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Trotz steigender Unfallzahlen weniger Tote

Dienstag, den 1. November 2011

Die Unfallstatistik in Deutschland zeigt eine unbestechliche Tendenz. Im letzten Jahr gab es in unserem Land so viele Verkehrsunfälle wie lange nicht mehr. Erstaunlicherweise sank dabei aber die Zahl der Verkehrstoten laut Angaben des Statistischen Bundesamts. Natürlich sind die 3648 Menschen, die im Jahr 2010 bei Unfällen starben immer noch viel zu viel. Trotzdem sind es 12 % weniger Verkehrstote als im Vorjahr. Diesen erfreulichen Rückgang kann man seit ungefähr zehn Jahren beobachten. Auch für dieses Jahr erwartet der ADAC, trotz steigender Unfallzahlen, weniger Tote als im Vorjahr.

In der Statistik erscheinen Unfallzahlen recht abstrakt. Doch hinter den 2,4 Millionen Unfällen stecken menschliche Schicksale. Zum Glück entstand bei 88 Prozent davon nur Sachschaden. Bei allen anderen wurden Menschen verletzt oder getötet. Der schlimmste Teil der Unfallzahlen beschreibt die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder. Mit 104 stieg diese Zahl um 16 % gegenüber dem Vorjahr viel zu stark an. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass in keinem Bundesland insgesamt mehr Tote als im Vorjahr gezählt wurden.

Es gab pauschal gesehen auch weniger Verletzte als im Vorjahr. Die Unfallzahlen weisen hier einen Rückgang von 6,7 % auf. Das sind allerdings immer noch 374.800 verletzte Personen. Die Unfallstatistik wird übrigens seit 1950 geführt. Das schwärzeste Jahr in puncto Verkehrstote war 1970, da ließen 21.332 Menschen ihr Leben auf deutschen Straßen.

Damals wie heute gilt zu schnelles Fahren als Hauptursache für Unfälle. Die Fahranfänger sind immer noch die gefährdetsten und wohl auch gefährlichsten Verkehrsteilnehmer. Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hat bei einem Unfall statistisch gesehen doppelt so viele Verkehrstote zu beklagen wie die Senioren. Wer rast, kann auf plötzlich eintretende Situationsveränderungen nicht mehr angemessen reagieren. Darum weisen die Unfallzahlen bei 40% aller Verkehrstoten auch zu schnelles Fahren als Ursache aus. Für 1.441 Menschen war schnell, dann am Ende doch zu schnell.

Erfreulicherweise sinkt die Anzahl der Verkehrstoten innerhalb der Unfallzahlen derzeit. Das soll, laut Statistischem Bundesamt, auf mehrere Ursachen zurückzuführen sein. Da wären eine intensivere Verkehrserziehung und bessere Straßen zu nennen. Außerdem hat sich die medizinische Versorgung verbessert. Gleichzeitig nimmt die Sicherheit der Fahrzeuge selbst auch ständig zu.

Daher ist auch der ADAC der Meinung, dass sich die Unfallzahlen für 2011 in ähnlicher Richtung entwickeln werden. Allerdings begann das Jahr mit einem Anstieg der Unfälle mit Todesfolge. Daran wären aber die extremen Witterungsbedingungen schuld und die Unfallzahlen sinken im Durchschnitt für das Jahr 2011 wieder.

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Deutschlands Straßen sind weniger stauanfällig

Freitag, den 28. Oktober 2011

Stau ist nicht nur ein großes Problem für Berufsstätige, die pünktlich zum nächsten Meeting erscheinen müssen, sondern auch für Familien, die mit dem Auto verreisen. Die Verkehrsunternehmer versuchen deshalb durch verschiedene Mittel Verkehrsstau zu vermeiden. Dabei wird immer mehr auf Vorhersagen gesetzt und dazu die Stauanfälligkeit von Straßen und Städten ermittelt. Zuverlässige Daten liefern nicht nur Verkehrsbeamte, die Autobahnpolizei und zufällige Beobachter, sondern mittlerweile vor allem die Navigationssysteme. Viele Autofahrer lassen sich durch ein Navi den Weg führen und manche wissen gar nicht, dass der Einsatz des Navis auch verschlüsselte Daten an die Zentrale des Herstellers liefert.

