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Archiv der Kategorie ‘Mobilität‘

fromatob jetzt auch in Frankreich verfügbar!

Donnerstag, den 19. Januar 2012

Seit wenigen Minuten ist unser internationales Angebot fromatob jetzt auch in Frankreich verfügbar. Unter www.fromatob.fr ist es jetzt – wie auf verkehrsmittelvergleich.de und fromatob.com in deutscher bzw. englischer Sprache schon gewohnt – möglich mit wenigen Klicks das günstigste und schnellste Angebot auf französisch für die Reise zwischen zwei Orten ausfindig zu machen.

Zusätzlich zu der Möglichkeit der ganz normalen Verbindungssuche, können die Besucher der Seite nun ebenfalls online die Fahrpläne der Haltestellen und Bahnhöfe einsehen um sich über den Fahrplan oder Verspätungen zu informieren. Dies ist auf froamtob.fr unter den Stichwörtern “arrêts & stations” sowie “horaire” möglich.

Wir hoffen, dass unsere Benutzer auch mit der französischen Version von VerkehrsmittelVergleich.de gleichermaßen zufrieden sind und arbeiten selbstverständlich schon an den nächsten Sprachen!

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Betrugsmethoden beim Auto Ankauf – Wie Auto-Verkaufs-Portale Sicherheit schaffen wollen

Montag, den 16. Januar 2012

Auto Ankauf und Betrug, jedes für sich sind äußerst lukrative “Geschäftsfelder”, deren Kombination immer dann reizt, wenn der Profit zu mager und die Gier zu mächtig wird. Betrügerische Gebrauchtwagenhändler sind einfallsreich, junge Unternehmen, die mit Sicherheit beim Autoverkauf werben, aber auch.

Carsale24 nennt sich ein junges Unternehmen mit Firmensitz in Köln, das mit einer “neuen Art Autos zu verkaufen” wirbt. Bequem, schnell, aber vor allem sicher soll sie sein. Sicher ist dabei zunächst, dass sich wirtschaftlicher Erfolg für aufstrebende Start-up-Unternehmen auf dem Automarkt nur dann einstellen kann, wenn man die Schwachstellen der Konkurrenz kennt und es schlichtweg besser macht. “Bequem” sind nahezu alle Autobörsen im Internet, aber absolute Sicherheit für Privatverkäufer können selbst etablierte Portale oftmals nicht bieten.

Dass Autoverkäufer bis zur Annahme eines Kaufangebotes gegenüber Händlern anonym bleiben, scheint seitens carsale24 gut überlegt und vor allem dann sinnvoll, wenn man sich die gängigsten Methoden betrügerischer Autoankäufer im Internet einmal vor Augen führt. Dabei finden Betrugsdelikte sogar statt, ohne dass jemals persönlicher Kontakt zwischen An- und Verkäufer entsteht und das Auto überhaupt durch den vermeintlichen Interessenten begutachtet wird.

Der psychologische Trick ist einfach, denn nach einem verheißungsvollen Angebot durch den Betrüger, das den Wert des Fahrzeuges deutlich übersteigt, sind private Verkäufer häufig Willens dazu, auch persönliche Daten preiszugeben, die unter einem Vorwand, die Versicherungskosten für das Fahrzeug berechnen zu wollen, erfragt werden. Mit diesen Daten und dem Kennzeichen, das trotz vieler Hinweise in Ratgebern auf den Internet-Fotos oft ungeschwärzt bleibt, nehmen die Betrüger Kontakt zu der Versicherung des Verkäufers auf, melden einen Schaden und kassieren ab. Die gefälschte Schadensmeldung enthält dann Glasschäden an Front- oder Heckscheibe, die nicht zu einer Erhöhung des Versicherungsbeitrages führen und vom Geschädigten somit unerkannt bleiben.

