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Archiv der Kategorie ‘PKW‘

Verbraucherfreundliche Lösung zur Euro-6-Förderung notwendig

Montag, den 13. Dezember 2010

Die Euro-6-Förderung ist eine Schadstoffnorm, mit der der Grenzwert von Stickoxid erheblich gesenkt werden soll. Bereits im Jahr 2009 startete die Bundesregierung die Euro-6-Förderung. Gegen diese Vorgehensweise gab es jedoch Einwände seitens der EU. Sie erlaubt eine Euro-6-Förderung erst, wenn die vorhergehende Abgasstufe, also Euro 5, für neue Fahrzeuge bindend geworden ist. Somit darf nach EU-Regelung die Euro-6-Förderung erst ab dem 01. Januar 2011 erfolgen. Umweltbewusste Fahrzeughalter, die sich noch im Jahr 2010 ein Fahrzeug der Abgasstufe Euro 6 kaufen wollen, werden für ihr umweltfreundliches Handeln nicht mit der Euro-6-Förderung, nämlich einer Steuerbefreiung in Höhe von 150 Euro, belohnt.

Der ADAC sieht in der EU-Regelung hinsichtlich der Euro-6-Förderung eine ungerechte Behandlung der Fahrzeughalter und eine Handlung, die sich gegen die Umwelt richtet. Der Wille, eine saubere Abgastechnik in Deutschland zu erreichen, wird durch widersinnige Regelungen gehemmt. Gerade in der Euro-6-Förderung besteht die Möglichkeit, den Kauf schadstoffarmer Fahrzeuge in Deutschland zu begünstigen und somit auch die Anzahl dieser Fahrzeuge auf deutschen Straßen zu erhöhen. Der ADAC fordert die Bundesregierung daher auf, für das Problem mit der Euro-6-Förderung eine Lösung zu finden, die auch den Autokäufern eine Steuerbefreiung gewährt, die sich noch im Jahr 2010 ein Fahrzeug der Abgasstufe Euro 6 kaufen.

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Sicher unterwegs mit guten Hinterreifen

Dienstag, den 30. November 2010

Alle schreiben derzeit über Winterreifen, da haben wir uns gedacht, schreiben wir doch mal über Hinterreifen. Autoreifen nutzen sich im Laufe der Zeit meist recht unterschiedlich ab. Damit darunter weder die Sicherheit noch die Fahrzeugkontrolle zu leiden hat, sollten die besseren Reifen stets auf der Hinterachse montiert werden. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest der ADAC, der gemeinsam mit dem österreichischen Pendant des Automobilclubs, dem ÖÄMTC, umfangreiche Tests zum Reaktionsverhalten von Autoreifen durchgeführt hat. Gute Reifen an der Hinterachse sorgen demnach vor allem für eine hohe Fahrstabilität und helfen damit, auch in brenzligen Situationen ein Ausbrechen des Hecks zu verhindern. Zwar kann durch eine optimale Bereifung der Vorderachse der Bremsweg erheblich verkürzt werden, ebenso ist eine bessere Fahrzeugkontrolle bei Aquaplaning zu beobachten – da aber gerade schleudernde Fahrzeuge häufig Unfälle mit schwersten Personenschäden hervorrufen, kommt der Reifenqualität an der Hinterachse eine vergleichsweise höhere Bedeutung zu.

In jedem Falle muss darauf geachtet werden, dass sich die Profiltiefe von Vorder- und Hinterreifen nicht wesentlich unterscheidet. Spätestens nach zehn Jahren sollte dem Auto ein neuer Reifensatz gegönnt werden. Verringert sich das Profil unter 2mm (Sommerreifen), ist auch Sicherheitsgründen ein Austausch unbedingt geboten.

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LKW- Maut soll ausgeweitet werden

Montag, den 19. Juli 2010

Der Vorschlag des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer wurden vom Verkehrsclub Deutschland e.V. ebenfalls begrüßt, dass die Lkw- Maut auf Bundesstraßen mit vier Spuren ausgeweitet werden soll. So soll im Güterverkehr für mehr Gerechtigkeit hinsichtlich der Kosten gesorgt werden. Vom VCD wird zusätzlich gefordert, dass die Lkw-Maut auf das ganze Straßennetzt ausgedehnt wird.