 

Eine Vergleichsstudie mehrerer europäischer Ländern, die auf den Daten der Navis beruht, hat ergeben, welche europäischen Städten am häufigsten von Stau geplagt werden. Wer jetzt an deutsche Städte denkt, liegt nicht ganz richtig. In der Hitliste der stauanfälligsten Städte Europas werden hauptsächlich Citys aus Groß Britannien aufgezählt. Angeführt wird die Liste jedoch von Brüssel, der Hauptstadt Belgiens. Hier fahren internationale Politiker ein und aus, was wohl einer der Gründe für die Stauanfälligkeit der Stadt ist. Mit sehr viel Stau müssen die Autofahrer jedoch auch in Wahrschau oder in der florierende Metropole London rechnen.

 

Auch wenn deutsche Autofahrer gerne über jeden auch noch so kurzen Stau fluchen, können sie sich im Vergleich zu anderen europäischen Städten glücklich schätzen. Deutsche Städte lassen sich erst in den hinteren Rängen der Liste, nach den Top 20, finden. München wird als erste deutsche Stadt auf Platz 25 erwähnt. Weitere deutsche Städte, die noch in der Liste erwähnt werden, sind Hamburg, Bonn, Stuttgart, Essen und Köln.

Die Liste der stauanfälligsten Städte Europas wurde anhand der Daten des Navigationsherstellers TomTom erstellt. TomTom hat nicht nur Modelle entwickelt, die Autofahrer sicher und schnell zum gewählten Ort führen, sondern auch eine besondere Funktion für die Verbesserung des Verkehrs eingebaut. Anhand dieser Funktion können Geschwindigkeitsprofile von Autofahrern, die ein solches Navigationssystem benutzen, erstellt werden. Die anonymisierten Daten zeigen auf, wie schnell oder langsam im Durchschnitt Autofahrer auf allen erhobenen Straßen gefahren sind. Diese Daten werden anschließend auf zentraler Ebene so ausgewertet, dass sie wertvolle Ergebnisse für die Stauvorhersage liefern. Nach den festgelegten Richtlinien ist eine Straße dann als stauanfällig zu kategorisieren, wenn Autofahrer die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit nicht fahren dürfen und dabei gezwungen sind weniger als 30 Prozent davon einzuhalten. Ist zum Beispiel eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in der Innenstadt zulässig, dann fahren Autofahrer unter Staubedingungen mit weniger als 35 km/h durch die Straßen oder noch langsamer.

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Deutschlands Straßen sind weniger stauanfällig

Donnerstag, den 11. August 2011

Stau ist nicht nur ein großes Problem für Berufsstätige, die pünktlich zum nächsten Meeting erscheinen müssen, sondern auch für Familien, die mit dem Auto verreisen. Die Verkehrsunternehmer versuchen deshalb durch verschiedene Mittel Verkehrsstau zu vermeiden. Dabei wird immer mehr auf Vorhersagen gesetzt und dazu die Stauanfälligkeit von Straßen und Städten ermittelt. Zuverlässige Daten liefern nicht nur Verkehrsbeamte, die Autobahnpolizei und zufällige Beobachter, sondern mittlerweile vor allem die Navigationssysteme. Viele Autofahrer lassen sich durch ein Navi den Weg führen und manche wissen gar nicht, dass der Einsatz des Navis auch verschlüsselte Daten an die Zentrale des Herstellers liefert.

Eine Vergleichsstudie mehrerer europäischer Ländern, die auf den Daten der Navis beruht, hat ergeben, welche europäischen Städten am häufigsten von Stau geplagt werden. Wer jetzt an deutsche Städte denkt, liegt nicht ganz richtig. In der Hitliste der stauanfälligsten Städte Europas werden hauptsächlich Citys aus Groß Britannien aufgezählt. Angeführt wird die Liste jedoch von Brüssel, der Hauptstadt Belgiens. Hier fahren internationale Politiker ein und aus, was wohl einer der Gründe für die Stauanfälligkeit der Stadt ist. Mit sehr viel Stau müssen die Autofahrer jedoch auch in Wahrschau oder in der florierende Metropole London rechnen.

 

Auch wenn deutsche Autofahrer gerne über jeden auch noch so kurzen Stau fluchen, können sie sich im Vergleich zu anderen europäischen Städten glücklich schätzen. Deutsche Städte lassen sich erst in den hinteren Rängen der Liste, nach den Top 20, finden. München wird als erste deutsche Stadt auf Platz 25 erwähnt. Weitere deutsche Städte, die noch in der Liste erwähnt werden, sind Hamburg, Bonn, Stuttgart, Essen und Köln.