Immer wieder erfolgreich fahren betrügerische Auto-Ankäufer auch mit der systematischen Drückung des Verkaufspreises. Wo am Anfang mit einem guten Angebot gelockt wird, steht am Ende ein unsicherer Privatverkäufer, der den wirtschaftlichen Schaden nur noch so gering wie möglich halten möchte. Die Rechnung ist einfach, denn wer einen guten Verkaufspreis in Aussicht gestellt bekommt, lässt sich auch zur Übergabe des Fahrzeuges beim Händler, der ein paar Hundert Kilometer weit entfernt sitzt, überreden. Mit Hilfe von sogenannter Auto-Such-Software durchforsten die Betrüger die Gebrauchtwagen-Plattformen nach Privatverkäufern, die eine lange Anfahrt in Kauf nehmen müssten und stellen dann marginale Mängel als Wertminderung fest. Kosten für die Anfahrt, Zeitaufwand und möglicherweise teuer bezahlte Rückfahrttickets bei der Deutschen Bahn sind Argumente, die dann zum zähneknirschenden Verkauf führen, um den Schaden nicht noch höher ausfallen zu lassen.

Was am Ende bleibt sind Geschädigte, die die bequeme Möglichkeit zum Auto-Ankauf im Internet zukünftig meiden und ihre schlechten Erfahrungen im World Wide Web beklagen. Dass schwarze Schafe die umsatzstarke Automobilbranche schon seit Otto Diesel als Tollplatz für gewissenlose Geschäftsprinzipien sehen, daran wird sich aber auch in Zukunft nichts ändern und so ist auch weiterhin auf verstärkte Aufklärung durch die Branche und findige Unternehmen zu hoffen, die Sicherheit beim Autoverkauf als höchstes Gut für Ihre Kunden betrachten.

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Ferien auf dem Wasser – individuell, anspruchsvoll und unvergesslich schön

Montag, den 9. Januar 2012

In den Ferien sein eigener Kapitän sein: Auf dem Hausboot ist das möglich. Ein Bootsurlaub steht für unkomplizierten Urlaub mit größtmöglicher Bewegungsfreiheit. Viele Menschen bevorzugen einen Urlaub am oder auf dem Wasser, weil diese Ferienform eine Vielzahl an Annehmlichkeiten und größten Erholungswert miteinander verbindet.

Flusskreuzfahrten werden immer beliebter. Ob in Ägypten oder auf der Donau: Wer vom Wasser aus die schönen Kulturschätze dieser Welt betrachtet, gewinnt unvergessliche Eindrücke des Urlaubslandes. Wer möchte, kann beim nächsten Halt eine Besichtigungstour unternehmen oder aber einfach auf dem Schiff bleiben und relaxen. Für das leibliche Wohl wird rund um die Uhr gesorgt. Auch um Zimmer und Freizeitbeschäftigungen braucht man sich hier keine Gedanken machen, denn die komplette Betreuung des Urlaubsgastes gehört mit zum Service.

Individueller geht es da schon auf einem Hausboot oder einer gecharterten Segeljacht zu. Sein Hausboot, zum Beispiel von „Le Boat Hausboote“, durch die Kanäle Frankreichs, das Elsas oder über die Masurische Seenplatte, über Hollands oder Spaniens Wasserstraßen zu steuern, ist Abenteuer und Vergnügen zugleich. Auch hier gewinnt der Reisende völlig andere Urlaubs-Eindrücke als an Land.
Doch als Kapitän trägt er auch Verantwortung und muss selbst für Verpflegung, Benzin und abendliche Unterhaltung sorgen. Gerade die enorme Freiheit ist es, die Chartergäste an dieser Urlaubsform lieben.

Die meisten Regionen in Europa können auch ohne Bootsführerschein befahren werden. Wer allerdings einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer plant, braucht unbedingt Segel-Erfahrung oder mietet eine Crew.

