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Archiv der Kategorie ‘PKW‘

Verkehrssicherheits-Report 2009: Deutsche sind die besten Autofahrer

Freitag, den 13. November 2009

Der Verkehrssicherheits-Report 2009 von AXA hat die Deutschen zu den besten Autofahrern Europas gekürt. Im Rahmen der zweiten länderübergreifenden Studie über das Sicherheitsbewusstsein von Autofahrern wurden 8 000 Personen aus zehn europäischen Ländern befragt.

Auch die deutschen Autofahrer selbst (83 Prozent) schätzen sich beim Verkehrssicherheits-Report 2009 als sichere Fahrer ein. Der Schnitt aller Befragten liegt bei 75 Prozent. Riskant ist allerdings die Bewertung von den Gefahren auf Landstraßen. So fühlen sich die Deutschen hier am sichersten, obwohl dort über die Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle geschehen.

Entgegen aller Vorurteile bringt der Verkehrssicherheits-Report 2009 Frauen als die besseren deutschen Verkehrsteilnehmer hervor. So empfinden 51 Prozent der befragten Befragten Frauen als die kompetenteren Autofahrer. Nur 19 Prozent sind der Meinung, dass das Unfallrisiko auf der Straße durch Männer hinter dem Steuer abnimmt. Bestätigt wird diese weibliche Stärke auch durch die Zahl der Verkehrsdelikte. Laut Verkehrssicherheits-Report 2009 telefonieren rund ein Drittel (31 Prozent) der Männer hin und wieder ohne Freisprechanlage – bei den Frauen liegt dieser Wert bei nur 18 Prozent. Ähnlich liegen die Zahlen bei der Missachtung des Sicherheitsabstands und den Geschwindigkeitsbegrenzungen. Außerdem fahren nur fünf Prozent der Frauen nach zwei oder mehr alkoholischen Getränken mit dem Auto – bei den Männer liegt dieser Wert bei 16 Prozent.

sicherheitsreportDie Fernsehagentur Mhoch4 hat ein Video mit den wichtigsten Ergebnissen aus dem Verkehrssicherheits-Report 2009 veröffentlicht. Darin erklärt Claus Hunold, verantwortlich für den AXA Verkehrssicherheits-Report 2009, dass sie vor allem auf die Sicherheitsrisiken aufmerksam machen wollen.

Auch wenn der Verkehrssicherheits-Report 2009 die deutschen Autofahrer als die sichersten Europas einschätzt – sie gelten dennoch als unbelehrbar. So lässt sich nur jeder vierte von Punkten in Flensburg abschrecken. Außerdem finden nahezu alle Befragten (97 Prozent) Präventionskampagnen zwar prinzipiell gut und notwendig, aber nur ein Fünftel lässt sich selbst dadurch beeinflussen. Im Ländervergleich haben die Deutschen allerdings auch relativ geringe Strafen zu befürchten. Erstaunlich ist jedoch, dass Autofahrer aus Ländern, in denen bereits hohe Strafen für Verkehrsdelikte existieren, im Verkehrssicherheits-Report 2009 häufig weitere Verschärfungen fordern. So will zum Beispiel fast jeder zweite italienische Autofahrer noch höhere Strafen für Handy-Sünder am Steuer, obwohl das Bußgeld mit knapp 600 Euro schon vergleichsweise hoch liegt.

Die italienischen Autofahrer erhielten bei den Befragungen ansonsten allerdings nur wenige positive Werte. So gelten sie laut Verkehrssicherheits-Report 2009 als die schlechtesten Autofahrer Europas. Der Grund liegt wohl vor allem im geringen Sicherheitsbewusstsein: Nur 19 Prozent der Italiener glauben, dass Telefonieren am Steuer gefährlich sei und nur 76 Prozent empfinden das Fahren ohne Sicherheitsgurt als gefährlich.