Die Liste der stauanfälligsten Städte Europas wurde anhand der Daten des Navigationsherstellers TomTom erstellt. TomTom hat nicht nur Modelle entwickelt, die Autofahrer sicher und schnell zum gewählten Ort führen, sondern auch eine besondere Funktion für die Verbesserung des Verkehrs eingebaut. Anhand dieser Funktion können Geschwindigkeitsprofile von Autofahrern, die ein solches Navigationssystem benutzen, erstellt werden. Die anonymisierten Daten zeigen auf, wie schnell oder langsam im Durchschnitt Autofahrer auf allen erhobenen Straßen gefahren sind. Diese Daten werden anschließend auf zentraler Ebene so ausgewertet, dass sie wertvolle Ergebnisse für die Stauvorhersage liefern. Nach den festgelegten Richtlinien ist eine Straße dann als stauanfällig zu kategorisieren, wenn Autofahrer die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit nicht fahren dürfen und dabei gezwungen sind weniger als 30 Prozent davon einzuhalten. Ist zum Beispiel eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in der Innenstadt zulässig, dann fahren Autofahrer unter Staubedingungen mit weniger als 35 km/h durch die Straßen oder noch langsamer.

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Wechselkennzeichen nutzt nicht nur der Umwelt

Mittwoch, den 2. Februar 2011

Peter Ramsauer, deutscher Bundesverkehrsminister, setzt sich dafür ein, dass alternativ angetriebene Fahrzeuge in Zukunft ein Wechselkennzeichen nutzen dürfen. Dieser Vorschlag wird auch vom ADAC unterstützt. Denn der ADAC sieht im Einsatz des Wechselkennzeichens nicht nur einen Nutzen für die Umwelt, sondern auch für die Autofahrer und die Wirtschaft. Kritisiert wird vom ADAC lediglich die Einschränkung des Wechselkennzeichens auf alternativ angetriebene Fahrzeuge. Der Club ist der Meinung, dass auch schadstoffarme Kleinwagen CO² einsparen, damit als umweltfreundlich gelten und das Wechselkennzeichen nutzen dürfen.

Das Wechselkennzeichen wird in den Nachbarländern Österreich und Schweiz seit einigen Jahren erfolgreich genutzt. Um von den Vorteilen des Wechselkennzeichen auch in Deutschland baldmöglichst profitieren zu können, ist es nötig, dass die deutschen Gesetze, der damit verbundene Verwaltungsaufwand und die Versicherungsbedingungen schnellstmöglich und einfach geändert werden. Dass dies möglich ist, zeigt die ADAC-Autoversicherung. Als erstes Versicherungsunternehmen in Deutschland arbeitet sie neue Tarife für das Wechselkennzeichen aus. So ist es möglich, dass zukünftig mehr als ein Fahrzeug das Wechselkennzeichen nutzen können. Als Berechnungsgrundlage für den Versicherungsbeitrag soll hier das teuerste Fahrzeug zu Grunde gelegt werden. Der ADAC fordert die Gesetzgeber zudem auf, die Berechnung der Steuer ebenfalls auf dieser Grundlage durchzuführen.

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Das Leben im Stau: Täglicher Stillstand auf den deutschen Autobahnen

Freitag, den 21. Januar 2011

Nach der Staubilanz des ADAC summieren sich die Staus auf deutschen Autobahnen täglich im Durchschnitt auf nahezu 1.000 Kilometer. Für das vergangene Jahr ergab demnach die Auswertung eine Gesamtstaulänge von 350.000 Kilometern. Im Vergleich zum Vorjahr ist dabei sogar ein leichter Rückgang Staulänge zu verzeichnen, wofür vorrangig die Wirtschaftskrise verantwortlich zu machen ist, die auch bei den Spediteuren Spuren hinterlassen hat.

Insgesamt war somit die Gesamtlänge der Staus zwar rückläufig; laut Datenbank des ADAC nahm die Anzahl der Staus hingegen zu. Autofahrer waren somit also häufiger zum Stehen verdammt- dafür nahm die Dauer und Länge der jeweiligen Stauungen merklich ab.

Im Ranking der Bundesländer nimmt Nordrhein-Westfalen den unrühmlichen Spitzenplatz ein. Mit insgesamt 44.000 gemeldeten Fällen ist hier republikweit fast jeder 3. Stau zu verzeichnen. Die neuen Bundesländer bleiben hingegen vom Verkehrschaos meist verschont. Nur jeder 20. Stau wird zwischen Mecklenburg und Thüringen gemeldet.

