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Archiv der Kategorie ‘PKW‘

Der Navigationssystem – Dschungel

Freitag, den 7. September 2012

Das Leben ohne eine Navigationsgerät ist für alle Autofahrer unter uns kaum mehr vorstellbar. Die übergroßen Landkarten hervorkramen und richtig lesen, Einwohner durchs Autofenster nach dem richtigen Weg fragen oder zum dritten Mal innerhalb von wenigen Stunden an der gleichen Stelle stehen – Das hatte zwar rückblickend schon etwas romantisches an sich, war jedoch in der Situation selbst unheimlich unkomfortabel und nervenaufreibend.

Dank dem Siegeszug der amerikanischen GPS ‘Navis’ in den 90er Jahren ist oben beschriebenes heutzutage nicht mehr nötig. Inzwischen kommt man komfortabel und schnell zum Zielort, kann außerdem einstellen, ob bestimmte Straßenzüge gemieden werden sollen, ob die schnellste oder die spritsparenste Route gefahren werden soll u.v.m. Das Navis mittlerweile das Gefühl vermitteln, eigenständig denken zu können, zeigt sich auch daran, dass mittlerweile bei neueren Geräten Staus und Behinderungen frühzeitig erkannt, angezeigt und somit gegebenenfalls umfahren werden können. Dies ist dank Traffic Message Channel möglich, einem digitalen Signal, das in Deutschland von (hauptsächlich öffentlich-rechtlichen) Radiosendern produziert und ausgesandt wird.

Diese Technik kann allerdings nur bei neueren Geräten verwendet werden. Ohnehin gibt es zwischen den Geräten nicht nur bei der Funktionsleistung, sondern auch beim Preis erhebliche Unterschiede. Um ein bisschen Ordnung in den Gerätedschungel zu bringen, analysieren Auto-/Motormagazine alle paar Monate den Navigationsmarkt. Beliebte Zeitpunkte stellen dabei die Einführung von Neuheiten am Markt dar. Ein allgemeines Beispiel ist die Analyse der AutoBild im Jahr 2007

http://www.autobild.de/artikel/kaufberatung-navi-geraete-318822.html

Einen guten Überblick über zahlreiche Warentests verschiedener Portale ist außerdem testbericht.de:

http://www.testberichte.de/testsieger/level3_auto_ausstattung_

zubehoer_auto_navigationssysteme_30.html

Praktisch und immer beliebter sind zudem Navigationssysteme, die bereits in der Karosserie verbaut sind. Diese besitzen sehr viele Funktionen, sind aber meist auch sehr teuer. Wem die Standardfunktionen reichen, kann auch auf ein günstiges Gerät zurückgreifen.

Schnäppchen gibt’s hier: http://www.preistrend.de/Navigationssysteme_

Preisvergleich__x7505750306757207764D06.html

Die Entwicklung der Navigationssysteme ist sicher noch lange nicht am Ende angekommen. Was meint Ihr, welche Funktionen wird es in Zukunft bei Navigationssystemen noch geben?

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Die Verkehrsmittelvergleich Carsharing Studie

Mittwoch, den 13. Juni 2012

Das Thema „Carsharing“ ist im Moment in aller Munde. Das Prinzip soll wenig fahrenden Menschen Geld sparen, die Zahl von Autos reduzieren und nebenher noch die Umwelt schonen. Doch welcher Anbieter lohnt sich für welchen Zweck wirklich? VerkehrsmittelVergleich.de verschafft einen Überblick:

1. Kurze Stadtwege:

car2go und DriveNow punkten vor allem bei kurzen Stadtwegen, die minutengenau abgerechnet werden können. Kilometer werden nicht extra berechnet, was bei diesem Minutenpreis allerdings auch nicht relevant ist, da eine längere Miete eher ungewöhnlich ist. Außerdem kann bei den verfügbaren Fahrzeugtypen nicht viel transportiert werden. Der große Vorteil liegt jedoch in der Flexibilität und der möglichen Einwegnutzung im Stadtgebiet.

2. Streckenoptimiert:

einen guten Mix zwischen Stundenpreis, Wochentarif und Kilometerpreis bietet stadtmobil. Dieser Anbieter ist eine gute Wahl für längere Mietdauern und weitere Strecken, wie etwa ein Urlaubstrip.

