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Archiv der Kategorie ‘Reisen‘

Die Westbahn

Montag, den 15. Oktober 2012

Bereits seit dem 1.August 1860, also seit über 150 Jahren besteht die wichtigste österreichische Bahnstrecke zwischen Wien und Salzburg. Sie wurde von der Kaiserin-Elisabeth-Bahn erbaut und später von der österreichischen Bundesbahn (ÖBB) betrieben und kontrolliert.

Doch mit der Europäischen Union kamen auch die Liberalisierungsgesetze für Eisenbahnunternehmen und damit auch die Möglichkeit für Privatunternehmen, Bahnstrecken zu befahren.

Seit Dezember 2011 bekommt dadurch die mächtigste österreichische Eisbahngesellschaft ÖBB auf ihrer profitabelsten Strecke, der Westbahnstrecke, Konkurrenz. Die Westbahn Management GmbH, Tochterkonzern der Rail Holding AG, befährt nun unter der Geschäftsführung Stefan Wehingers die Stammstrecke von Wien nach Salzburg in nur drei Stunden.

Doch wie will sich ein privates Unternehmen mit einem solchen Giganten wie der ÖBB messen, vor allem nachdem staatliche Subventionen für die Westbahnstrecke abgeschafft und Gebühren für Zugaufenthalte um bis zu 78 Prozent gestiegen sind?

Die Antwort der Westbahn GmbH ist die Erfüllung sämtlicher Kundenwünsche. So verfügt jeder Zug der Westbahn über kostenloses W-Lan, eine moderne und zuverlässige IT-Infrastruktur und jedes Zugabteil über einen eigenen Kundenbetreuer. Auch verschiedene Klassen gibt es nicht mehr. Alles entspricht dem Komfort einer ersten Klasse.

Zwar verfehlte die Westbahn GmbH nach 3-monatigem Betrieb ihr Ziel, bereits Gewinne zu schreiben, doch liegt dies laut Stefan Wehinger an dem erbittertem Preiskampf, welchen sich der Konzern mit dem großen Konkurrenten ÖBB liefern müsse.

Dies will man nun nicht weiter hinnehmen. Eine Klage bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) ist bereits eingereicht. Dass dieser Streit beiden Unternehmen schaden dürfte, lässt sich kaum bestreiten. Wer jedoch als Sieger hervorgeht bleibt unklar, beide Seiten zeigen sich standhaft.

Stefan Wehinger, Gründer der Westbahn GmbH und ehemaliger ÖBB-Personenverkehrchef erklärte hierzu: „Die Westbahn kann als David gegen den übermächtigen Goliath ÖBB mühelos Sympathiepunkte sammeln.“

„Das Geld sollte der Westbahn dabei aber nicht so schnell ausgehen“, fügt er hinzu. Dennoch zeigt er sich unbesorgt: „Wir haben ein klares Bekenntnis der Eigentümer uns mit genügend Geld auszustatten.“

Die Westbahn befährt im Moment die Strecke von Wien nach Salzburg und bedient dabei auch die beliebten Strecken von Salzburg nach St. Pölten, von Salzburg nach Linz, von Wien nach St. Pölten,von Wien nach Linz und von Linz nach St. Pölten.

Fakt ist: Mit beiden Bahnen lassen sich die sieben Bahnhöfe der Strecke leicht und zu relativ günstigen Preisen erreichen. Dennoch schneidet die Westbahn GmbH in den Punkten Kundenzufriedenheit und Komfort seit ihrer Gründung etwas besser ab als ihr Gegner.

 

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Der Navigationssystem – Dschungel

Freitag, den 7. September 2012

Das Leben ohne eine Navigationsgerät ist für alle Autofahrer unter uns kaum mehr vorstellbar. Die übergroßen Landkarten hervorkramen und richtig lesen, Einwohner durchs Autofenster nach dem richtigen Weg fragen oder zum dritten Mal innerhalb von wenigen Stunden an der gleichen Stelle stehen – Das hatte zwar rückblickend schon etwas romantisches an sich, war jedoch in der Situation selbst unheimlich unkomfortabel und nervenaufreibend.