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iPhone lenkt Auto fern

Montag, den 26. Oktober 2009

Man sperre ein iPhone, ein Auto und Studierende in einen Raum und gebe ihnen Zeit - viel Zeit. Heraus kommt tatsächlich eine bahnbrechende Entwicklung: Ein ferngesteuertes Auto, das über ein iPhone gelenkt wird. Die Informatik Studierenden der Freien Universität (FU) Berlin haben einen Dodge Caravan so umgebaut, dass sie ein handelsübliche iPhone als eine Art Joystick für den PKW verwenden können. Unbemannt gibt das Auto Gas, fährt Kurven und bremst wieder. Fürs Rechtsfahren reicht es aus, das iPhone in der Hand zu kippen. Der Prototyp des sogenannten „iDrivers“ wurde nun auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof vorgestellt. „Spirit of Berlin“ wird er genannt und soll das Auto der Zukunft sein. Dabei war auch den Verantwortlichen lange nicht klar, wie fortschrittlich ihre Entwicklung tatsächlich ist. „Diese Anwendung haben wir nur so aus Spaß entwickelt“, erzählt Miao Wang, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Informatik der FU Berlin, auf dem Webportal von AUTO BILD.

Die Handhabung des Autos ist kinderleicht. Will man nach rechts, einfach das iPhone nach rechts drehen. Drückt der „iDriver“ auf den Gasknopf, beschleunigt auch der Wagen. Der Fahrer selbst sitzt nicht mehr auf dem Fahrersitz, sondern lenkt das Auto ausschließlich über das iPhone. Egal ob von der Rücksitzbank oder von außerhalb des Autos.

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Die Berliner Studierenden haben ein Video von der Präsentation des per iPhone gesteuerten Autos online gestellt. Es zeigt, wie leicht die Lenkung mit dem iPhone tatsächlich ist.

 

Mit dem iPhone werden die Befehle über Funk an den Bordrechner des Fahrzeugs übertragen. Drei Elektromotoren sind dann jeweils getrennt für Lenkung, Bremse und Gaspedal zuständig. Damit der „Fahrer“ auch den gewohnten Blick aus dem Auto heraus hat, sind an der Frontscheibe des Wagens zwei Kameras montiert. Auch das Videosignal wird direkt aufs iPhone übertragen. Projektleiter Raul Rojas, Professur für Informatik an der Freien Universität Berlin, erklärt, dass das Auto dadurch selbstständig Straßenmarkierungen erkennt und in der Spur hält. Laserbasierte Abstandssensoren und GPS sorgen so für eine unfallfreie Fahrt. Gerade die einfache Handhabung und Steuerung über das handelsübliche iPhone machen das vorgestellte Model zum Auto der Zukunft.

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Stau-Prognose: Herbstferien sorgen für volle Straßen

Mittwoch, den 21. Oktober 2009

Am Wochenende vom 23. bis 25. Oktober werden die Herbsturlauber von 12 Bundesländern in ganz Deutschland für volle Straßen sorgen. In zehn Ländern enden die Herbstferien oder gehen in die zweite Woche; in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg beginnen die Herbstferien. Auf allen wichtigen Reiserouten Deutschlands muss deshalb mit zäh fließendem Verkehr und Staus gerechnet werden. Vor allem die Verbindungen zur Nord- und Ostseeküste und zu den Wandergebieten der Mittelgebirge und der Alpen gelten als besonders anfällig für Belastungen während der Hauptreisezeit in den Herbstferien.

Der ADAC hat deshalb eine Warnliste der zu erwartenden Staustrecken für das Wochenende herausgegeben. Stau ist am kommenden Herbstferien Wochenende wie folgt zu erwarten:

  • Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee
  • A 1 / A7  Großraum Hamburg
  • A 1 Lübeck – Hamburg – Köln
  • A 2 Hannover – Dortmund
  • A 3 Nürnberg – Würzburg – Frankfurt
  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Kempten
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 Nürnberg – München
  • A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Münchner Umfahrung

Außerdem gibt es zwei geplante Vollsperrungen: Die A 13 Schönefelder Kreuz – Dresden in beiden Richtungen (SA 22:00 Uhr bis SO 08:00 Uhr) und die A 30 Rheine Richtung Osnabrück zwischen Hasbergen-Gaste und Osnabrück-Hellern (SA 07:00 Uhr bis SO 18:00 Uhr).

winterreifentestEntsprechend der Jahreszeit müssen Autofahrer zusätzlich auch witterungsbedingte Behinderungen auf dem gesamten Straßennetz einzukalkulieren. Der ADAC hat bereits vor den Herbstferien reagiert und ein Video zum aktuellen Winterreifen-Test veröffentlicht.

Wer dennoch einen Stau nicht vermeiden kann; für den hat das Webportal ZEHN.DE die zehn besten Tipps gegen Stau-Stress zusammengestellt: gute Vorbereitung, genügend Getränke, aktuelle Verkehrsnachrichten verfolgen, gutes Navigationssystem, entspannte Musik, Zeit einplanen, Kinder beschäftigen, lässiger Fahrstil, Eimer für das kleine Geschäft und Auto auf den Zug. Ausführlichere Informationen zu jedem einzelnen Aspekt gibt es auf der Webseite von ZEHN.DE.