3. Zeitoptimiert:

Die günstigsten Zeittarife bietet Greenwheels an, dafür liegt jedoch der Kilometerpreis höher als es bei anderen Anbietern der Fall ist. Somit eignet sich dieser Anbieter eher für längere Mietdauern, bei denen aber nur eine geringe Kilometerzahl gefahren werden muss.

4. Flexibilität:

Mit der größten Verbreitung in Deutschland und Partnerschaften in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz verfügt Flinkster über das größte und flexibelste Angebot der Carsharing Anbieter. Der Kunde kann relativ spontan an dem Ort mieten, an dem er möchte und bleibt bei den kleineren Klassen auch in einem günstigen Preisrahmen. Noch dazu ist der Kilometerpreis relativ preiswert, was Flinkster zum flexibelsten Anbieter macht.

Fazit:

Insgesamt hat Flinkster in unserem Test den besten Eindruck gemacht, weshalb sich Rolf Lübke, Geschäftsführer der Bahntochter DB Rent und DB Fuhrpark, bestätigt fühlt: „Auch dieser Testsieg ist für uns ein weiterer Beleg, dass wir mit unserem Angebot für eine unkomplizierte und individuelle Auto-Mobilität genau richtig liegen“. Jedoch steht für jeden individuellen Zweck  ein gutes Angebot zur Verfügung. Der Kunde muss sich allerdings die Mühe machen im Vorfeld seine Bedürfnisse zu analysieren und mit diesem Wissen den für ihn besten Anbieter herauszusuchen. Dies trifft allerdings vor allem auf die Einwohner der größten Städte und Ballungsgebiete in Deutschland zu. Wohnt man dagegen in einer weniger großen Stadt, besteht die Möglichkeit dass entweder nur ein einzelner Anbieter vorhanden ist oder sogar gar keiner. In dem Fall muss dann häufig wohl oder übel doch wieder auf einen eigenen PKW zurückgegriffen werden.

Hier geht’s zur Übersichtstabelle.

Wenn du einen noch umfassenderen Überblick zum Thema Carsharing bekommen willst, findest Du den gesamten Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) in unserem Pressebereich.

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Carsharing und Autozug auf verkehrsmittelvergleich.de

Mittwoch, den 21. März 2012

Wie schon bei der Veröffentlichung der Seiten auf unserer österreichischen und der schweizer Internetseite sind jetzt auch die Informationen über carsharing in Deutschland und den Autozug auf verkehrsmittelvergleich.de online gegangen. Wir hoffen, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen werden! Weitere Bereiche mit Informationen folgen selbstverständlich in Kürze!

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Autozug und Carsharing

Donnerstag, den 8. März 2012

Wir freuen uns wieder neue Inhalte präsentieren zu können: Ab sofort sind auf unserer Seite Informationen über Autozug Schweiz und Carsharing Schweiz verfügbar. Außerdem ebenfalls über den Autozug Österreich und Carsharing Österreich. Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Thema interessiert. Die Informationen werden selbstverständlich so bald wie möglich für verkehrsmittelvergleich.de ebenfalls folgen!

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Autokauf im Internet

Montag, den 23. Januar 2012

Wenn man heute ein Auto kaufen möchte, dann muss es nicht immer ein Neuwagen sein, sondern auch am Gebrauchtwagenmarkt hat sich einiges getan und mitunter finden sich auch hier passende Fahrzeuge, die erst wenige Kilometer gefahren wurden sind. Nicht nur bei den Händlern vor Ort bekommen interessierte Käufer eine Auswahl an möglichen Modellen, sondern auch das Internet spielt eine wichtige Rolle.