Dank dem Siegeszug der amerikanischen GPS ‘Navis’ in den 90er Jahren ist oben beschriebenes heutzutage nicht mehr nötig. Inzwischen kommt man komfortabel und schnell zum Zielort, kann außerdem einstellen, ob bestimmte Straßenzüge gemieden werden sollen, ob die schnellste oder die spritsparenste Route gefahren werden soll u.v.m. Das Navis mittlerweile das Gefühl vermitteln, eigenständig denken zu können, zeigt sich auch daran, dass mittlerweile bei neueren Geräten Staus und Behinderungen frühzeitig erkannt, angezeigt und somit gegebenenfalls umfahren werden können. Dies ist dank Traffic Message Channel möglich, einem digitalen Signal, das in Deutschland von (hauptsächlich öffentlich-rechtlichen) Radiosendern produziert und ausgesandt wird.

Diese Technik kann allerdings nur bei neueren Geräten verwendet werden. Ohnehin gibt es zwischen den Geräten nicht nur bei der Funktionsleistung, sondern auch beim Preis erhebliche Unterschiede. Um ein bisschen Ordnung in den Gerätedschungel zu bringen, analysieren Auto-/Motormagazine alle paar Monate den Navigationsmarkt. Beliebte Zeitpunkte stellen dabei die Einführung von Neuheiten am Markt dar. Ein allgemeines Beispiel ist die Analyse der AutoBild im Jahr 2007

http://www.autobild.de/artikel/kaufberatung-navi-geraete-318822.html

Einen guten Überblick über zahlreiche Warentests verschiedener Portale ist außerdem testbericht.de:

http://www.testberichte.de/testsieger/level3_auto_ausstattung_

zubehoer_auto_navigationssysteme_30.html

Praktisch und immer beliebter sind zudem Navigationssysteme, die bereits in der Karosserie verbaut sind. Diese besitzen sehr viele Funktionen, sind aber meist auch sehr teuer. Wem die Standardfunktionen reichen, kann auch auf ein günstiges Gerät zurückgreifen.

Schnäppchen gibt’s hier: http://www.preistrend.de/Navigationssysteme_

Preisvergleich__x7505750306757207764D06.html

Die Entwicklung der Navigationssysteme ist sicher noch lange nicht am Ende angekommen. Was meint Ihr, welche Funktionen wird es in Zukunft bei Navigationssystemen noch geben?

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Verkehrssicherheit im Beruf – PRAISE

Mittwoch, den 5. September 2012

Im Blog der SETON Fachnews Redaktion sind wir auf einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Verkehrssicherheit gestoßen.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit Verkehrssicherheit am Arbeitsplatz und insbesondere mit dem Projekt PRAISE, einer Inititative des ETSC (European Transport and Safety Council), die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, speziell von Arbeitnehmern, beitragen soll.

Das Thema Verkehrssicherheit am Arbeitsplatz steht eigentlich viel zu selten im Blickpunkt der Berichterstattung, denn laut einer Statistik von Eurogip ereignen sich 60 Prozent der tödlichen Arbeitsunfälle im Straßenverkehr – auf dem Weg zur Arbeit oder währenddessen.

Diese Statistik wirkt im ersten Moment natürlich extrem, ist aber aufgrund der gestiegenen Mobilität der Arbeitnehmer und der gewachsenen Zahl der Pendler (heute pendelt jeder zweite Deutsche jeden Tag zwischen 10 und 25 km zur Arbeit und zurück) nicht verwunderlich.

Um diese traurige Quote zu verringern, erarbeitet die Initiative PRAISE -  seit 2009 wissenschaftliche Publikationen die der Verbesserung der Verkehrssicherheit dienen. Ferner macht die Kampagne konkrete Vorschläge, wie man die Situation im Arbeitsalltag verbessern kann. Die Berichte von PRAISE – erscheinen 3 mal im Jahr und widmen sich stets einem Thema wie Pendeln oder Fahrtüchtigkeit, das durch sogenannte Fact Sheets noch einmal illustriert werden soll.