Wir wünschen eine staufreie Fahrt durch die Herbstferien.

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Die EU will City-Maut vorantreiben

Mittwoch, den 30. September 2009

Die City-Maut will die Kommission der Europäischen Union zwar nicht verpflichtend verordnen, aber einen „Rechtsrahmen“ schaffen, um die Einführung für die Mitgliedstaaten zu erleichtern. Mit dem sogenannten „Aktionsplan zur Mobilität“ kündigt die Kommission deshalb mehr Engagement im Gebiet der City-Maut an. Eine Studie soll vor allem Informationen zu verschiedenen Preismodellen und der Effektivität liefern und vor allem die „öffentliche Akzeptanz“ und „Auswirkungen auf die Umwelt“ überprüfen, wie das Internetportal von tagblatt.de berichtet. Genauer gesagt, will die Europäische Union damit die Kommunen in Deutschland langfristig dazu ermutigen, die City-Maut einzuführen oder diese zumindest als mögliches Instrument zur Verringerung des innerstädtischen Verkehrs anzuerkennen.

In Deutschland ist die Diskussion im Zuge der europäischen Luftreinhaltevorschriften bereits seit vielen Jahren in Gange. Um den Feinstaub und die Stickstoffdioxide in Großstädten möglichst gering zu halten, hat man sich in Deutschland allerdings bereits gegen die City-Maut und für das Modell der Umweltzonen entschieden. So sprachen sich auch im Bundestagswahlkampf wieder nahezu alle Parteienvertreter gegen eine PKW- bzw. City-Maut aus.

Wie der MittelstandsBlog schon im Juni 2009 berichtete, sehe die Bundesregierung keine ausreichende Lösung des innerstädtischen Verkehrsproblems durch die Einführung einer City-Maut. Die Zuständigkeit wurde damals offiziell den Bundesländern selbst zugesprochen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stärkte diese Entscheidung gegen eine City-Maut vergangene Woche im Nachrichtenportal morgenweb.de noch einmal: “Wenn die Leute dann zu entfernteren Einkaufszentren fahren, ist der Umwelt auch nicht geholfen.”

Auch ein Kommentar auf finanznachrichten.de stellt die Frage in den Raum, ob ausgerechnet die Europäische Kommission die Frage einer City-Maut klären kann und soll. So könne man Städte mit einem gut ausgebauten U- und S-Bahn-Netz nicht auf eine Ebene mit weniger ausgebauten Städten Europas vergleichen.

Dennoch ist das Modell der City-Maut in der Europäischen Gemeinschaft nicht unbeliebt: So sind für Fahrten in die Innenstadt von London 12 Euro pro Tag und in Oslo bereits seit Mitte der 1980er Jahre 2,20 Euro täglich fällig. Der Cityreiseblog hat dazu eine Übersicht erstellt, in welchen europäischen Innenstädten eine City-Maut zu zahlen ist und was Urlauber dort beachten müssen.

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Halbzeit der IAA: Elektroautos auf dem Vormarsch

Mittwoch, den 23. September 2009

Die Elektroautos stehen im Mittelpunkt der 63. Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt am Main. Unter dem Motto „Erleben, was bewegt“ können die Besucher seit dem 19. September von allen Herstellern Elektroautos in verschiedensten Formen erleben. Die krisengeschüttelte Autoindustrie versucht damit neue Impulse zu setzen – auch wenn sich fast 30 Prozent weniger Aussteller als bei der letzten Schau vor zwei Jahren präsentieren.

IAA Werbespot

Der offizielle TV-Spot zur Internationalen Automobil-Ausstellung ist mit „Auto – Deutschland kommt ins Autofieber“ betitelt. Ein Video von 37 Sekunden mit nur einem einzigen Wort.