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Pilotprojekt gegen Navi-Unfälle

Montag, den 2. Januar 2012

Ein Navi erleichtert das Leben der Autofahrer sehr. Man findet jeden noch so kleinen Ort, muss sich nicht mit vagen Wegbeschreibungen auseinandersetzen und muss sich nicht an jeder Kreuzung die Schilder durchlesen.
Allerdings hat sich durch die Benutzung eines Navis die Schilderbeachtung vieler Autofahrer auf ein Minimum beschränkt. Da aber ein Navi nicht unfehlbar ist, führt die gedankenlose Befolgung der Anweisungen des Navis zu Unfällen und gefährlichen Situationen. So landeten Autofahrer schon in fremden Gärten, auf Bahngleisen, Wanderwegen oder gar mitten im Wald. Solche Vorfälle werden oft auf das Navi geschoben. Das sind aber noch die harmlosesten Szenarien. Wird ein Autofahrer beispielsweise vom Navi falsch auf die Autobahn geleitet, kann das tödliche Folgen haben.
Tschechien will diesen Vorfällen ein Ende setzen, oder sie zumindest einschränken. Deshalb hat ein Pilotprojekt in Prag begonnen, in dessen Rahmen an einer Autobahnbaustelle ein Navi-Warnschild aufgestellt worden ist. Dieses Schild zeigt die Aufschrift “GPS”, die durchgestrichen ist. Das bedeutet, man soll sich nicht von den Meldungen des Navis beeinflussen lassen, sondern rein auf die Beschilderung achten. Ist das Projekt erfolgreich, werden in ganz Tschechien an Baustellen oder Gefahrenzonen solche Schilder aufgestellt. Sieht man so eines, sollte man sich nicht mehr auf das Navi verlassen, sondern vermehrt die Beschilderung beachten.

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EU-Bilanz 2010 – Zum erstem Mal in der Geschichte keine Todesfälle durch Flugzeugunglücke

Montag, den 26. Dezember 2011

Laut der EU-Bilanz der Europäischen Flugsicherungsbehörde EASA gab es 2010 zum ersten Mal in der Geschichte der europäischen Luftfahrtbranche keine Flugzeugunglücke mit Toten zu beklagen. Noch 2009 kam es zu Unglücken mit zahlreichen Opfern über dem Atlantik und in Amsterdam-Schiphol. Auch alle kommerziellen Hubschrauberflüge seien reibungslos verlaufen, Flüge mit Privatflugzeugen allerdings nicht. Die EU-Bilanz 2010 bezieht sich dabei auf die 27 Mitgliedsstaaten der EU sowie auf Lichtenstein, die Schweiz, Island und Norwegen.

Auch im internationalen Verhältniss liefert Europa mit der EU-Bilanz 2010 laut EASA-Direktor Patrick Goudou ein sehr gutes Bild ab. Die überragende EU-Bilanz dürfe man aber keineswegs zum Anlass nehmen sich auf dem Erfolg auszuruhen. Die positive Entwicklung müsse stattdessen weiterhin mit allen aktuellsten technologischen Mitteln aufrechterhalten werden damit auch die nächste EU-Bilanz sich sehen lassen kann.
Dass der der positive Ausfall der EU-Bilanz nicht selbstverständlich ist, zeigen die zwei schweren Unfälle in der europäischen Luftfahrt im Jahre 2009: Im Februar kamen auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol neun Menschen ums leben. Eine Turkish-Airlines-Maschine war während des Landeanflugs auf das Flughafengelände abgestürzt. Vier Monate später versank ein Air-France-Airbus mitsamt 228 Passagieren und den Crewmitgliedern im Atlantik.

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Die Flughäfen der Billigfluggesellschaften

Mittwoch, den 14. Dezember 2011

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Reisen mit Billigfluggesellschaften sind günstig und voll im Trend. Die Namen der Flughäfen der Billigfluggesellschaften sind allerdings nicht jedem geläufig.

Übliche Ab-und Ankunftsflughäfen der Billigfluggesellschaften sind der Allgäu Airport Memmingen, auch München-West genannt, Frankfurt-Hahn, oder Düsseldorf-Weeze. Im europäischen Ausland sind das z.B. London-Stansted, Oslo-Torp, oder Stockholm-Skavsta. Hört sich alles gut an, aber diese Flughäfen liegen bis zu 100 Kilometer von den jeweiligen Städten entfernt.

