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Archiv der Kategorie ‘Flug‘

EU-Bilanz 2010 – Zum erstem Mal in der Geschichte keine Todesfälle durch Flugzeugunglücke

Montag, den 26. Dezember 2011

Laut der EU-Bilanz der Europäischen Flugsicherungsbehörde EASA gab es 2010 zum ersten Mal in der Geschichte der europäischen Luftfahrtbranche keine Flugzeugunglücke mit Toten zu beklagen. Noch 2009 kam es zu Unglücken mit zahlreichen Opfern über dem Atlantik und in Amsterdam-Schiphol. Auch alle kommerziellen Hubschrauberflüge seien reibungslos verlaufen, Flüge mit Privatflugzeugen allerdings nicht. Die EU-Bilanz 2010 bezieht sich dabei auf die 27 Mitgliedsstaaten der EU sowie auf Lichtenstein, die Schweiz, Island und Norwegen.

Auch im internationalen Verhältniss liefert Europa mit der EU-Bilanz 2010 laut EASA-Direktor Patrick Goudou ein sehr gutes Bild ab. Die überragende EU-Bilanz dürfe man aber keineswegs zum Anlass nehmen sich auf dem Erfolg auszuruhen. Die positive Entwicklung müsse stattdessen weiterhin mit allen aktuellsten technologischen Mitteln aufrechterhalten werden damit auch die nächste EU-Bilanz sich sehen lassen kann.
Dass der der positive Ausfall der EU-Bilanz nicht selbstverständlich ist, zeigen die zwei schweren Unfälle in der europäischen Luftfahrt im Jahre 2009: Im Februar kamen auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol neun Menschen ums leben. Eine Turkish-Airlines-Maschine war während des Landeanflugs auf das Flughafengelände abgestürzt. Vier Monate später versank ein Air-France-Airbus mitsamt 228 Passagieren und den Crewmitgliedern im Atlantik.

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Die Flughäfen der Billigfluggesellschaften

Mittwoch, den 14. Dezember 2011

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Reisen mit Billigfluggesellschaften sind günstig und voll im Trend. Die Namen der Flughäfen der Billigfluggesellschaften sind allerdings nicht jedem geläufig.

Übliche Ab-und Ankunftsflughäfen der Billigfluggesellschaften sind der Allgäu Airport Memmingen, auch München-West genannt, Frankfurt-Hahn, oder Düsseldorf-Weeze. Im europäischen Ausland sind das z.B. London-Stansted, Oslo-Torp, oder Stockholm-Skavsta. Hört sich alles gut an, aber diese Flughäfen liegen bis zu 100 Kilometer von den jeweiligen Städten entfernt.

Vor Buchung eines Fluges zum vermeintlichen Schnäppchenpreis der Billigfluggesellschaften, sollten Sie sich unbedingt gut informieren, von wo Ihr Flug starten und wo er landen wird. Wichtig sind auch die Zubringerverbindungen. Gibt es Busse und Bahnen, oder ist man auf Taxis angewiesen.

Vom Flughafen Düsseldorf-Weeze starten täglich Flüge der Billigfluggesellschaften nach Ibiza und Fuerteventura.
Wer im Ruhrgebiet lebt und denkt er flöge ab Düsseldorf, der irrt. Die Stadt Düsseldorf liegt in Wirklichkeit ca. 80 Kilometer entfernt, denn Weeze befindet sich nahe der niederländischen Grenze.

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair fliegt ab und bis Memmingen auch München-West genannt, oder offiziell Allgäu Airport Memmingen. Die klassischen Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt wie z.B. das Hofbräuhaus sind von dort ca. 115 Kilometer entfernt.

Sie planen eine Reise nach Stockholm?
Vom Flughafen Stockholm-Skavsta benötigen Sie noch etwa 100 Kilometer zum Stadtzentrum. Eine Taxifahrt dauert etwa 70 Minuten und kostet ca. 150 Euro.

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Der Urlaub fängt in der Luft an

Dienstag, den 6. Dezember 2011

Wer eine Flugreise bucht, dessen Urlaub beginnt schon im Flugzeug. Sollte er jedenfalls, weshalb es schon bei der Reiseplanung wichtig ist, sich über seine Wünsche und Bedürfnisse Gedanken zu machen und über die Angebote der Fluggesellschaften zu informieren. In einer Untersuchung wurden nun der Service und die Flugpreise großer europäischer Fluggesellschaften verglichen.