Der Bundesvorsitzende des VCD Micheal Gehrmann ist der Meinung, dass das Ausdehnen der Lkw-Maut auf Bundesstraßen mit vier Spuren ein nur leichter aber richtiger Fortschritt sei, um die Wettbewerbsbedingungen für die Bahn zu verbessern, da Bahnunternehmen schon eine „Schienen-Maut“ für Züge auf allen Schienen zahlen.

Lkw nutzen die Straßen 60000 mal schneller ab als Pkw und es wird viermal so viel CO2 als bei Schienenfahrzeugen ausgestoßen. Durch den Schienenverkehr entstehen außerdem hohe Kosten aufgrund der Wege. Lärmbelästigung, Unfälle und Umweltschäden führen beim Lkw-Verkehr auch zu externen Kosten. Nur um die Schäden abzudecken, die die Lkw auf den Autobahnen verursachen, müsste ein Mautsatz von 17 Cent pro gefahrenen Kilometer eingeführt werden, im Moment beträgt der Mautsatz 16,3 Cent.

Die VCD-Bahnreferentin Heidi Tischmann ist der Ansicht, dass die Ausweitung der Lkw-Maut zu einer Verlagerung des Verkehrs auf Bundesstraßen oder Landstraßen führe und gleichzeitig zu negativen Auswirkungen für die Sicherheit, die Bewohner und die Umwelt. Es müsse eine schreitweise Erhöhung der Lkw-Maut erfolgen und eine Ausweitung auf alle Straßen, sodass sich der Verkehr mehr auf die Schienen verlagert, was auch umweltfreundlicher ist.

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Zahl der Verkehrstoten sinkt weiter

Montag, den 22. März 2010

Auch 2009 hat die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland weiter abgenommen. Mit 4160 Verkehrstoten wurde der Tiefstwert von 2008 (4477) noch einmal unterboten. Dennoch rufen Verkehrsverbände zu weiteren Maßnahmen auf, da in Deutschland durchschnittlich täglich elf Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr sterben. Wie die Grafik zeigt, ist die Zahl der Verkehrstoten seit Beginn der Statistik 1950 (11449) - beziehungsweise seit dem Höchstwert aus dem Jahr 1970 (19193) – deutlich gesunken.

Datenquelle: Statistisches Bundesamt

Ebenfalls ist die Zahl der im Straßenverkehr verletzten Menschen 2009 um 2,7 Prozent auf insgesamt 397 900 Personen gesunken. Die Gesamtzahl der polizeilich aufgenommenen Unfälle ist 2009 dagegen um 0,5 Prozent auf 2,30 Millionen gestiegen. Auch deshalb fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. in seinem Weblog mehr Engagement von der Bundesregierung in der Sicherheitspolitik des Straßenverkehrs. Zudem stellt der Verkehrsclub die konkrete Forderung an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, eine Null-Promille-Regelung für den gesamten motorisierten Straßenverkehr einzuführen. Die Statistik der Verkehrstoten soll so noch weiter verbessert werden. Der Auto Club Europa schätzt, dass die Zahl der Verkehrstoten 2010 unter den Wert 4000 fallen könnte. Dennoch seien dafür weiterhin „enorme Anstrengungen auf dem Gebiet der Unfallverhütung“ notwendig. Zudem weist der Auto Club Europa darauf hin, dass rund 1000 der Verkehrstoten von 2009 noch leben könnten, wenn sie einen Gurt angelegt hätten.

Ein Video von der Internationalen Automobil Messe 2009 zeigt, wie schwierige Situationen im Straßenverkehr gemeistert und weitere Unfälle vermieden werden können.

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Unzählige Frostschäden auf deutschen Straßen

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Auf den deutschen Straßen haben Frostschäden in den vergangenen Tagen immer wieder zu Behinderungen gesorgt. Am Donnerstag musste nun sogar die erste Autobahn gesperrt werden. Die A1 nördlich von Osnabrück wurde aufgrund erheblicher Frostschäden dicht gemacht. Dresden erwägt zudem die Einführung einer Tempobegrenzung im gesamten Stadtverrkehr. Einerseits um die Belastung für die Straßen zu drosseln und andererseits um die Gefahren durch die vorhandenen Frostschäden für die Autofahrer einzuschränken, soll ganz  Dresden nicht schneller als Tempo 30 fahren dürfen.