Vor Buchung eines Fluges zum vermeintlichen Schnäppchenpreis der Billigfluggesellschaften, sollten Sie sich unbedingt gut informieren, von wo Ihr Flug starten und wo er landen wird. Wichtig sind auch die Zubringerverbindungen. Gibt es Busse und Bahnen, oder ist man auf Taxis angewiesen.

Vom Flughafen Düsseldorf-Weeze starten täglich Flüge der Billigfluggesellschaften nach Ibiza und Fuerteventura.
Wer im Ruhrgebiet lebt und denkt er flöge ab Düsseldorf, der irrt. Die Stadt Düsseldorf liegt in Wirklichkeit ca. 80 Kilometer entfernt, denn Weeze befindet sich nahe der niederländischen Grenze.

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair fliegt ab und bis Memmingen auch München-West genannt, oder offiziell Allgäu Airport Memmingen. Die klassischen Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt wie z.B. das Hofbräuhaus sind von dort ca. 115 Kilometer entfernt.

Sie planen eine Reise nach Stockholm?
Vom Flughafen Stockholm-Skavsta benötigen Sie noch etwa 100 Kilometer zum Stadtzentrum. Eine Taxifahrt dauert etwa 70 Minuten und kostet ca. 150 Euro.

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Der Urlaub fängt in der Luft an

Dienstag, den 6. Dezember 2011

Wer eine Flugreise bucht, dessen Urlaub beginnt schon im Flugzeug. Sollte er jedenfalls, weshalb es schon bei der Reiseplanung wichtig ist, sich über seine Wünsche und Bedürfnisse Gedanken zu machen und über die Angebote der Fluggesellschaften zu informieren. In einer Untersuchung wurden nun der Service und die Flugpreise großer europäischer Fluggesellschaften verglichen.

In einem Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität wurden im Auftrag des Senders n-tv die Leistungen der namhaften Anbieter von Flugreisen überprüft. Die ersten Plätze belegten dabei ausnahmslos deutsche Fluggesellschaften.

Den ersten Platz erreichte mit einem gelungenen Arrangement von guten Preisen und kundenorientierten Dienstleistungsangeboten Air-Berlin.
Dass die Lufthansa, immerhin das Flaggschiff unter den deutschen Airlines, „nur“ Platz zwei belegen konnte, mag einige Insider überraschen, da sie als eine der renommiertesten Fluggesellschaften der Welt natürlich als Matador der deutschen Anbieter galt. Hier muss aber dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die Kernkompetenz der Lufthansa, immerhin eine der größten Airlines der Welt, das Geschäft mit Firmenkunden betrifft. Dann noch den – nicht minder ehrenhaften – zweiten Platz in einer Untersuchung zu erringen, die sich mit Urlaubsflügen befasst, ist wahrlich keine Schande.
Den dritten Platz belegt die Chartergesellschaft Tuifly. Das Tochterunternehmen des weltgrößten Touristikkonzerns stellt mit dieser wirklich guten Platzierung unter Beweis, dass man sich der Bedürfnisse des modernen Touristen offensichtlich bewusst ist und in dieser Beziehung seine Hausaufgaben gemacht hat. Schließlich ist Tui im Trio der Erstplatzierten der einzige Allround-Anbieter für Urlaubsdienstleistungen und bietet von der Flugreise über Hotelbuchungen bis hin zu Pauschalurlauben die gesamte Bandbreite touristischer Angebote. Wer im Katalog unvergessliche Urlaube offeriert, der muss auch auf den
An- und Abflug achten.

Worauf es im Test ankam

Die Pluspunkte konnten die Unternehmen nicht nur mit günstigen Flugangeboten sammeln.
Wie in allen Bereichen gilt natürlich auch bei der Flugbuchung : Billig ist nicht immer preiswert.
Obwohl ein Preisvergleich sich durchaus lohnt. Denn ein besonders erstaunliches Ergebnis der Untersuchungen waren geradezu unfassbare Preisunterschiede.