In einem Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität wurden im Auftrag des Senders n-tv die Leistungen der namhaften Anbieter von Flugreisen überprüft. Die ersten Plätze belegten dabei ausnahmslos deutsche Fluggesellschaften.

Den ersten Platz erreichte mit einem gelungenen Arrangement von guten Preisen und kundenorientierten Dienstleistungsangeboten Air-Berlin.
Dass die Lufthansa, immerhin das Flaggschiff unter den deutschen Airlines, „nur“ Platz zwei belegen konnte, mag einige Insider überraschen, da sie als eine der renommiertesten Fluggesellschaften der Welt natürlich als Matador der deutschen Anbieter galt. Hier muss aber dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die Kernkompetenz der Lufthansa, immerhin eine der größten Airlines der Welt, das Geschäft mit Firmenkunden betrifft. Dann noch den – nicht minder ehrenhaften – zweiten Platz in einer Untersuchung zu erringen, die sich mit Urlaubsflügen befasst, ist wahrlich keine Schande.
Den dritten Platz belegt die Chartergesellschaft Tuifly. Das Tochterunternehmen des weltgrößten Touristikkonzerns stellt mit dieser wirklich guten Platzierung unter Beweis, dass man sich der Bedürfnisse des modernen Touristen offensichtlich bewusst ist und in dieser Beziehung seine Hausaufgaben gemacht hat. Schließlich ist Tui im Trio der Erstplatzierten der einzige Allround-Anbieter für Urlaubsdienstleistungen und bietet von der Flugreise über Hotelbuchungen bis hin zu Pauschalurlauben die gesamte Bandbreite touristischer Angebote. Wer im Katalog unvergessliche Urlaube offeriert, der muss auch auf den
An- und Abflug achten.

Worauf es im Test ankam

Die Pluspunkte konnten die Unternehmen nicht nur mit günstigen Flugangeboten sammeln.
Wie in allen Bereichen gilt natürlich auch bei der Flugbuchung : Billig ist nicht immer preiswert.
Obwohl ein Preisvergleich sich durchaus lohnt. Denn ein besonders erstaunliches Ergebnis der Untersuchungen waren geradezu unfassbare Preisunterschiede.

Wer zu einem bestimmten Datum einen Flug von München nach Palma de Mallorca buchte, der konnte zum Beispiel bei Ryanair für 116 Euro ans Ziel kommen. Bei Air France hätte er am gleichen Tag für den Flug von München zu der gleichen Destination 1518 Euro zahlen müssen.
Wohlgemerkt wurde auch im französischen Flieger kein Kaviar im Lunchpaket geboten.

Nicht bei allen Reisezielen spart ein Flug mit dem irischen Billigflug-Anbieter gleich 90%.
Aber in allen Vergleichstests schließt er trotzdem immer verhältnismäßig günstig ab. Die Konkurrenz von
Air-Berlin, Lufthansa und Tuifly konnte er dennoch nicht ausstechen. Die Startflughäfen sind oft zu abseitig gelegen (so fliegt, wer bei Ryanair einen Flug von Frankfurt aus bucht, nicht von Frankfurt-Airport ab sondern von „Frankfurt“-Hahn – idylillisch gelegen im Hunsrück, doch fernab der Welt) und die Service-Gebühren machen mitunter ein Vielfaches des Flugpreises aus.

Und da in der Untersuchung nicht nur die Lockangebote den Ausschlag gaben, sondern auch versteckte Kosten in die Analyse mit einflossen, konnten eben die drei Erstgenannten das Rennen machen und verwiesen die reinen Billigfluganbieter auf die Plätze.

Deswegen wurden für die Untersuchung selbstverständlich nicht nur die reinen Flugpreise in die Bewertung genommen, sondern alle für für den Kunden relevanten Angebote untersucht: die Tester fragten, als Kunden getarnt, per e-mail oder Telefon bei den Gesellschaften nach. Auch die Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit der Webseiten der Airlines wurde einer eingehenden Untersuchung unterzogen. So kamen am Ende mehr als 300 sogenannte Servicekontakte zustande, sodass gewährleistet werden konnte, dass der Analyse die für eine aussagekräftige Untersuchung notwendige Breite an Datenmaterial zugrunde lag.

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Geänderte Flugrouten für neuen Hauptstadtflughafen nun amtlich!