Das grundlegende Problem ist das Tauwasser, das in die bereits vorhandenen Risse im Teer hineinläuft und durch die frostigen Temperaturen den Asphalt regelrecht aufsprengt. Je mehr Fahrzeuge die Straßen in dieser Phase nutzen, desto mehr werden die Effekte der Frostschäden verstärkt. Ein weiterer belastender Faktor ist der in den vergangenen Jahren häufig nur notdürftig geflickte Asphalt, womit die Kommunen Geld sparen wollten. Hier haben eindringendes Wasser und Frost ein leichtes Spiel. Wie diese Frostschäden auf den deutschen Straßen genau entstehen, erläutert ein Video von JenaTV auf YouTube.

Derzeit geht der TÜV Rheinland davon aus, dass 30 bis 40 Prozent aller deutschen Straßen von Frostschäden betroffen sind. Aufgrund dieser massiven Frostschäden denkt Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) derzeit über ein Sonderprogramm nach, um die Kommunen finanziell zu entlasten. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums kündigte allerdings auch an, dass frühestens im April mit einer Erarbeitung eines „Anti-Schlagloch-Programms“ zu rechnen sei. Wie groß und teuer das gesamte Ausmaß der Frostschäden tatsächlich ist, ist bisher noch nicht absehbar. Experten rechnen jedoch damit, dass sich die Reparaturkosten im Vergleich zu den Vorjahren vervierfachen werden. Der ADAC schätzt deshalb die in diesem Winter durch Frostschäden entstehenden Kosten auf über drei Milliarden Euro.

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Greenpeace kritisiert das Projekt um Elektroautos “e-mobility”

Montag, den 4. Januar 2010

Elektroautos sind die Zukunft. Unter diesem Motto startete das Projekt „e-mobility“ am 17. Dezember in Berlin. Die beiden Unternehmen RWE und Daimler haben in einer Kooperation die ersten der 100 Elektro-Smarts an e-mobilityinteressierte Kunden übergeben. In den kommenden Jahren will die Bundesregierung dieses Projekt mit weiteren 500 Millionen Euro fördern und damit die Weiterentwicklung voran treiben. Ein kleines Stimmungsbild vom Beginn des Projekts um Elektroautos gibt ein Video auf YouTube.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verurteilte die Maßnahme der Bundesregierung und das gesamte Projekt „e-mobility“ auf ihrem Weblog als „ausgemachten Blödsinn“. Wolfgang Lohbeck, der Autoexperte von Greenpeace, hält es für ein Täuschungsmanöver, um einen Entwicklungsdurchbruch im Bereich der Elektroautos vorzutäuschen – doch diese Annahme sei grundlegend falsch. Hinzu kommt, dass auch der Stromverbrauch von Elektroautos in der Praxis deutlich höher sei, als von den Herstellern verkündet. Der Strom, der zum Betrieb von Elektroautos erzeugt werden muss, verursache bis zu vier Mal so viel CO2 in der Herstellung, als ein konventioneller Motor. Für Lohbeck sei der von der Bundesregierung und den Unternehmen angestoßene Hype um die Elektroautos deshalb „skandalös“ und das Projekt „e-mobility“ eine „Volksverdummung“.

Der deutsche Wirtschaftsblog Cleanthinking.de veröffentlichte dazu im Dezember eine Studie der Unternehmensberatung Accenture mit dem Titel e-mobility 2009“. Aus dieser geht hervor, dass 28 Millionen deutsche Verbraucher davon ausgehen, sich in den nächsten zehn Jahren Elektroautos zu kaufen. Daraus leitete Accenture wiederum ein deutliches höheres Wachstumspotential für Elektroautos ab, als es die Bundesregierung bisher vorhersah. Doch für Cleanthinking.de ist die Studie zur e-mobility nicht realitätsnah und zu sehr von der öffentlichen Wahrnehmung geprägt. Da die deutsche Gesellschaft derzeit einen zu hohen Entwicklungsstand im Feld der Elektroautos wahrnehme, begründete der Wirtschaftsblog.

Deutlich positiver bewertet dagegen der Versicherungen Blog diese Studie. Denn für ihn wird dadurch das große Markt-Potential für Elektroautos in Deutschland nur noch einmal bestätigt und die Industrie in die Pflicht genommen, die Weiterentwicklungen im Bereich der „e-mobility” noch stärker voranzutreiben.

emobility2Die Firma Siemens hat zudem ein Video über Elektroautos veröffentlicht. Dieses wurde zwar unternehmensnah angefertigt, gibt aber dennoch einen interessanten Einblick in die Grundproblematik sowie die Entwicklungsstränge im weiten Feld der Elektroautos.