Wer zu einem bestimmten Datum einen Flug von München nach Palma de Mallorca buchte, der konnte zum Beispiel bei Ryanair für 116 Euro ans Ziel kommen. Bei Air France hätte er am gleichen Tag für den Flug von München zu der gleichen Destination 1518 Euro zahlen müssen.
Wohlgemerkt wurde auch im französischen Flieger kein Kaviar im Lunchpaket geboten.

Nicht bei allen Reisezielen spart ein Flug mit dem irischen Billigflug-Anbieter gleich 90%.
Aber in allen Vergleichstests schließt er trotzdem immer verhältnismäßig günstig ab. Die Konkurrenz von
Air-Berlin, Lufthansa und Tuifly konnte er dennoch nicht ausstechen. Die Startflughäfen sind oft zu abseitig gelegen (so fliegt, wer bei Ryanair einen Flug von Frankfurt aus bucht, nicht von Frankfurt-Airport ab sondern von „Frankfurt“-Hahn – idylillisch gelegen im Hunsrück, doch fernab der Welt) und die Service-Gebühren machen mitunter ein Vielfaches des Flugpreises aus.

Und da in der Untersuchung nicht nur die Lockangebote den Ausschlag gaben, sondern auch versteckte Kosten in die Analyse mit einflossen, konnten eben die drei Erstgenannten das Rennen machen und verwiesen die reinen Billigfluganbieter auf die Plätze.

Deswegen wurden für die Untersuchung selbstverständlich nicht nur die reinen Flugpreise in die Bewertung genommen, sondern alle für für den Kunden relevanten Angebote untersucht: die Tester fragten, als Kunden getarnt, per e-mail oder Telefon bei den Gesellschaften nach. Auch die Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit der Webseiten der Airlines wurde einer eingehenden Untersuchung unterzogen. So kamen am Ende mehr als 300 sogenannte Servicekontakte zustande, sodass gewährleistet werden konnte, dass der Analyse die für eine aussagekräftige Untersuchung notwendige Breite an Datenmaterial zugrunde lag.

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Geänderte Flugrouten für neuen Hauptstadtflughafen nun amtlich!

Dienstag, den 29. November 2011

Seit mehr als einem dreiviertel Jahr herrschte in dieser Region ein großer Streit um die Flugrouten des neuen Hauptstadtflughafens BER. Dieser Streit wurde in der Fluglärmkommission von der Deutsche Flugsicherung am 06.09.10 losgetreten. Der Hauptgrund für die Bürger war, dass manche Gebiete verlärmt wurden, die dafür nicht vorgesehen waren. Jetzt, nun mehr als 10 Monate später, entschieden sich die Planer den Bürgerwillen ein wenig Einkehr zu gebieten. Sie entschieden nämlich geänderte Flugrouten, die den Lärm nicht auf die umliegende Bevölkerung abwälzen soll. Vorteile bei den geänderten Routen sind, dass keines der betroffenen Gebiete ausschließlich überflogen wird, das heißt der Lärm der Flugzeuge kann sich auf eine größere Fläche ausdehnen und wird somit auch weniger.

Die 250 Flugzeuge die voraussichtlich pro Tag ihren Start über die Nordbahn des Flughafens bei Westbetrieb vollziehen, werden nun geradeaus über Blankenfelde geleitet. Planmäßig sollen hier circa 360 000 Flugbewegungen pro Jahr stattfinden. Wenn hier eine Flughöhe von 1525 Metern erreicht wird, kann der Pilot vom Tower eine Freigabe erhalten.

Allerdings ist für circa 60 Flugzeuge, die ihre Reiseziele im Osten und Norden haben, eine Mindestflughöhe von 2440 Metern vorgeschrieben. Tiefer dürfen sie über den berühmten Wannsee, in Richtung Berlin, nicht fliegen.