Beim Autokauf im Internet gibt es einige relevante Details zu beachten und über die Suchmaschinen finden sich Webseiten wie www.gebrauchtwagen.de, welche man für sich nutzen kann. Wichtig ist, dass es sich um seriöse Portale handelt und es nicht zu versteckten Kosten kommt, wenn man ein Inserat aufgeben muss. Auf den Portalen kann man gezielt sie Suche eingrenzen indem man nach bestimmten Marken sucht und auch das Alter der Autos festlegt. So spart man bei der Suche nicht nur viel Zeit, sondern kann sich durch die Bilder und die Beschreibung auch ein erstes Bild der angebotenen Autos machen. Findet sich ein Wagenmodell welches den eigenen Vorstellungen entspricht, dann steht einer ersten Kontaktaufnahme nichts im Weg.

Auch beim Autokauf im Internet ist Vorsicht geboten und es sollte nie zu einem Kaufvertrag kommen, bevor man den Wagen gesehen und auch gefahren hat. Als Laie kann man diesen auch zum TÜV bringen, die Mitarbeiter überprüfen diesen und sagen offen und ehrlich ihre Meinung, wenn es um den Kauf geht. So geht man auf Nummer sicher und wird auch den Gebrauchtwagen noch über einen längeren Zeitraum nutzen können.

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Betrugsmethoden beim Auto Ankauf – Wie Auto-Verkaufs-Portale Sicherheit schaffen wollen

Montag, den 16. Januar 2012

Auto Ankauf und Betrug, jedes für sich sind äußerst lukrative “Geschäftsfelder”, deren Kombination immer dann reizt, wenn der Profit zu mager und die Gier zu mächtig wird. Betrügerische Gebrauchtwagenhändler sind einfallsreich, junge Unternehmen, die mit Sicherheit beim Autoverkauf werben, aber auch.

Carsale24 nennt sich ein junges Unternehmen mit Firmensitz in Köln, das mit einer “neuen Art Autos zu verkaufen” wirbt. Bequem, schnell, aber vor allem sicher soll sie sein. Sicher ist dabei zunächst, dass sich wirtschaftlicher Erfolg für aufstrebende Start-up-Unternehmen auf dem Automarkt nur dann einstellen kann, wenn man die Schwachstellen der Konkurrenz kennt und es schlichtweg besser macht. “Bequem” sind nahezu alle Autobörsen im Internet, aber absolute Sicherheit für Privatverkäufer können selbst etablierte Portale oftmals nicht bieten.

Dass Autoverkäufer bis zur Annahme eines Kaufangebotes gegenüber Händlern anonym bleiben, scheint seitens carsale24 gut überlegt und vor allem dann sinnvoll, wenn man sich die gängigsten Methoden betrügerischer Autoankäufer im Internet einmal vor Augen führt. Dabei finden Betrugsdelikte sogar statt, ohne dass jemals persönlicher Kontakt zwischen An- und Verkäufer entsteht und das Auto überhaupt durch den vermeintlichen Interessenten begutachtet wird.

Der psychologische Trick ist einfach, denn nach einem verheißungsvollen Angebot durch den Betrüger, das den Wert des Fahrzeuges deutlich übersteigt, sind private Verkäufer häufig Willens dazu, auch persönliche Daten preiszugeben, die unter einem Vorwand, die Versicherungskosten für das Fahrzeug berechnen zu wollen, erfragt werden. Mit diesen Daten und dem Kennzeichen, das trotz vieler Hinweise in Ratgebern auf den Internet-Fotos oft ungeschwärzt bleibt, nehmen die Betrüger Kontakt zu der Versicherung des Verkäufers auf, melden einen Schaden und kassieren ab. Die gefälschte Schadensmeldung enthält dann Glasschäden an Front- oder Heckscheibe, die nicht zu einer Erhöhung des Versicherungsbeitrages führen und vom Geschädigten somit unerkannt bleiben.

Immer wieder erfolgreich fahren betrügerische Auto-Ankäufer auch mit der systematischen Drückung des Verkaufspreises. Wo am Anfang mit einem guten Angebot gelockt wird, steht am Ende ein unsicherer Privatverkäufer, der den wirtschaftlichen Schaden nur noch so gering wie möglich halten möchte. Die Rechnung ist einfach, denn wer einen guten Verkaufspreis in Aussicht gestellt bekommt, lässt sich auch zur Übergabe des Fahrzeuges beim Händler, der ein paar Hundert Kilometer weit entfernt sitzt, überreden. Mit Hilfe von sogenannter Auto-Such-Software durchforsten die Betrüger die Gebrauchtwagen-Plattformen nach Privatverkäufern, die eine lange Anfahrt in Kauf nehmen müssten und stellen dann marginale Mängel als Wertminderung fest. Kosten für die Anfahrt, Zeitaufwand und möglicherweise teuer bezahlte Rückfahrttickets bei der Deutschen Bahn sind Argumente, die dann zum zähneknirschenden Verkauf führen, um den Schaden nicht noch höher ausfallen zu lassen.