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Der Senioren-TÜV und Alternativen

Mittwoch, den 16. Dezember 2009

Ist der Senioren-TÜV eine notwendige Maßnahme oder eher Diskriminierung? Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und der demographische Wandel ist nicht mehr aufzuhalten. Viele wollen und können jedoch auch im Alter nicht auf das Auto verzichten. Sowohl in der Politik als auch in den Medien kommt durch das erhöhte Unfallrisiko im Rentenalter immer wieder die Diskussion über einen verpflichtenden Senioren-TÜV auf.

Nach einer Statistik des ADAC verursachen Fahrer über 60 Jahren weniger Unfälle als alle anderen Autofahrer. Obwohl wohl knapp 17 Prozent aller Führerscheine in Deutschland in Besitz von Menschen ab 65 sind, verursacht diese Altersgruppe nur 7,8 Prozent der Unfälle mit Verletzten. Und wenn es doch kracht, passiere das meist beim Ein- oder Ausparken auf Parkplätzen. Die verkehrspolitischen Sprecher der schwarz-gelben Koalition fordern deshalb statt einem Senioren-TÜV eine stärkere Anpassung der Autos an die Bedürfnisse von Senioren.

Um die Bedürfnisse dieser stetig wachsenden Zielgruppe an die Autohersteller überhaupt bestimmen zu können, arbeitet eine Forschungsgruppe der Technischen Universität Braunschweig derzeit an einer Studie mit Autofahrern im Alter zwischen 70 und 90 Jahren. Erste Ergebnisse haben gezeigt, dass besonders Navigationssysteme, Einstiegshilfen sowie Infrarotkameras, die die Nachtfahrten erleichtern, großen Anklang fanden. Die mitwirkende Psychologin Katja Duntsch stellte außerdem fest, dass die Senioren  sich und ihre speziellen Anforderungen an die Autos nicht ausreichend gewürdigt fühlen. Und sie weiterhin „mit ihrem Fahrzeug mobil bleiben und somit am öffentlichen Leben teilhaben“ wollen. Die Hauptstudie wird bis Mitte 2010 abgeschlossen sein.

Der Technische Überwachungs-Verein bietet übrigens in allen der drei großen deutschen Gesellschaften TÜV Süd, TÜV Nord und TÜV Rheinland spezielle Tests für Senioren an. Das entspricht zwar keinem offiziell anerkannten Senioren-TÜV – schafft jedoch die Möglichkeit vor allem die Reaktionsgeschwindigkeit und die Selbsteinschätzung zu testen. Eine Art freiwilligen Senioren-TÜV gibt es beim TÜV außerdem durch eine Fahrstunde in Begleitung eines Mitarbeiters. Der Vorteil daran: Selbst bei nicht bestehen des Tests, darf man den Führerschein behalten. Zumindest in den kommenden vier Jahren wird es wohl aller Voraussicht nach auch bei derartigen freiwilligen Tests bleiben. Denn sowohl die verkehrspolitischen Sprecher der CDU als auch die der FDP haben sich bereits vor der Bundestagswahl gegen einen Senioren-TÜV ausgesprochen.

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Was die Menschen auf der Straße von einem Senioren-TÜV halten, hat das Nachrichtenportal news.de in einer Videoumfrage zusammengefasst.

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Umweltzonen sind weiter im Vormarsch

Samstag, den 28. November 2009

34 Umweltzonen wurden in Deutschland seit dem 1. Januar 2008 errichtet und weitere sind geplant. Der Ursprung liegt in einer Veröffentlichung der Weltgesundheitsorganisation WHO, die im Straßenverkehr freigesetzten Feinstaub als sehr schädlich einstufte. 1998 hat die Europäische Union daraufhin eine Luftqualitätsrichtlinie beschlossen, nach der die Mitgliedstaaten die Feinstaubbelastungen senken müssen. In der Konsequenz dessen wurde in Deutschland den Kommunen die Möglichkeit eingeräumt, in Ballungsräumen sogenannte Umweltzonen für Pkw`s einzurichten.