Als Preisvergleich für Verkehrsmittel erhält PRAISE unsere größte Anerkennung und vollste Unterstützung, da unsere Partner im Bahn-/ Flug-/ Straßenverkehr und deren Mitarbeiter sind berufsbedingt teils großen Gefahren im Verkehr ausgesetzt sind. Außerdem glauben wir, dass die Verkehrssicherheit ein Thema ist, dass im öffentlichen Bewusstsein nicht sonderlich präsent ist und deshalb weisen wir gerne noch einmal auf die Seite des Projekts:

http://osha.europa.eu/de/news/etscs-praise-project-preventing-road-accidents-and-injuries-for-the-safety-of-employees

http://www.etsc.eu/PRAISE.php

SETON Fachnews Redaktion: http://blog.seton.de/verkehrssicherheit-beruf.html

Was haltet Ihr von diesem Projekt?

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Der Sylter Ellbogen

Dienstag, den 10. Juli 2012

Im Norden der nordfriesischen Insel Sylt befindet sich eine 330 bis 1200 Meter langgestreckte Halbinsel, der Ellbogen von Sylt. Das kleine, wie schmale Paradies gilt als nördlichster Fleck Deutschlands und nicht nur deshalb finden Sie hier ein Zusammenspiel der Elemente Wasser, Wind und Sonne, welches Sie nirgendwo sonst begegnen können!

Fernab von Touristenströmen bietet diese Landschaft, mit der wilden See und den unbesuchten Watt eine Oase für den stressgeplagten Urlauber. Die beliebteste Route durch das Watt führt Sie vom Lister Hafen aus in eine 20 km spannende, wie auch entspannende Entdeckungsreise durch die Sylter Dünenlandschaft.

Vorbei an Schafswiesen, auf denen die wolligen Bewohner gemütlich grasen bis hin zu ein paar verstreuten Besuchern, die mit Eimern bewaffnet auf Wattwürmer-Tour sind. Entdecken Sie eine Welt der Gegensätze!
Auf einer der vielen Wissenstafeln, die Ihnen vereinzelt am Strand begegnen, erfahren Sie mehr über die Entstehung dieses einzigartigen Stückes Land. So ist der berühmte Ellbogen das Ergebnis einer Großen Mandränke im Jahr 1362, bei der von der Westküste Sylts fortgespülter Sand ablagerte und die heutige Formation bildete.

Neben der bewegten Landschaft findet sich hier aber auch ein idyllisches Vogelschutzgebiet. Diese einzigartige Fauna ist besonders stark geschützt, weshalb das Gebiet verständlicherweise von Besuchern nicht betreten werden darf. Neben einen Paradies für Vögel sind hier aber nicht zuletzt Seelöwen beheimatet. Diese kräftigen, wie auch ruhigen Wattbewohner sind Spiegelbild dieser Landschaft und können wunderbar von einen der vielen Aussichtspunkten beobachtet werden.
Was Sie sich aber auch nicht entgehen lassen sollten, ist das Meer selbst! Die aufwühlende See bietet die idealen Bedingungen für Kite-Surfer. Es lohnt sich aber ebenso den Blick einfach nur über die endlosen Weiten ziehen zu lassen und Zeit und Raum um sich herum zu vergessen.

Den Abschluss dieser pittoresken Landschaft bildet der Leuchtturm List-Ost, dem etwas später sein Zwillingsbruder List-West folgt. Die zwei nördlichsten, wie auch ältesten Leuchttürme Deutschlands bieten den idealen Abschluss einer aufregenden Tour durch Deutschlands nördlichsten Norden.

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Kreativität in der Kulturhauptstadt Maribor

Dienstag, den 3. Juli 2012

Maribor in Slowenien ist neben dem portugiesischen Guimarães Kulturhauptstadt 2012. Dadurch ergeben sich neue Perspektiven für die Stadt.

