfüllt sein. Deshalb ein Tipp: Die Station „Theresienwiese“ liegt zwar nahe am Gelände des Oktoberfestes, desto größer ist dort allerdings auch der Andrang. Ein kleiner Überblick aller Öffentlichen Verkehrsmittel zeigt die Alternativen.

U-Bahn:

U3 oder U6 bis Goetheplatz und Poccistraße

U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe

S-Bahn:

S1 bis S8 zur Hackerbrücke

S7, S20 und S27 bis Heimeranplatz, weiter mit U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe

Tram:

Linie 18 oder 19 bis Haltestelle Holzapfelstraße bzw. Hermann-Lingg-Straße

Bus:

MetroBus-Linie 52 bis Haltestelle Schwanthalerhöhe

MetroBus-Linie 58 bis Haltestelle Georg-Hirth-Platz oder Goetheplatz

StadtBus-Linie 131 oder 132 bis Haltestelle Hans-Fischer-Straße oder Poccistraße

Stadt-Bus-Linie 134 bis Haltestelle Theresienhöhe oder Alter Messeplatz

Informationen zu sämtlichen Tarifsparangeboten des Münchner Verkehrsverbunds gibt es auf der offiziellen Seite des Oktoberfestes.

Wer dennoch mit dem Auto anreisen will oder muss: Am Oktoberfest selbst gibt es keinen Besucherparkplatz. Es befinden sich aber zahlreiche Park & Ride-Plätze in und um München. Garching-Süd (U6), Fröttmaning (U6, Parkhaus mit 1200 PKW- und 80 Busstellplätzen), Kieferngarten (U6, Parkhaus), Studentenstadt (U6), Klinikum Großhadern (U6), Neuperlach-Süd (U5), Michaelibad (U5), Innsbrucker Ring (U5, U2, Parkhaus), Fürstenried West (U3, Parkhaus), Candid- und Mangfallplatz (U1).

Für deutschlandweite Anreisen hat der Verein Mobil in Deutschland hat den Oktoberfest Routencheck 2009 veröffentlicht, in dem Auto-, Flieger- oder Bahnrouten nach München finanziell miteinander verglichen werden. Dort wurden Fahrten und Flüge von Hamburg, Berlin, Köln, Hannover, Leipzig oder Frankfurt nach München für Singles und Paare getestet. Eine einfache Möglichkeit, die Anreise aus ganz Deutschland mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu  vergleichen, bietet das Angebot von VerkehrsmittelVergleich.de.

Informationen über das Oktoberfest allgemein finden Sie unter www.oktoberfest.de.

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Emissionshandel im Luftverkehr

Dienstag, den 25. August 2009

Emissionshandel lautet das Schlagwort einer umweltschonenderen Zukunft des Flugverkehrs: Der Ausgleich des selbst verschuldeten CO2-Ausstosses. In der heutigen globalisierten Welt ist die Verkehrsemission oft unvermeidbar. Eine schnelle und kostengünstige Verbindung von A nach B ist meist wichtiger als der Umweltschutz. Selbst bei Reisen innerhalb Deutschlands ist das Flugzeug oft das günstigste und schnellste Verkehrsmittel. Gut für die Fluggesellschaften – schlecht für den Klimaschutz. Denn Flugzeuge haben im Vergleich zu Auto und Bahn die größte CO2-Emission pro Kilometer. Eine einzige Flugzeugreise erzeugt 153 Prozent mehr CO2-Emission als eine vergleichbare Fahrt mit dem PKW.

Wer dennoch fliegen will oder muss, kann sich allerdings für den Klimaschutz einsetzen - durch einen Emissionshandel. Mit Hilfe sogenannter Emissionszertifikate kann der durch eigene Flugreisen verursachte CO2-Ausstoß neutralisiert werden. Das Internetportal von atmosfair.de bietet dazu sowohl eine Berechnung der individuellen CO2-Emissionen als auch die Emissionszertifikate an. Ein Blick in den Schadstoffrechner von atmosfair verdeutlicht die Emission pro Person und Flug (Für derartige innerdeutsche Flüge, bietet atmosfair Emissionszertifikate für 6,00 Euro an):

von Nürnberg nach Hamburg: 150 kg CO2

von Bremen nach München:  170 kg CO2

von Hannover nach Berlin: 60 kg CO2

Zum Vergleich zeigen drei Beispiele, wie groß der CO2-Ausstoß eines einzigen Kurzstreckenflüge tatsächlich ist:

Betrieb eines Kühlschranks für ein Jahr: 100 kg CO2

Jahresemission eines indischen Menschen: 900 kg CO2

Ein Jahr Autofahren (Mittelklassewagen 12 000 km): 2 000 kg CO2

Mit diesem Ausgleichshandel werden Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt finanziert. Wie zum Beispiel:

  • Solartechnik in Indien
  • Biogasanlagen in Thailand
  • Effiziente Brennholzkocher in Nigeria
  • Grüner Strom aus Ernteresten in Burkina Faso

Noch beruht der Emissionshandel im Luftverkehr auf freiwilliger Basis. Doch die Europäische Union (EU) hat 2008 eine Richtlinie verabschiedet, mit der ab 2012 alle Betreiber, deren Flugzeuge in der EU starten oder landen, am Emissionshandel teilnehmen müssen. Ausführliche Informationen zur Entwicklung der europäischen Richtlinie zum Emissionshandel hat das Bundesministerium für Verkehr zusammengestellt.

Die Allianz pro Schiene kritisiert in einer Pressemeldung allerdings genau diese Neuregelung der EU. So würde der Emissionshandel die herrschenden Abgaben-Nachteile des Schienenverkehrs noch weiter vergrößern. Eine massive Verkehrsverlagerung von der umweltfreundlicheren Schiene auf Straße und Flugzeug sei vorprogrammiert. Und in der Folge würde es zu dramatischen negativen Konsequenzen für die europäischen CO2-Ziele kommen.

Schließlich bleibt das Beste für die Umwelt: nicht fliegen und auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Einen ganz einfachen zeitlichen und finanziellen Vergleich zwischen den Verkehrsmitteln in Deutschland bietet natürlich VerkehrsmittelVergleich.de an. Zudem können auch CO2-Ausstöße von verschiedenen Verkehrsmitteln miteinander verglichen werden. Diese werden über ein Balkendiagramm dargestellt. Zukünftig sollen noch weitere diesbezügliche Filter- und Einstellmöglichkeiten folgen.

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