Derzeit gibt es in Deutschland 34 Umweltzonen:

01. Januar 2008: Berlin, Hannover, Köln

12. Januar 2008: Dortmund

01. März 2008: Ilsfeld, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd, Stuttgart, Tübingen

01. August 2008: Pfeidelsheim

01. Oktober 2008: Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Mühlheim an der Ruhr, München, Oberhausen, Recklinghausen

01. Januar 2009: Bremen, Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Mühlacker, Pforzheim, Ulm

15. Februar 2009: Düsseldorf

01. Juli 2009: Augsburg

01. November: Neu-Ulm

In sieben weiteren Städten sind Umweltzonen für das kommende Jahr geplant: Bonn, Freiburg, Heidelberg, Münster, Pfinztal, Osnabrück, Leipzig. Außerdem gibt es zehn Städte, in denen Umweltzonen fest eingeplant, aber noch ohne festes Einführungsdatum sind: Braunschweig, Darmstadt, Dresden, Gera, Jena, Kassel, Magdeburg, Nürnberg, Regensburg, Großumweltzone-Ruhrgebiet.

Quelle: adac.deEine Plakette kostet 5 bis 19 Euro und ist beim Technischen Überwachungsverein (TÜV) und Dekra sowie bei zahlreichen Werkstätten erhältlich. Bei vielen Anbietern kann die Vignette auch online bestellt werden. Das Bild zeigt die für die Umweltzonen untergliederten Schadstoffgruppen und die damit verbundenen Plakettenunterteilung.

Eine vom ADAC in diesem Jahr veröffentlichte Studie kritisierte allerdings die Einführung der Umweltzonen. So würden die damit erwirkten Fahrverbote nicht zu einer Verbesserung der Luftqualität führen und die Umweltzonen nach Meinung der Experten wirkungslos seien.

Wer die Umweltzonen mit einem Pkw ohne eine Umweltplakette durchfährt, dem droht ein Bußgeld von 40 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Auch wenn das Fahrzeug aufgrund seiner Emissionswerte für die Umweltzonen zugelassen wäre. Weitere und ausführlichere Informationen zum Thema Umweltzonen, Umweltplaketten und Schadstoffgruppen gibt es unter auf dem Portal umweltzone.net.

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Verkehrssicherheits-Report 2009: Deutsche sind die besten Autofahrer

Freitag, den 13. November 2009

Der Verkehrssicherheits-Report 2009 von AXA hat die Deutschen zu den besten Autofahrern Europas gekürt. Im Rahmen der zweiten länderübergreifenden Studie über das Sicherheitsbewusstsein von Autofahrern wurden 8 000 Personen aus zehn europäischen Ländern befragt.

Auch die deutschen Autofahrer selbst (83 Prozent) schätzen sich beim Verkehrssicherheits-Report 2009 als sichere Fahrer ein. Der Schnitt aller Befragten liegt bei 75 Prozent. Riskant ist allerdings die Bewertung von den Gefahren auf Landstraßen. So fühlen sich die Deutschen hier am sichersten, obwohl dort über die Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle geschehen.

Entgegen aller Vorurteile bringt der Verkehrssicherheits-Report 2009 Frauen als die besseren deutschen Verkehrsteilnehmer hervor. So empfinden 51 Prozent der befragten Befragten Frauen als die kompetenteren Autofahrer. Nur 19 Prozent sind der Meinung, dass das Unfallrisiko auf der Straße durch Männer hinter dem Steuer abnimmt. Bestätigt wird diese weibliche Stärke auch durch die Zahl der Verkehrsdelikte. Laut Verkehrssicherheits-Report 2009 telefonieren rund ein Drittel (31 Prozent) der Männer hin und wieder ohne Freisprechanlage – bei den Frauen liegt dieser Wert bei nur 18 Prozent. Ähnlich liegen die Zahlen bei der Missachtung des Sicherheitsabstands und den Geschwindigkeitsbegrenzungen. Außerdem fahren nur fünf Prozent der Frauen nach zwei oder mehr alkoholischen Getränken mit dem Auto – bei den Männer liegt dieser Wert bei 16 Prozent.

sicherheitsreportDie Fernsehagentur Mhoch4 hat ein Video mit den wichtigsten Ergebnissen aus dem Verkehrssicherheits-Report 2009 veröffentlicht. Darin erklärt Claus Hunold, verantwortlich für den AXA Verkehrssicherheits-Report 2009, dass sie vor allem auf die Sicherheitsrisiken aufmerksam machen wollen.