In den letzten Jahrhunderten machte die slowenische Stadt an der Drau vom Feuer über den Krieg bis zur Reblaus einiges mit. Heute bestaunen die Besucher Maribors die Stadt mit dem weltweit ältesten Weinstock und dem neu eingerichteten Weinmuseum. Der kostbare Wein ist dabei in einer Flasche zu erblicken. Doch leider befindet sich zwischen Besucher und Flasche eine Glaswand. Kostproben als Geschenk der Stadt erhalten nur hochrangige Gäste wie Bill Clinton und Kaiser Akihito aus Japan.

Maribor bzw. Marburg an der Drau ist Ursprung dreier Weinstraßen und Standort von Mitteleuropas größtem Weinkeller mit drei Kilometern Länge. Auf dem darüber befindlichen Schlossplatz und den Altstadtgassen kosten an lauen Sommerabenden sowohl Touristen als auch Einheimische von den Erzeugnissen der Winzer. Im Winter ist das Skifahren im nahen Bachergebirge auf zwölf Kilometern Abfahrtski- sowie Langlauf-Pisten möglich. Alljährlich im Juli wird die Altstadt als auch das Drauufer zu einem Konzert- und Showgelände umfunktioniert und ist Veranstaltungsort des Lent-Festivals.

Die jugoslawische Vergangenheit ist heute noch erkennbar: So haben Straßen ihren Namen aus jugoslawischewr Zeit behalten, wie die Straße der Partisanen. Zu dieser Zeit arbeiteten viele in Fabriken, in welchen Lastwagen und Busse hergestellt wurden oder Stahl und Eisen gegossen wurde. So entwickelte sich bis 1914 aus dem provinziellen Maribor eine Industriestadt. 1918 bot Maribor ca. 30.000 meist deutschsprachigen Einwohnern ein Zuhause. Nach den Wirren des 2. Weltkrieges wurde Slowenien ein Bestandteil Jugoslawiens. Erst 1991 wurde das Land unabhängig.

Doch der Sozialismus hinterließ Spuren. Dazu zählt das Zweite-Weltkrieg Mahnmal “Kojak” vor dem Schloss und eine riesige Anlage der jugoslawischen Armee mit zahlreichen Schuppen und Hallen. Dort befindet sich das autonome Kulturzentrum “Pekarna”, das in den restaurationsbedürftigen Gebäuden Büros, Kneipe, Club, Konzertsaal sowie Übungsräume für Bands bietet. Eine Band heißt “Dead Brains”, die aus drei Reggaemusikern besteht und nachmittags dort probt. Vom Sänger der Band wird Maribors kreative Szene geschätzt, die mit einer Anzahl von ca. 100 Bands für die Kreativität der Stadt spricht. Allerdings fehlt das Publikum in der Stadt, weshalb das Kulturhauptstadtjahr Hoffnung auf neue Fans schürt. Schließlich kommen viele Gäste auch aus den Partnerstädten, wozu unter anderem das hessische Marburg an der Lahn zählt.

Ein erster Schritt ist das Kulturzentrum, das sich am südlichen Ufer der Drau befindet. In Planung sind Künstlerateliers, die Errichtung eines Freilichtmuseum und die Neugestaltung des nördlichen Flussufers.

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Urlaubsmängel: So gehen Sie dagegen vor

Montag, den 25. Juni 2012

Immer kommt mal die Zeit wo man in den Urlaub fährt. Wenn man dann ein Hotel gebucht hat und nicht das bekommt wie es im Internet oder im Reisebüro vom Hotel beschrieben war und klar Mängel auftreten kann man dagegen vorgehen.