Mega Jets, wie den Airbus A380, Airbus A340 oder die Boeing 747 werden über Alternativrouten geschickt. Diese führen um gesamt Potsdam herum. Diese Entscheidung ist eine Entscheidung mit Zukunft, so die Planer des Hauptstadtflughafens, denn in Zukunft werden mehr Großraumflieger in den Lüften fliegen.

Die Deutsche Flugsicherung plant zwei Routen für jede Startbahn bei Ostbetrieb ein. Abhängig von der Verkehrslage werden die Maschinen die Gegend um Erkner von Startbahn Nord überqueren, oder sie fliegen Richtung Norden und überfliegen den Müggelsee.

Kleine, wendige Maschinen die direkt auf der Bahn Süd starten werden in Richtung Süden eine Rechtskurve fliegen. Damit soll erreicht werden, dass Zeuthen geschont wird.
Aber große und schwerfällige Maschinen müssen über den Ortschaften in der Nähe starten.

Die Routenplanänderung erhält seitens der Politik ebenfalls Zuspruch. „Man muss Betroffene zu Beteiligte machen.“ Sagte der Verkehrsminister Peter Ramsauer (57, CSU) in einem Interview.

Aber was ist nun der Nachteil der neuen Flugrouten? Die Flugzeuge werden in Form eines riesigen Fächers über Berlin und die umliegenden Gemeinden im Süden ziehen.

Zusammenfassend kann man über die geänderten Flugrouten des Hauptstadtflughafens BER sagen, dass es besondere Flugrouten für Mega-Jets geben wird. Über Berlin wird eine Mindestflughöhe den Fluglärm mildern und über Potsdam wird es keine Starts mehr geben.

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Unternehmen ADAC

Montag, den 21. November 2011

Deutschlands reichster Verein ADAC plant eigene Werkstattketten zu errichten. Damit will der ADAC die Kritik an deutschen Werkstätten angehen und ihr Geschäft weiter ausbauen.

Das Projekt soll zunächst an vier verschiedenen Standorten getestet werden. In einer Probezeit von einem Jahr soll voraussichtlich im Frühjahr 2012 über die weitere Fortsetzung entschieden werden.
Auf einer Pressekonferenz in München beschrieb der ADAC-Präsident Peter Meyer das Ziel für die nächsten 5 Jahre. Geplant seien, zunächst 100 weitere Werkstätten, in zehn Jahren sogar bis zu 400 Werkstätten. Besonders wurde vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Stefan Müller, hervorgehoben, dass es einen gesunden Wettbewerb zwischen dem ADAC und den ansässigen Werkstattbetreibern geben solle.
Dieser neue Geschäftszweig wäre ein zusätzlicher wichtiger Wirtschaftsfaktor für den ADAC. Der Verein ist bereits seit Jahren erfolgreich in verschiedenen Geschäftsfeldern tätig, so z.B Versicherungen, Reisen, Mietwagen u.v.m.
Seit Mai 2011 engagiert sich der Verein mit Unterstützung des ADAC in Bonn in dem Verein GND (Generationen Netzwerk für Deutschland). Hier werden besondere Beratungsangebote und Möglichkeiten für die Generation 50+ angeboten.
Positiv sei laut ADAC-Präsident Meyer, der steigende Mitgliederzuwachs. So hatte der ADAC im Jahr 2010 über 1,1 Mio. neue Mitglieder. Für das Jahr 2011 sind ca. 412.000 neue Mitglieder geplant.

Zum Thema E10 betonte Präsident Meyer, dass der ADAC die Verbreitung und Nutzung dieses Kraftstoffes fördere und unterstütze.
Es werde lediglich den Mineralölkonzernen und Autoherstellern ein Versagen zur Aufklärung vorgeworfen. Dem ADAC sei zu verdanken, dass der bisherige Superkraftstoff an Tankstellen weiterhin angeboten wird. Vereinseigene Tankstellen seien allerdings für den ADAC kein Thema.