Elektroautos in allen Farben und Formen. Die diesjährige Internationale Automobil-Ausstellung wird wohl als „grüne Messe“ in die Geschichte eingehen. Jedes Unternehmen präsentiert ihr eigenes Konzept und stellt ihre Autos einer umweltfreundlichen Zukunft vor. Doch der Umweltschutz hat einen Haken: Die Elektroautos kann man noch nicht kaufen. Der Serienstart der ausgestellten Kleinwagen, Limousinen, Familientransporter und sogar Sportwagen lässt noch lange auf sich warten. Das Ziel: In zehn Jahren sollen eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein. Ab 2012 soll es finanzielle Anreize für die Käufer der ersten 100 000 Elektroautos geben. Damit würden die Elektroautos im Jahr 2020 allerdings nicht einmal zwei Prozent der deutschen PKW`s ausmachen.

Genau das macht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nun der Automobilbranche zum Vorwurf: „Elektroautos sind ein Forschungsthema, aber wir werden noch viele Jahre brauchen, bis die Batterien bezahlbar sind und große Reichweite haben“, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. Und das, obwohl die Verbraucher an sparsamen und klimafreundlichen Autos interessiert wären. Laut einer Umfrage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen und des Verkehrsclubs Deutschland würden sich 40 Prozent der Befragten ein Auto mit geringem Verbrauch kaufen. Abschreckend sind für knapp 60 Prozent allerdings die hohen Preise der Elektroautos.

Wer im Bereich der Elektroautos, Stromtankstellenund Elektromobilität auf dem Laufenden bleiben will, kann über den Twitter-Account von „Autostromer“ aktuelle Kurznachrichten erhalten. Ausführlichere Informationen und Berichte bietet der dazugehörige Weblog von AUTOSTROMER.de.

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Mit einem Rundgang durch die 63. Internationale Automobil-Ausstellung, bietet Peter Pisecker, Chefredakteur des Magazins auto touring, einen Überblick der Elektroautos.

Aktuelle Informationen und Hintergrundberichte zur Internationalen Automobil-Ausstellung gibt es auf dem offiziellen Blog der IAA. Die IAA ist noch bis zum 27. September geöffnet.

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Der Oktoberfest-Anreise-Check

Montag, den 7. September 2009

Vom 19. September bis 04. Oktober steht München wieder Kopf:  Aus der ganzen Welt reisen zum Oktoberfest jedes Jahr über sechs Millionen Besucher an – die rund 70 000 Liter Bier und 520 Brathendl verzehren. Der Oktoberfest-Anreise-Check zeigt, wie man am schnellsten und einfachsten zur Münchner „Theresienwiese“ kommt. Zwei Drittel aller Besucher nutzen in der Regel den stressfreiesten Weg zum Oktoberfest: die Öffentlichen Verkehrsmittel. Der Münchner Verkehrsverbund rechnet mit 500 000 zusätzlichen Fahrgästen – täglich.

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Ein Übersichtsplan aller S- und U-Bahnlinien in München steht hier im Download bereit: Verkehrsnetz München.

Zwar wird die Taktfrequenz zur Wiesnzeit erhöht, zu den Stoßzeiten werden die naheliegenden S- und U-Bahnen dennoch überfüllt sein. Deshalb ein Tipp: Die Station „Theresienwiese“ liegt zwar nahe am Gelände des Oktoberfestes, desto größer ist dort allerdings auch der Andrang. Ein kleiner Überblick aller Öffentlichen Verkehrsmittel zeigt die Alternativen.

U-Bahn:

U3 oder U6 bis Goetheplatz und Poccistraße

U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe

S-Bahn:

S1 bis S8 zur Hackerbrücke

S7, S20 und S27 bis Heimeranplatz, weiter mit U4 oder U5 bis Theresienwiese oder Schwanthalerhöhe

Tram:

Linie 18 oder 19 bis Haltestelle Holzapfelstraße bzw. Hermann-Lingg-Straße

Bus:

MetroBus-Linie 52 bis Haltestelle Schwanthalerhöhe

MetroBus-Linie 58 bis Haltestelle Georg-Hirth-Platz oder Goetheplatz

StadtBus-Linie 131 oder 132 bis Haltestelle Hans-Fischer-Straße oder Poccistraße

Stadt-Bus-Linie 134 bis Haltestelle Theresienhöhe oder Alter Messeplatz

Informationen zu sämtlichen Tarifsparangeboten des Münchner Verkehrsverbunds gibt es auf der offiziellen Seite des Oktoberfestes.