Fest steht aber, dass es das Geld nur zurück gibt wenn der Veranstalter nachweislich einen Fehler beim Inserat des Angebotes gemacht hat. Der Leser muss in der Lage sein kritisch zu lesen, denn so kann ein kurzer Transfer zum Hotel beispielsweise bedeuten, dass das Hotel sich in der Flugschneise befindet. Ein typischer Fehler bei der Buchung ist die Anzahl der Sterne, denn so werden die Urlauber oft geblendet. In Deutschland gibt es feste Regeln, wann ein Hotel mit wie viel Sternen ausgezeichnet wird. Im Ausland gilt dies nicht. Wenn mann sich dann aufgrund von Mängeln beschweren möchte reicht auch eine E-Mail aus, man muss eine Beschwerde also nicht zwangsweise über den Postweg einreichen, die Beschwerde muss aber unbedingt innerhalb eines Monats eingehen, da es sonst keine Hoffnung auf eine Erstattung gibt. Wichtig ist vor allem, dass man klar Schadensersatz fordert und nicht nur eine Stellungnahme. Die Beschwerde muss an das Hotel versendet werden, ein Brief oder eine E-Mail an das Reisebüro in dem man gebucht hat bringt nichts.

Letzten Endes st aber auch dies keine Garantie, dass man sein Geld oder auch nur einen Teil zurückbekommt. Wenn sich der Veranstalter tot stellt und keine Antwort kommt, bleibt nur noch die Möglichkeit vor Gericht zu ziehen. Dies ist kein angenehmer Weg, ist aber bei nachweislichen Mängeln die letzte Möglichkeit auf Erstattung.

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Ein paar Tipps um den Koffer beim nächsten Flug nicht zu verlieren

Montag, den 18. Juni 2012

Zwar ist das Fliegen heute eine der sichersten Arten zu Reisen. Dennoch kommt es immer mal wieder vor, dass Gepäck verloren geht oder durch eine falsche Sortierung am falschen Zielort landet. Dann steht der Reisende möglicherweise ohne Kleidung und Papiere am Zielort und kann seinen Urlaub nicht von Anfang an geniessen.
Sicherlich wünscht sich dieses Szenario kaum ein Reisender. Dann steht man und wartet in der Empfangshalle und muss sich womöglich erstmal neue Kleider zulegen. Aktuelle Statistiken berichten von einer Anzahl an verlorenen Gepäckstücken von einem Prozent, dennoch hilft auch jede Statistik nichts, wenn man selber betroffen ist. Um einen solchen Verlust zu vermeiden, kann man aber auch einige Vorkehrungen treffen.
Der erste wichtige Schritt ist dabei darauf zu achten, dass am eigenen Gepäckstück der Baggage Tag richtig angebracht ist. Der Mitarbeiter der Airline tut dies im Normalfall, trotzdem sollte man vor allem darauf achten, dass die Quittung, die man zu diesem Zeitpunkt bekommt, nicht verloren geht. Ausserdem kann man selber sehen, ob das Datum stimmt genauso wie die Angabe des Zieles.

Ebenso wichtig ist es alte Tags zu entfernen. Sie sind manchmal die Ursache dafür, dass die Scanner sich vertun und so das Gepäck falsch geleitet wird. Und auch das Sortierpersonal besteht nur aus Menschen, die durch einen falschen Tag verwirrt werden können.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das pünktliche Erscheinen am Check-in. So können eilige Aktionen aufgrund von langen Transportwegen vermieden werden. Auch die Zeit für den Transport über das Rollfeld sollte mit einkalkuliert werden. Und schliesslich muss jedes Gepäckstück auch noch durch eine Prüfung.
Was sich eigentlich von selber verstehen sollte, ist dass man keine verbotenen Gegenstände einpackt. Spätestens bei der Kontrolle leuchten die Alarmlichter und das Gepäckstück darf nicht mitfliegen oder aber das verbotene Gepäckstück wird entfernt. Bei einer solchen Verzögerung ist die Folge auch eine verspätete Ankunft.
Auch bereits bei der Planung kann man Fehler vermeiden. Wenn man auf seiner Reise umsteigen muss, sollte man bedenken, dass auch Koffer umsteigen müssen. Deshalb ist es ratsam zwischen den Flügen eine gewisse Zeit einzukalkulieren und nicht so schnell wie möglich umsteigen, wenn man sein Gepäck rechtzeitig dabei haben will.
Auffallend kann man außerdem für seinen Koffer sorgen, denn die Mehrheit der Koffer ist immer noch in dunklen Farben gestaltet. Wenn man allerdings durch eine knallige Farbe wie Pink oder Orange aus der Masse heraus sticht, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er auch mitgenommen wird oder auch schneller wiedergefunden wird.