Auch wenn der Verkehrssicherheits-Report 2009 die deutschen Autofahrer als die sichersten Europas einschätzt – sie gelten dennoch als unbelehrbar. So lässt sich nur jeder vierte von Punkten in Flensburg abschrecken. Außerdem finden nahezu alle Befragten (97 Prozent) Präventionskampagnen zwar prinzipiell gut und notwendig, aber nur ein Fünftel lässt sich selbst dadurch beeinflussen. Im Ländervergleich haben die Deutschen allerdings auch relativ geringe Strafen zu befürchten. Erstaunlich ist jedoch, dass Autofahrer aus Ländern, in denen bereits hohe Strafen für Verkehrsdelikte existieren, im Verkehrssicherheits-Report 2009 häufig weitere Verschärfungen fordern. So will zum Beispiel fast jeder zweite italienische Autofahrer noch höhere Strafen für Handy-Sünder am Steuer, obwohl das Bußgeld mit knapp 600 Euro schon vergleichsweise hoch liegt.

Die italienischen Autofahrer erhielten bei den Befragungen ansonsten allerdings nur wenige positive Werte. So gelten sie laut Verkehrssicherheits-Report 2009 als die schlechtesten Autofahrer Europas. Der Grund liegt wohl vor allem im geringen Sicherheitsbewusstsein: Nur 19 Prozent der Italiener glauben, dass Telefonieren am Steuer gefährlich sei und nur 76 Prozent empfinden das Fahren ohne Sicherheitsgurt als gefährlich.

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iPhone lenkt Auto fern

Montag, den 26. Oktober 2009

Man sperre ein iPhone, ein Auto und Studierende in einen Raum und gebe ihnen Zeit - viel Zeit. Heraus kommt tatsächlich eine bahnbrechende Entwicklung: Ein ferngesteuertes Auto, das über ein iPhone gelenkt wird. Die Informatik Studierenden der Freien Universität (FU) Berlin haben einen Dodge Caravan so umgebaut, dass sie ein handelsübliche iPhone als eine Art Joystick für den PKW verwenden können. Unbemannt gibt das Auto Gas, fährt Kurven und bremst wieder. Fürs Rechtsfahren reicht es aus, das iPhone in der Hand zu kippen. Der Prototyp des sogenannten „iDrivers“ wurde nun auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof vorgestellt. „Spirit of Berlin“ wird er genannt und soll das Auto der Zukunft sein. Dabei war auch den Verantwortlichen lange nicht klar, wie fortschrittlich ihre Entwicklung tatsächlich ist. „Diese Anwendung haben wir nur so aus Spaß entwickelt“, erzählt Miao Wang, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Informatik der FU Berlin, auf dem Webportal von AUTO BILD.

Die Handhabung des Autos ist kinderleicht. Will man nach rechts, einfach das iPhone nach rechts drehen. Drückt der „iDriver“ auf den Gasknopf, beschleunigt auch der Wagen. Der Fahrer selbst sitzt nicht mehr auf dem Fahrersitz, sondern lenkt das Auto ausschließlich über das iPhone. Egal ob von der Rücksitzbank oder von außerhalb des Autos.

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Die Berliner Studierenden haben ein Video von der Präsentation des per iPhone gesteuerten Autos online gestellt. Es zeigt, wie leicht die Lenkung mit dem iPhone tatsächlich ist.

 

Mit dem iPhone werden die Befehle über Funk an den Bordrechner des Fahrzeugs übertragen. Drei Elektromotoren sind dann jeweils getrennt für Lenkung, Bremse und Gaspedal zuständig. Damit der „Fahrer“ auch den gewohnten Blick aus dem Auto heraus hat, sind an der Frontscheibe des Wagens zwei Kameras montiert. Auch das Videosignal wird direkt aufs iPhone übertragen. Projektleiter Raul Rojas, Professur für Informatik an der Freien Universität Berlin, erklärt, dass das Auto dadurch selbstständig Straßenmarkierungen erkennt und in der Spur hält. Laserbasierte Abstandssensoren und GPS sorgen so für eine unfallfreie Fahrt. Gerade die einfache Handhabung und Steuerung über das handelsübliche iPhone machen das vorgestellte Model zum Auto der Zukunft.

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