Wer dennoch mit dem Auto anreisen will oder muss: Am Oktoberfest selbst gibt es keinen Besucherparkplatz. Es befinden sich aber zahlreiche Park & Ride-Plätze in und um München. Garching-Süd (U6), Fröttmaning (U6, Parkhaus mit 1200 PKW- und 80 Busstellplätzen), Kieferngarten (U6, Parkhaus), Studentenstadt (U6), Klinikum Großhadern (U6), Neuperlach-Süd (U5), Michaelibad (U5), Innsbrucker Ring (U5, U2, Parkhaus), Fürstenried West (U3, Parkhaus), Candid- und Mangfallplatz (U1).

Für deutschlandweite Anreisen hat der Verein Mobil in Deutschland hat den Oktoberfest Routencheck 2009 veröffentlicht, in dem Auto-, Flieger- oder Bahnrouten nach München finanziell miteinander verglichen werden. Dort wurden Fahrten und Flüge von Hamburg, Berlin, Köln, Hannover, Leipzig oder Frankfurt nach München für Singles und Paare getestet. Eine einfache Möglichkeit, die Anreise aus ganz Deutschland mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu  vergleichen, bietet das Angebot von VerkehrsmittelVergleich.de.

Informationen über das Oktoberfest allgemein finden Sie unter www.oktoberfest.de.

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Drei von vier Autofahrern sitzen falsch

Freitag, den 28. August 2009

Eine aktuelle Untersuchung der Techniker Krankenkasse zeigt – drei von vier Deutsche sitzen  falsch im Auto. Die Folgen sind nicht nur Rückenschmerzen. In Unfallsituationen kann es dadurch zu unnötigen Gefahren kommen. Die häufigsten Fehler sind zu niedrig eingestellte Kopfstützen, eine zu tief gelegene Sitzhöhe oder eine Rückenlehne, die zu weit nach hinten neigt. Die wenigsten Autofahrer machen sich Gedanken über die optimale Sitzposition. Obwohl die modernen Fahrzeuge immer bessere und vielfältigere Möglichkeiten bieten, um die Sitze an den Körper anzupassen, machen die wenigsten davon Gebrauch.

Der ADAC hat in einem Crashtest untersucht, was bei einer falschen Sitzposition passieren kann. Die erschreckende Erkenntnis: Schon ein Aufprall mit nur 64 Stundenkilometern, kann zu lebensgefährlichen Verletzungen führen:

ADAC Crashtest

 

Drei Negativbeispiele zeigen die typischen Fehler bei der Wahl der Sitzposition.

Der Einhändige: Eine Hand am Lenkrad, die andere auf dem Oberschenkel – jedes plötzliche Ausweichmanöver wird dadurch zu einem unkalkulierbaren Risiko.

Der Klammerer: Der Fahrersitz ist viel zu nah an das Lenkrad geschoben – der Körper klebt förmlich am Lenkrad. Schnelle Ausweichmanöver werden unmöglich und die verkrampfte Haltung lassen den Körper ermüden. Außerdem kann bei einer Unfallsituation der Airbag zu schweren Schäden führen.

Der Lässige: Der Fahrersitz ist zu weit weg vom Lenkrad. Der Fahrer nimmt eine Art Liegeposition ein, wodurch der Rücken den stabilisierenden Kontakt zur Sitzlehne verliert. Auch hier werden schnelle Lenkmanöver fast unmöglich.

Zu den häufigsten Folgen zählen Rückenschmerzen. Rund 70 Prozent der Deutschen leiden mindestens einmal pro Jahr darunter. Die Ursachen sind zwar vielfältig, doch auch lange Autofahrten sind für den Körper belastend. Alleine das wenig dynamische Sitzverhalten, gepaart mit einer Anspannung beim Fahren, führt oft zu Verspannungen im Nacken- oder Lendenwirbelbereich. Selbst durch die richtige Sitzposition lassen sich Rückenprobleme auf Dauer nicht immer vermeiden – Eine deutliche Reduzierung ist aber gewiss. Vor allem die gesunde Kombination von richtiger Sitzposition und regelmäßigen Pausen mit Bewegung sorgen für eine schmerzfreie Autofahrt.

Die Techniker Krankenkasse hat Tipps für eine rückenschonende Fahrt zusammengetragen - die wichtigsten lauten:

  • Sitzhöhe so wählen, dass eine Rundumsicht möglich ist und sämtliche Instrumente abgelesen werden können.
  • Der optimale Neigungswinkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche liegt bei etwa 100 Grad.
  • Der Sitzabstand zu den Pedalen ist dann richtig gewählt, wenn die Kniegelenke auch bei durchgetretenen Pedalen noch leicht angewinkelt sind.
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