Was am Ende bleibt sind Geschädigte, die die bequeme Möglichkeit zum Auto-Ankauf im Internet zukünftig meiden und ihre schlechten Erfahrungen im World Wide Web beklagen. Dass schwarze Schafe die umsatzstarke Automobilbranche schon seit Otto Diesel als Tollplatz für gewissenlose Geschäftsprinzipien sehen, daran wird sich aber auch in Zukunft nichts ändern und so ist auch weiterhin auf verstärkte Aufklärung durch die Branche und findige Unternehmen zu hoffen, die Sicherheit beim Autoverkauf als höchstes Gut für Ihre Kunden betrachten.

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Pilotprojekt gegen Navi-Unfälle

Montag, den 2. Januar 2012

Ein Navi erleichtert das Leben der Autofahrer sehr. Man findet jeden noch so kleinen Ort, muss sich nicht mit vagen Wegbeschreibungen auseinandersetzen und muss sich nicht an jeder Kreuzung die Schilder durchlesen.
Allerdings hat sich durch die Benutzung eines Navis die Schilderbeachtung vieler Autofahrer auf ein Minimum beschränkt. Da aber ein Navi nicht unfehlbar ist, führt die gedankenlose Befolgung der Anweisungen des Navis zu Unfällen und gefährlichen Situationen. So landeten Autofahrer schon in fremden Gärten, auf Bahngleisen, Wanderwegen oder gar mitten im Wald. Solche Vorfälle werden oft auf das Navi geschoben. Das sind aber noch die harmlosesten Szenarien. Wird ein Autofahrer beispielsweise vom Navi falsch auf die Autobahn geleitet, kann das tödliche Folgen haben.
Tschechien will diesen Vorfällen ein Ende setzen, oder sie zumindest einschränken. Deshalb hat ein Pilotprojekt in Prag begonnen, in dessen Rahmen an einer Autobahnbaustelle ein Navi-Warnschild aufgestellt worden ist. Dieses Schild zeigt die Aufschrift “GPS”, die durchgestrichen ist. Das bedeutet, man soll sich nicht von den Meldungen des Navis beeinflussen lassen, sondern rein auf die Beschilderung achten. Ist das Projekt erfolgreich, werden in ganz Tschechien an Baustellen oder Gefahrenzonen solche Schilder aufgestellt. Sieht man so eines, sollte man sich nicht mehr auf das Navi verlassen, sondern vermehrt die Beschilderung beachten.

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Unternehmen ADAC

Montag, den 21. November 2011

Deutschlands reichster Verein ADAC plant eigene Werkstattketten zu errichten. Damit will der ADAC die Kritik an deutschen Werkstätten angehen und ihr Geschäft weiter ausbauen.

Das Projekt soll zunächst an vier verschiedenen Standorten getestet werden. In einer Probezeit von einem Jahr soll voraussichtlich im Frühjahr 2012 über die weitere Fortsetzung entschieden werden.
Auf einer Pressekonferenz in München beschrieb der ADAC-Präsident Peter Meyer das Ziel für die nächsten 5 Jahre. Geplant seien, zunächst 100 weitere Werkstätten, in zehn Jahren sogar bis zu 400 Werkstätten. Besonders wurde vom Vorsitzenden der Geschäftsführung, Stefan Müller, hervorgehoben, dass es einen gesunden Wettbewerb zwischen dem ADAC und den ansässigen Werkstattbetreibern geben solle.
Dieser neue Geschäftszweig wäre ein zusätzlicher wichtiger Wirtschaftsfaktor für den ADAC. Der Verein ist bereits seit Jahren erfolgreich in verschiedenen Geschäftsfeldern tätig, so z.B Versicherungen, Reisen, Mietwagen u.v.m.
Seit Mai 2011 engagiert sich der Verein mit Unterstützung des ADAC in Bonn in dem Verein GND (Generationen Netzwerk für Deutschland). Hier werden besondere Beratungsangebote und Möglichkeiten für die Generation 50+ angeboten.
Positiv sei laut ADAC-Präsident Meyer, der steigende Mitgliederzuwachs. So hatte der ADAC im Jahr 2010 über 1,1 Mio. neue Mitglieder. Für das Jahr 2011 sind ca. 412.000 neue Mitglieder geplant.