Die günstigste Tag zum Autofahren ist übrigens der Sonntag: Statistisch gibt es dann die wenigstens Unterbrechungen des fließenden Verkehrs. Bei der Fahrt ins Wochenende sind hingegen böse Überraschungen fast nicht zu vermeiden: An keinem anderen Wochentag ist die Wahrscheinlichkeit größer, im Stau stecken zu bleiben.

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Verkehrssicherheits-Report 2009: Deutsche sind die besten Autofahrer

Freitag, den 13. November 2009

Der Verkehrssicherheits-Report 2009 von AXA hat die Deutschen zu den besten Autofahrern Europas gekürt. Im Rahmen der zweiten länderübergreifenden Studie über das Sicherheitsbewusstsein von Autofahrern wurden 8 000 Personen aus zehn europäischen Ländern befragt.

Auch die deutschen Autofahrer selbst (83 Prozent) schätzen sich beim Verkehrssicherheits-Report 2009 als sichere Fahrer ein. Der Schnitt aller Befragten liegt bei 75 Prozent. Riskant ist allerdings die Bewertung von den Gefahren auf Landstraßen. So fühlen sich die Deutschen hier am sichersten, obwohl dort über die Hälfte aller tödlichen Verkehrsunfälle geschehen.

Entgegen aller Vorurteile bringt der Verkehrssicherheits-Report 2009 Frauen als die besseren deutschen Verkehrsteilnehmer hervor. So empfinden 51 Prozent der befragten Befragten Frauen als die kompetenteren Autofahrer. Nur 19 Prozent sind der Meinung, dass das Unfallrisiko auf der Straße durch Männer hinter dem Steuer abnimmt. Bestätigt wird diese weibliche Stärke auch durch die Zahl der Verkehrsdelikte. Laut Verkehrssicherheits-Report 2009 telefonieren rund ein Drittel (31 Prozent) der Männer hin und wieder ohne Freisprechanlage – bei den Frauen liegt dieser Wert bei nur 18 Prozent. Ähnlich liegen die Zahlen bei der Missachtung des Sicherheitsabstands und den Geschwindigkeitsbegrenzungen. Außerdem fahren nur fünf Prozent der Frauen nach zwei oder mehr alkoholischen Getränken mit dem Auto – bei den Männer liegt dieser Wert bei 16 Prozent.

sicherheitsreportDie Fernsehagentur Mhoch4 hat ein Video mit den wichtigsten Ergebnissen aus dem Verkehrssicherheits-Report 2009 veröffentlicht. Darin erklärt Claus Hunold, verantwortlich für den AXA Verkehrssicherheits-Report 2009, dass sie vor allem auf die Sicherheitsrisiken aufmerksam machen wollen.

Auch wenn der Verkehrssicherheits-Report 2009 die deutschen Autofahrer als die sichersten Europas einschätzt – sie gelten dennoch als unbelehrbar. So lässt sich nur jeder vierte von Punkten in Flensburg abschrecken. Außerdem finden nahezu alle Befragten (97 Prozent) Präventionskampagnen zwar prinzipiell gut und notwendig, aber nur ein Fünftel lässt sich selbst dadurch beeinflussen. Im Ländervergleich haben die Deutschen allerdings auch relativ geringe Strafen zu befürchten. Erstaunlich ist jedoch, dass Autofahrer aus Ländern, in denen bereits hohe Strafen für Verkehrsdelikte existieren, im Verkehrssicherheits-Report 2009 häufig weitere Verschärfungen fordern. So will zum Beispiel fast jeder zweite italienische Autofahrer noch höhere Strafen für Handy-Sünder am Steuer, obwohl das Bußgeld mit knapp 600 Euro schon vergleichsweise hoch liegt.

Die italienischen Autofahrer erhielten bei den Befragungen ansonsten allerdings nur wenige positive Werte. So gelten sie laut Verkehrssicherheits-Report 2009 als die schlechtesten Autofahrer Europas. Der Grund liegt wohl vor allem im geringen Sicherheitsbewusstsein: Nur 19 Prozent der Italiener glauben, dass Telefonieren am Steuer gefährlich sei und nur 76 Prozent empfinden das Fahren ohne Sicherheitsgurt als gefährlich.

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