Dienstag, den 29. November 2011

Seit mehr als einem dreiviertel Jahr herrschte in dieser Region ein großer Streit um die Flugrouten des neuen Hauptstadtflughafens BER. Dieser Streit wurde in der Fluglärmkommission von der Deutsche Flugsicherung am 06.09.10 losgetreten. Der Hauptgrund für die Bürger war, dass manche Gebiete verlärmt wurden, die dafür nicht vorgesehen waren. Jetzt, nun mehr als 10 Monate später, entschieden sich die Planer den Bürgerwillen ein wenig Einkehr zu gebieten. Sie entschieden nämlich geänderte Flugrouten, die den Lärm nicht auf die umliegende Bevölkerung abwälzen soll. Vorteile bei den geänderten Routen sind, dass keines der betroffenen Gebiete ausschließlich überflogen wird, das heißt der Lärm der Flugzeuge kann sich auf eine größere Fläche ausdehnen und wird somit auch weniger.

Die 250 Flugzeuge die voraussichtlich pro Tag ihren Start über die Nordbahn des Flughafens bei Westbetrieb vollziehen, werden nun geradeaus über Blankenfelde geleitet. Planmäßig sollen hier circa 360 000 Flugbewegungen pro Jahr stattfinden. Wenn hier eine Flughöhe von 1525 Metern erreicht wird, kann der Pilot vom Tower eine Freigabe erhalten.

Allerdings ist für circa 60 Flugzeuge, die ihre Reiseziele im Osten und Norden haben, eine Mindestflughöhe von 2440 Metern vorgeschrieben. Tiefer dürfen sie über den berühmten Wannsee, in Richtung Berlin, nicht fliegen.

Mega Jets, wie den Airbus A380, Airbus A340 oder die Boeing 747 werden über Alternativrouten geschickt. Diese führen um gesamt Potsdam herum. Diese Entscheidung ist eine Entscheidung mit Zukunft, so die Planer des Hauptstadtflughafens, denn in Zukunft werden mehr Großraumflieger in den Lüften fliegen.

Die Deutsche Flugsicherung plant zwei Routen für jede Startbahn bei Ostbetrieb ein. Abhängig von der Verkehrslage werden die Maschinen die Gegend um Erkner von Startbahn Nord überqueren, oder sie fliegen Richtung Norden und überfliegen den Müggelsee.

Kleine, wendige Maschinen die direkt auf der Bahn Süd starten werden in Richtung Süden eine Rechtskurve fliegen. Damit soll erreicht werden, dass Zeuthen geschont wird.
Aber große und schwerfällige Maschinen müssen über den Ortschaften in der Nähe starten.

Die Routenplanänderung erhält seitens der Politik ebenfalls Zuspruch. „Man muss Betroffene zu Beteiligte machen.“ Sagte der Verkehrsminister Peter Ramsauer (57, CSU) in einem Interview.

Aber was ist nun der Nachteil der neuen Flugrouten? Die Flugzeuge werden in Form eines riesigen Fächers über Berlin und die umliegenden Gemeinden im Süden ziehen.

Zusammenfassend kann man über die geänderten Flugrouten des Hauptstadtflughafens BER sagen, dass es besondere Flugrouten für Mega-Jets geben wird. Über Berlin wird eine Mindestflughöhe den Fluglärm mildern und über Potsdam wird es keine Starts mehr geben.

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Das große Chaos des Pilotenstreiks bei Lufthansa blieb bislang aus

Montag, den 22. Februar 2010

Der Pilotenstreik bei Lufthansa läuft seit Montag 0:00 Uhr. Die Pilotengewerkschaft Cockpit kämpft für sichere Arbeitsplätze und rund 6,4 Prozent mehr Lohn. In ganz Deutschland fielen bereits hunderte Flüge aus und sogar Notverbindungen mussten gestrichen werden. Dennoch blieb das befürchtete Chaos bisher jedoch aus, da sich die meisten Fluggäste auf den Pilotenstreik eingestellt haben und auf andere Verkehrsmittel umgestiegen sind. So vermeldet die Deutsche Bahn ein deutlich erhöhtes Beförderungsaufkommen.

Der Hauptgrund für den Pilotenstreik ist die befürchtete Verlagerung von Arbeitsplätzen auf Billigflugtöchter im Ausland. Außerdem fordert die Pilotengewerkschaft Cockpit 6,4 Prozent mehr Gehalt. Da die Pilotenstreiks bis Donnerstag laufen sollen, hat Lufthansa bereits in den vergangenen Tagen einen Notfallfahrplan eingesetzt.

Auf einer Pressekonferenz zum Beginn des Pilotenstreik von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings wurden am 17. Februar 2009 Hintergrundinformationen und die Ergebnisse der Urabstimmung bekannt gegeben.