Zum Thema E10 betonte Präsident Meyer, dass der ADAC die Verbreitung und Nutzung dieses Kraftstoffes fördere und unterstütze.
Es werde lediglich den Mineralölkonzernen und Autoherstellern ein Versagen zur Aufklärung vorgeworfen. Dem ADAC sei zu verdanken, dass der bisherige Superkraftstoff an Tankstellen weiterhin angeboten wird. Vereinseigene Tankstellen seien allerdings für den ADAC kein Thema.

Der ADAC zeigt sich mit wirtschaftlicher Kraft. Im Jahr 2010 hatte der Verein Einnahmen über 644 Mio. Euro bei einem von 28 Mio. Euro. 1,5 Mrd. Euro betrugen die Finanzanlagen, allerdings blieb der Umsatz bei den Wirtschaftsaktivitäten mit 928 Mio. Euro gleich. Von 74 auf 66 Mio. Euro. Ist der Gesamtgewinn gesunken.

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Trotz steigender Unfallzahlen weniger Tote

Dienstag, den 1. November 2011

Die Unfallstatistik in Deutschland zeigt eine unbestechliche Tendenz. Im letzten Jahr gab es in unserem Land so viele Verkehrsunfälle wie lange nicht mehr. Erstaunlicherweise sank dabei aber die Zahl der Verkehrstoten laut Angaben des Statistischen Bundesamts. Natürlich sind die 3648 Menschen, die im Jahr 2010 bei Unfällen starben immer noch viel zu viel. Trotzdem sind es 12 % weniger Verkehrstote als im Vorjahr. Diesen erfreulichen Rückgang kann man seit ungefähr zehn Jahren beobachten. Auch für dieses Jahr erwartet der ADAC, trotz steigender Unfallzahlen, weniger Tote als im Vorjahr.

In der Statistik erscheinen Unfallzahlen recht abstrakt. Doch hinter den 2,4 Millionen Unfällen stecken menschliche Schicksale. Zum Glück entstand bei 88 Prozent davon nur Sachschaden. Bei allen anderen wurden Menschen verletzt oder getötet. Der schlimmste Teil der Unfallzahlen beschreibt die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder. Mit 104 stieg diese Zahl um 16 % gegenüber dem Vorjahr viel zu stark an. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass in keinem Bundesland insgesamt mehr Tote als im Vorjahr gezählt wurden.

Es gab pauschal gesehen auch weniger Verletzte als im Vorjahr. Die Unfallzahlen weisen hier einen Rückgang von 6,7 % auf. Das sind allerdings immer noch 374.800 verletzte Personen. Die Unfallstatistik wird übrigens seit 1950 geführt. Das schwärzeste Jahr in puncto Verkehrstote war 1970, da ließen 21.332 Menschen ihr Leben auf deutschen Straßen.

Damals wie heute gilt zu schnelles Fahren als Hauptursache für Unfälle. Die Fahranfänger sind immer noch die gefährdetsten und wohl auch gefährlichsten Verkehrsteilnehmer. Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hat bei einem Unfall statistisch gesehen doppelt so viele Verkehrstote zu beklagen wie die Senioren. Wer rast, kann auf plötzlich eintretende Situationsveränderungen nicht mehr angemessen reagieren. Darum weisen die Unfallzahlen bei 40% aller Verkehrstoten auch zu schnelles Fahren als Ursache aus. Für 1.441 Menschen war schnell, dann am Ende doch zu schnell.