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Surfen im Flieger -Das Internet hält Einzug ins Flugzeug

Dienstag, den 12. Juni 2012

Viele Fluggäste wollen ihren Flug in Ruhe genießen. Sie möchten sich dem Bord Menü, einem guten Buch, einem Film oder Musik aus dem bordeigenen Entertainmentsystem widmen. Doch mit dieser Ruhe könnte es bald vorbei sein. Immer mehr Anbieter investieren in den Netzausbau in ihren Flugzeugen.
Obwohl die Telefonie an Bord eines Flugzeugs von den ruhebedürftigen Passagieren eher nicht gewünscht wird, steigt der Bedarf an Zugang zum World Wide Web vor allem beim Kundenkreis der Geschäftsleute. Diese wollen auch unterwegs surfen und ihre Mails abrufen.
Da die technischen Voraussetzungen hier weitaus aufwendiger und teurer sind, als für eine Internetnutzung am Boden, sieht die momentane Preisgestaltung auch dementsprechend aus. Das Signal muss über Bodenstationen oder Satelliten an die Antenne des Flugzeugs und wieder zurück geleitet werden.
Durch eine stetige Weiterentwicklung der Technik reicht die mögliche Bandbreite für die gewohnt flüssige Nutzung von E-Mail, surfen und sogar Videotelefonie und –streaming aus.
Auch auf dem Gebiet der Internetnutzung in Flugzeugen waren die USA Vorreiter. Während Versuche der Lufthansa, das surfen in Flugzeugen zu ermöglichen, zu Beginn des Jahrtausends aus Kostengründen trotz der hohen Kundenakzeptanz eingestellt wurden, gehört die Internetnutzung auf amerikanischen Inlandsflügen bereits seit einigen Jahren zum Service. Die Möglichkeit unterwegs zu surfen wird von den amerikanischen Flugästen auch gern und oft in Anspruch genommen.
Mit Sicherheit werden diese Angebote nun auch auf dem internationalen Flugbetrieb ausgeweitet. Vorrangig wird diese Entwicklung von den Airlines selbstverständlich auf den Prestigeträchtigen Langstreckenflügen ausgebaut.
Eine Fortführung dieser Entwicklung wird über kurz oder lang zu einer Aufweichung des absoluten Technikverbots für Reisende in Flugzeugen führen. Mittlerweile ist die Bordelektronik moderner Flugzeuge soweit gegen Störungen durch Handy, Notebook und Co. abgeschirmt, dass eine Gefährdung durch die Internetnutzung an Bord unter normalen Bedingungen ausgeschlossen werden kann.

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Absolut empfehlenswert für den Urlaub: Auslandskrankenversicherungen

Dienstag, den 5. Juni 2012

Erneut hat die Stiftung Warentest Preise und Leistungen der Auslandskrankenversicherung unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse, die in der stiftungseigenen Zeitschrift „Finanztest“ publiziert. Dabei wurde festgestellt, dass eine Einzelperson bereits ab 7,50 Euro einen sehr guten Versicherungsschutz abschließen kann.
Die Auslandskrankenversicherung ist eine Notwendigkeit bei Reisen in das Ausland, denn die angebotene Deckung kann von existenzieller Bedeutung sein. Je nach Anbieter sind allerdings sowohl die Leistungen, die in dieser Versicherung eingeschlossen und somit Vertragsgrundlage sind, wie auch die Beiträge sehr unterschiedlich. Ein Vergleich ist somit dringend empfehlenswert.
Lediglich sieben der 47 untersuchten Auslandskrankenversicherungen mit ihren entsprechenden Tarifen wurden mit dem begehrten Prädikat “” sehr gut “” ausgezeichnet. Elf Tarife der Auslandskrankenversicherung erhielten das Testurteil „Gut”". Dabei war auffällig, dass viele Gesellschaften in der Wertung im Vergleich zur letzten Untersuchung gefallen sind. Denn bei der letzten Wertung waren noch 24 Auslandskrankenversicherungen mit „Gut“ bewertet worden. Grund hierfür sollen die verschärften Kriterien der Prüfung durch die Stiftung Warentest sein.
Finanztest riet in der Untersuchung der Auslandskrankenversicherungen dazu, nicht nur den Preis, sondern auch die Leistungen als Grundlage der Beurteilung zu sehen. Einige Versicherer seien im Bereich der Rücktransporte bereits in den Bedingungswerken großzügiger. So übernehmen einige Auslandskrankenversicherungen die teuren Rücktransporte bereits dann, wenn es medizinisch sinnvoll ist, andere erst bei medizinischer Notwendigkeit. Auch Ausschlüsse im Bereich der Vorerkrankungen werden je nach Versicherungsgesellschaft unterschiedlich gehandhabt.
Wer also die richtige Entscheidung trifft, bei einem Aufenthalt im Ausland eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen ist gut beraten, die verschiedenen Tarife der Gesellschaften zu vergleichen. Die Zeitschrift „Finanztest“ ist hierfür eine hervorragende Grundlage.