Lufthansa hat am Montag auf den Pilotenstreik mit einer einstweiligen Verfügung reagiert, da die Fluggesellschaft den Pilotenstreik als „unverhältnismäßig“ bewertet. Noch am Montagabend hat das Arbeitsgericht Frankfurt Lufthansa und die Vereinigungen Cockpit angehört und den Pilotenstreik beendet. Für die kommenden Tage gilt allerdings weiterhin der Notfallfahrplan, da das internationale Flugnetz keine Änderungen innerhalb von wenigen Stunden zulässt. Es kommt also weiterhin zu Einschränkungen und Ausfällen im deutschen Flugverkehr.

Neben den Sonderflugplänen hat die Lufthansa anlässlich des Pilotenstreiks eine Service Hotline eingerichtet. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 8506070 können aktuelle Informationen und Flugdaten abgefragt werden. Bei Annullierung, Überbuchung oder Verspätung ab drei Stunden haben Passagiere allerdings keinen Anspruch auf Entschädigung, da die Pilotenstreiks bei Lufthansa als „außergewöhnlicher Umstand“ eingestuft werden.

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Die Top 80 Flugstrecken in Deutschland

Samstag, den 20. Februar 2010

Wir haben unserer Statistiken ausgewertet und haben für Sie die Top 80 Flugstrecken nach Anzahl erfolgter Suchen zusammengestellt:

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Der Oktoberfest-Anreise-Check

Montag, den 7. September 2009

Vom 19. September bis 04. Oktober steht München wieder Kopf:  Aus der ganzen Welt reisen zum Oktoberfest jedes Jahr über sechs Millionen Besucher an – die rund 70 000 Liter Bier und 520 Brathendl verzehren. Der Oktoberfest-Anreise-Check zeigt, wie man am schnellsten und einfachsten zur Münchner „Theresienwiese“ kommt. Zwei Drittel aller Besucher nutzen in der Regel den stressfreiesten Weg zum Oktoberfest: die Öffentlichen Verkehrsmittel. Der Münchner Verkehrsverbund rechnet mit 500 000 zusätzlichen Fahrgästen – täglich.

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Ein Übersichtsplan aller S- und U-Bahnlinien in München steht hier im Download bereit: Verkehrsnetz München.

Zwar wird die Taktfrequenz zur Wiesnzeit erhöht, zu den Stoßzeiten werden die naheliegenden S- und U-Bahnen dennoch überfüllt sein. Deshalb ein Tipp: Die Station „Theresienwiese“ liegt zwar nahe am Gelände des Oktoberfestes, desto größer ist dort allerdings auch der Andrang. Ein kleiner Überblick aller Öffentlichen Verkehrsmittel zeigt die Alternativen.

U-Bahn:

U3 oder U6 bis Goetheplatz und Poccistraße

U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe

S-Bahn:

S1 bis S8 zur Hackerbrücke

S7, S20 und S27 bis Heimeranplatz, weiter mit U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe

Tram:

Linie 18 oder 19 bis Haltestelle Holzapfelstraße bzw. Hermann-Lingg-Straße

Bus:

MetroBus-Linie 52 bis Haltestelle Schwanthalerhöhe

MetroBus-Linie 58 bis Haltestelle Georg-Hirth-Platz oder Goetheplatz

StadtBus-Linie 131 oder 132 bis Haltestelle Hans-Fischer-Straße oder Poccistraße

Stadt-Bus-Linie 134 bis Haltestelle Theresienhöhe oder Alter Messeplatz

Informationen zu sämtlichen Tarifsparangeboten des Münchner Verkehrsverbunds gibt es auf der offiziellen Seite des Oktoberfestes.

Wer dennoch mit dem Auto anreisen will oder muss: Am Oktoberfest selbst gibt es keinen Besucherparkplatz. Es befinden sich aber zahlreiche Park & Ride-Plätze in und um München. Garching-Süd (U6), Fröttmaning (U6, Parkhaus mit 1200 PKW- und 80 Busstellplätzen), Kieferngarten (U6, Parkhaus), Studentenstadt (U6), Klinikum Großhadern (U6), Neuperlach-Süd (U5), Michaelibad (U5), Innsbrucker Ring (U5, U2, Parkhaus), Fürstenried West (U3, Parkhaus), Candid- und Mangfallplatz (U1).