Erfreulicherweise sinkt die Anzahl der Verkehrstoten innerhalb der Unfallzahlen derzeit. Das soll, laut Statistischem Bundesamt, auf mehrere Ursachen zurückzuführen sein. Da wären eine intensivere Verkehrserziehung und bessere Straßen zu nennen. Außerdem hat sich die medizinische Versorgung verbessert. Gleichzeitig nimmt die Sicherheit der Fahrzeuge selbst auch ständig zu.

Daher ist auch der ADAC der Meinung, dass sich die Unfallzahlen für 2011 in ähnlicher Richtung entwickeln werden. Allerdings begann das Jahr mit einem Anstieg der Unfälle mit Todesfolge. Daran wären aber die extremen Witterungsbedingungen schuld und die Unfallzahlen sinken im Durchschnitt für das Jahr 2011 wieder.

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Deutschlands Straßen sind weniger stauanfällig

Freitag, den 28. Oktober 2011

Stau ist nicht nur ein großes Problem für Berufsstätige, die pünktlich zum nächsten Meeting erscheinen müssen, sondern auch für Familien, die mit dem Auto verreisen. Die Verkehrsunternehmer versuchen deshalb durch verschiedene Mittel Verkehrsstau zu vermeiden. Dabei wird immer mehr auf Vorhersagen gesetzt und dazu die Stauanfälligkeit von Straßen und Städten ermittelt. Zuverlässige Daten liefern nicht nur Verkehrsbeamte, die Autobahnpolizei und zufällige Beobachter, sondern mittlerweile vor allem die Navigationssysteme. Viele Autofahrer lassen sich durch ein Navi den Weg führen und manche wissen gar nicht, dass der Einsatz des Navis auch verschlüsselte Daten an die Zentrale des Herstellers liefert.

 

Eine Vergleichsstudie mehrerer europäischer Ländern, die auf den Daten der Navis beruht, hat ergeben, welche europäischen Städten am häufigsten von Stau geplagt werden. Wer jetzt an deutsche Städte denkt, liegt nicht ganz richtig. In der Hitliste der stauanfälligsten Städte Europas werden hauptsächlich Citys aus Groß Britannien aufgezählt. Angeführt wird die Liste jedoch von Brüssel, der Hauptstadt Belgiens. Hier fahren internationale Politiker ein und aus, was wohl einer der Gründe für die Stauanfälligkeit der Stadt ist. Mit sehr viel Stau müssen die Autofahrer jedoch auch in Wahrschau oder in der florierende Metropole London rechnen.

 

Auch wenn deutsche Autofahrer gerne über jeden auch noch so kurzen Stau fluchen, können sie sich im Vergleich zu anderen europäischen Städten glücklich schätzen. Deutsche Städte lassen sich erst in den hinteren Rängen der Liste, nach den Top 20, finden. München wird als erste deutsche Stadt auf Platz 25 erwähnt. Weitere deutsche Städte, die noch in der Liste erwähnt werden, sind Hamburg, Bonn, Stuttgart, Essen und Köln.

Die Liste der stauanfälligsten Städte Europas wurde anhand der Daten des Navigationsherstellers TomTom erstellt. TomTom hat nicht nur Modelle entwickelt, die Autofahrer sicher und schnell zum gewählten Ort führen, sondern auch eine besondere Funktion für die Verbesserung des Verkehrs eingebaut. Anhand dieser Funktion können Geschwindigkeitsprofile von Autofahrern, die ein solches Navigationssystem benutzen, erstellt werden. Die anonymisierten Daten zeigen auf, wie schnell oder langsam im Durchschnitt Autofahrer auf allen erhobenen Straßen gefahren sind. Diese Daten werden anschließend auf zentraler Ebene so ausgewertet, dass sie wertvolle Ergebnisse für die Stauvorhersage liefern. Nach den festgelegten Richtlinien ist eine Straße dann als stauanfällig zu kategorisieren, wenn Autofahrer die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit nicht fahren dürfen und dabei gezwungen sind weniger als 30 Prozent davon einzuhalten. Ist zum Beispiel eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in der Innenstadt zulässig, dann fahren Autofahrer unter Staubedingungen mit weniger als 35 km/h durch die Straßen oder noch langsamer.

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