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Der Berliner Flughafen wird nicht fertig, Atlanta eröffnet hingegen ein neues Terminal

Mittwoch, den 30. Mai 2012

Wieder einmal sind uns die Amerikaner voraus. Atlanta schaffte es seinen Flughafen um einen Terminal reicher zu machen. Hingegen wartet Berlin-Brandenburg immer noch auf seinen Anbau.
Angefangen bei der Verwaltung lief alles wie am Schnürchen, denn bereits vor einigen Wochen ist das Projekt erfolgreich durch die Prüfung gegangen. Dazu haben auch die Sicherheitsvorkehrungen die Prüfung bestanden. Dadurch konnte das Terminal in Altlanta planmässig eröffnen.
Und obwohl noch keine Passagiere durch diesen Bereich des Hartsfield-Jackson International Airports laufen, kann man die Ähnlichkeit zu der Computersimulation nicht leugnen. Nur die Arbeiter und die Sicherheitsleute waren im Computer nicht zu sehen.
Geplant war die Eröffnung am 16.5.2012 um 13.25 Uhr. Dann strömten die ersten Menschen in die Hallen. Damit wuchs der größte Flughafen der Welt noch ein Stück und startete mit einem Flug der Delta Airline in die Zukunft.
Notwendig war dieser Anbau vor allem wegen der hohen Zahl an Passagieren, die jährlich 92 Millionen betragen. Damit übersteigt der Flughafen Atlanta sogar seine Kollegen in Peking und London. Und somit freuen sich sowohl Einwohner und auch Politiker über diesen Zuwachs.

Berlin warten derweil mit der Eröffnung bis zum August. Dann aber will der Flughafen mit einer Halle auftreten, die den Flughafen um mehr als 50 Prozent vergrößert. Grund für den Verzug bei der Eröffnung ist die fehlende Sicherheit im Brandschutzsystem.
Im Vergleich zu Atlanta sollen hier jedoch 27 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Auf einem Grund von 112.000 Quadratmetern sollen jährlich 13 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Eine Autobahnzufahrt und ein großzügiger Parkplatz stehen außerdem zur Verfügung. Das Unternehmen kostete rund 1,4 Milliarden Dollar, wohingegen das Projekt in Berlin rund 2,5 Milliarden Euro betragen wird.

Trotzdem sollte man nicht meinen, dass Atlanta nicht mit Schwierigkeiten klar kommen müsste. Insbesondere Fragen zur Ästhetik und falsche Kalkulationen kosteten eine Menge Zeit. Dazu kamen Auseinandersetzungen mit den Ämtern, den Pachten und den Herren vom Bau. Die Planung dauert nun auch schon zehn Jahre, seit dem ersten Entwurf.
Der entscheidende Unterschied gegenüber Berlin ist, dass sowohl Zeit und Kapital richtig geplant wurden und auch keine lästigen Baustellen mehr im Terminal zu finden sind.

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