Für deutschlandweite Anreisen hat der Verein Mobil in Deutschland hat den Oktoberfest Routencheck 2009 veröffentlicht, in dem Auto-, Flieger- oder Bahnrouten nach München finanziell miteinander verglichen werden. Dort wurden Fahrten und Flüge von Hamburg, Berlin, Köln, Hannover, Leipzig oder Frankfurt nach München für Singles und Paare getestet. Eine einfache Möglichkeit, die Anreise aus ganz Deutschland mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu  vergleichen, bietet das Angebot von VerkehrsmittelVergleich.de.

Informationen über das Oktoberfest allgemein finden Sie unter www.oktoberfest.de.

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Emissionshandel im Luftverkehr

Dienstag, den 25. August 2009

Emissionshandel lautet das Schlagwort einer umweltschonenderen Zukunft des Flugverkehrs: Der Ausgleich des selbst verschuldeten CO2-Ausstosses. In der heutigen globalisierten Welt ist die Verkehrsemission oft unvermeidbar. Eine schnelle und kostengünstige Verbindung von A nach B ist meist wichtiger als der Umweltschutz. Selbst bei Reisen innerhalb Deutschlands ist das Flugzeug oft das günstigste und schnellste Verkehrsmittel. Gut für die Fluggesellschaften – schlecht für den Klimaschutz. Denn Flugzeuge haben im Vergleich zu Auto und Bahn die größte CO2-Emission pro Kilometer. Eine einzige Flugzeugreise erzeugt 153 Prozent mehr CO2-Emission als eine vergleichbare Fahrt mit dem PKW.

Wer dennoch fliegen will oder muss, kann sich allerdings für den Klimaschutz einsetzen - durch einen Emissionshandel. Mit Hilfe sogenannter Emissionszertifikate kann der durch eigene Flugreisen verursachte CO2-Ausstoß neutralisiert werden. Das Internetportal von atmosfair.de bietet dazu sowohl eine Berechnung der individuellen CO2-Emissionen als auch die Emissionszertifikate an. Ein Blick in den Schadstoffrechner von atmosfair verdeutlicht die Emission pro Person und Flug (Für derartige innerdeutsche Flüge, bietet atmosfair Emissionszertifikate für 6,00 Euro an):

von Nürnberg nach Hamburg: 150 kg CO2

von Bremen nach München:  170 kg CO2

von Hannover nach Berlin: 60 kg CO2

Zum Vergleich zeigen drei Beispiele, wie groß der CO2-Ausstoß eines einzigen Kurzstreckenflüge tatsächlich ist:

Betrieb eines Kühlschranks für ein Jahr: 100 kg CO2

Jahresemission eines indischen Menschen: 900 kg CO2

Ein Jahr Autofahren (Mittelklassewagen 12 000 km): 2 000 kg CO2

Mit diesem Ausgleichshandel werden Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt finanziert. Wie zum Beispiel:

  • Solartechnik in Indien
  • Biogasanlagen in Thailand
  • Effiziente Brennholzkocher in Nigeria
  • Grüner Strom aus Ernteresten in Burkina Faso

Noch beruht der Emissionshandel im Luftverkehr auf freiwilliger Basis. Doch die Europäische Union (EU) hat 2008 eine Richtlinie verabschiedet, mit der ab 2012 alle Betreiber, deren Flugzeuge in der EU starten oder landen, am Emissionshandel teilnehmen müssen. Ausführliche Informationen zur Entwicklung der europäischen Richtlinie zum Emissionshandel hat das Bundesministerium für Verkehr zusammengestellt.

Die Allianz pro Schiene kritisiert in einer Pressemeldung allerdings genau diese Neuregelung der EU. So würde der Emissionshandel die herrschenden Abgaben-Nachteile des Schienenverkehrs noch weiter vergrößern. Eine massive Verkehrsverlagerung von der umweltfreundlicheren Schiene auf Straße und Flugzeug sei vorprogrammiert. Und in der Folge würde es zu dramatischen negativen Konsequenzen für die europäischen CO2-Ziele kommen.

Schließlich bleibt das Beste für die Umwelt: nicht fliegen und auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Einen ganz einfachen zeitlichen und finanziellen Vergleich zwischen den Verkehrsmitteln in Deutschland bietet natürlich VerkehrsmittelVergleich.de an. Zudem können auch CO2-Ausstöße von verschiedenen Verkehrsmitteln miteinander verglichen werden. Diese werden über ein Balkendiagramm dargestellt. Zukünftig sollen noch weitere diesbezügliche Filter- und Einstellmöglichkeiten folgen.

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