Der ADAC zeigt sich mit wirtschaftlicher Kraft. Im Jahr 2010 hatte der Verein Einnahmen über 644 Mio. Euro bei einem von 28 Mio. Euro. 1,5 Mrd. Euro betrugen die Finanzanlagen, allerdings blieb der Umsatz bei den Wirtschaftsaktivitäten mit 928 Mio. Euro gleich. Von 74 auf 66 Mio. Euro. Ist der Gesamtgewinn gesunken.

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München startet mit einem neuartigen Elektro-Taxi

Montag, den 14. November 2011

Unter großem Interesse der Presse, hat die Münchner Politik, die Klimaorganisationen Green City Energy, der ADAC, sowie die Taxizentrale IsarFunk ihr erstes Elektro-Taxi in Betrieb genommen.
Gerade auch die Politik brachte ihr besonderes Interesse für das derzeit einzigartige Projekt zum Ausdruck, so lobte Münchens dritter Bürgermeister, Namens Hep Monatseder die außergewöhnliche „Pionierarbeit“ der Taxizentrale in München.

Bei Deutschlands erstem elektronisch betriebenem Taxi handelt es sich um einen Mitsubishi iMiEV. Der Kleinwagen von Mitsubishi, bietet Platz für maximal vier Personen, und wird von der Taxizentrale „IsarFunk“ als Leihtaxi zum Einsatz gebracht. Somit haben alle Taxiunternehmen, die an die Taxizentrale angeschlossen sind die Möglichkeit, das Fahrzeug zu Leihen und so probeweise im eigenen Betrieb zu testen und einzusetzen. So ersparen sich die einzelnen Taxiunternehmen zunächst die Kosten und können am Kunden testen, wie gut ein solches Elektro Taxi beim Kunden ankommt.

Da das Fahrzeug eine Innovationsbotschaft haben soll, wird versucht, diese Botschaft auch beim Einsatz im Straßenverkehr besonders gut weiterzugeben. Dies wird visuell versucht, so wurde auf dem Elektro Taxi, ein eigens für das Modell angefertigter Werbe-Dachträger installiert.

Auch bereits die Münchner Genehmigungsbehörde hat im Vorfeld dem Einsatz als Taxi zugestimmt. Jedoch müssen die Fahrer bzw. Betreiber jederzeit garantieren können, dass der Fahrgast im Falle von Strommangel trotzdem transportiert werden kann und es zu keiner Fahrtverweigerung kommt. Dies war der Münchner Genehmigungsbehörde besonders wichtig, da jeder Ausfall auch ein schlechtes Bild auf die Stadt werfen könnte und sich so eventuell negativ auf den Tourismus auswirken könnte.

Vorerst arbeitet das Elektrotaxi jedoch nur jeweils in halben Schichten, denn nur so ist sichergestellt, dass Fahrer und Unternehmen ihre eigenen Erfahrungen in Ruhe sammeln können. Bei den Schichten fährt das Elektro Taxi ganz normal, wie jedes andere Taxi auch, im Tarifgebiet Münchens. Selbstverständlich kostet das elektronisch betriebene Taxi auch genauso viel wie ein konventionelles Taxi. Allerdings gibt es Einschränkungen, wer das Taxi als Gast nutzen kann. Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine Vorbestellung unbedingt notwendig.

Einen Nachteil hat das umweltfreundliche und vor allem auch klimafreundliche Taxi jedoch, laut Hubert Schmid, von der Taxizentrale, kann das Elektroauto derzeit nicht wirtschaftlich betrieben werden. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Versuch, der unbedingt wirtschaftlich sein soll, sondern es ist laut Hubert Schmid unverzichtbar, schon frühzeitig erste Erfahrungen zu sammeln um später besser auf den Einsatz solche Fahrzeuge ausreichend vorbereitet zu sein. Gemeinsam mit dem ADAC und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft, wird derzeit eine Studie geplant, welche alle Fahrdaten zu Reichweite, Batteriekapazität, sowie Ladeverhalten systematisch auswerten soll. So soll IsarFunk prüfen, ob eventuell schon heute der Einsatz von Elektrofahrzeugen im Taxibetrieb sinnvoll ist.

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